Anfängliche Scheu ist schnell verflogen
Bevor Echo in Betrieb gehen kann, muss er mit dem heimischen WLAN verbunden werden. Das ist mit der Alexa-App von Amazon möglich, die es für Android, Fire OS und iOS gibt. Wer bereits Fire-TV-Geräte besitzt, erhält diese in der Alexa-App präsentiert, auch wenn Alexa für die deutschen Modelle nach wie vor nicht verfügbar ist. Das irritiert und macht die Ersteinrichtung unnötig kompliziert.
Damit Echo Befehle entgegennimmt, wird es üblicherweise mit dem Signalwort "Alexa" aktiviert. Alternativ können Echo und Amazon als Signalworte zugewiesen werden. Andere Aktivierungswörter sind nicht möglich. Sobald Echo im Empfangsmodus ist, leuchtet ein auch über große Entfernung gut sichtbarer Leuchtring blau auf. Zudem kann bei Bedarf ein Signalton zugeschaltet werden, sobald der Lautsprecher für Befehle bereit ist. Alternativ kann der Befehlsmodus auch mit einem Knopfdruck aktiviert werden, das ist aber weniger komfortabel. Die Sprachaktivierung selbst kann nicht abgeschaltet werden.
Laut röhrende Dunstabzugshaube stört die Echo-Mikrofone nicht
Der Echo-Lautsprecher hat sieben hochempfindliche Mikrofone und soll besonders gut laute Umgebungsgeräusche herausfiltern können, damit Spracheingaben gut verstanden werden. Wir haben Echo auf die Probe gestellt und den Lautsprecher direkt neben eine auf höchster Stufe röhrende Dunstabzugshaube postiert. Trotz des lauten Umgebungsgeräuschs wurden die Kommandos vom Amazon-Gerät erkannt und umgesetzt.
Auch aus größerer Entfernung versteht Echo gesprochene Befehle meist gut und der gut sichtbare Leuchtring hilft, eine erfolgreiche Aktivierung zu erkennen. Dabei zeigt eine Markierung im Leuchtring auch, aus welcher Richtung ein gesprochener Befehl gekommen ist. Wenn mehrere Personen mit Echo sprechen, ist das hilfreich. Generell ist es nicht erforderlich, sich zum Echo umzudrehen und in die Richtung des Lautsprechers zu reden. Die Ansage kann einfach in den Raum gesprochen werden. Hierbei empfinden wir es hilfreich, einen Signalton ertönen zu lassen, sobald das System Eingaben akzeptiert.
Wir haben uns schnell daran gewöhnt
Am Lautsprecher befindet sich ein Knopf zum Stummschalten der Mikrofone - dann leuchtet der Ring in einem satten Rotton. Die Mikrofonstummschaltung ist nur am Lautsprecher selbst möglich. In der Alexa-App steht keine entsprechende Umschaltung zur Verfügung. Die Echo-Mikrofone können also nicht aus der Ferne vom Nutzer reaktiviert werden.
Beim Ausprobieren scheuten wir uns anfangs, uns mit einer Maschine zu unterhalten. Allerdings gewöhnten wir uns schon nach kurzer Zeit daran. Mit dafür verantwortlich ist die vielfach natürlich klingende Alexa-Sprachausgabe. Sie vermittelt das Gefühl, man führe eine Unterhaltung mit einem anderen Menschen - und das verleitet zu Höflichkeit: Wir haben uns mitunter dabei ertappt, wie wir uns bei Echo für eine Auskunft bedankt haben.
Aber manchmal lag uns eher ein Fluch als ein Danke auf den Lippen.
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| Amazons Echo im Test: Beim Dankesagen ertappt | Noch gibt es Verständigungsschwierigkeiten |










Das menschliche Gehirn ist zu ganz unglaublichen Leistungen fähig. Da muss man nichts...
So sehe ich das auch. Ich habe seit gestern Echo und Echo Dot. Übrigens kann man das...
Danke für die Antwort :) die Kalenderfunktion hört sich doch interessant an.
Du kannst Playlists erstellen. Das berrscht Amazon gut. Ich habe ihn sei Frühling auf...