Amazon Echo Hub im Hands-onBild:
Berti Kolbow-Lehradt
Smartphone und Tablet sind nicht immer zur Hand, Sprachassistenten erweisen sich zu oft als begriffsstutzig und ein fest platzierter Funkknopf reicht nur für wenige Funktionen. Aus diesen Gründen ist ein an der Wand hängendes Kontrollpanel der Wunsch vieler Smart-Home-Nutzer mit großem Gerätefuhrpark.
Mit dem Echo Hub hat Amazon eine einfach zu konfigurierende Option für den Alexa-Kosmos vorgestellt. Wir konnten uns das Touchdisplay auf dem Launch-Event im US-amerikanischen Arlington, Virginia, bereits ansehen.
Um das 8-Zoll-Touchdisplay aus dem Dämmerschlaf zu wecken, wird Infrarotsensorik genutzt, die erkennt, ob jemand in der Nähe ist. Im Event-Trubel war es uns aber nicht möglich, das auszuprobieren. Es waren zu viele Menschen um uns herum, um die Funktion sinnvoll zu prüfen.
Schneller Zugriff wegen angepasster Oberfläche
Im aufgeweckten Zustand zeigt der Echo Hub dann sofort die Gerätesteuerung. Die Bedienoberfläche ist für diesen Zweck speziell angepasst und hebt sich aus Smart-Home-Sicht angenehm von der des Echo Show 8 ab. Keine andere Funktion aus dem Repertoire der Echo-Software lenkt vom Hauptzweck, der Smart-Home-Bedienung, ab.
Bild 1/21: Echo Hub (Bild: Amazon)
Bild 2/21: Echo Hub (Bild: Amazon)
Bild 3/21: Echo Hub (Bild: Amazon)
Bild 4/21: Echo Hub (Bild: Amazon)
Bild 5/21: Echo Hub (Bild: Amazon)
Bild 6/21: Echo Hub (Bild: Amazon)
Bild 7/21: Ein optionaler Standfuß erlaubt, den Echo Hub außer an der Wand lässt auch auf dem Tisch zu platzieren und per Netzsteckerkabel mit Strom zu versorgen. (Bild: Berti Kolbow-Lehradt)
Bild 8/21: In der ersten Kennenlernrunde erweist sich der Amazon Echo Hub als einfach zu bedienendes und übersichtliches Smart-Home-Kontrollpanel. (Bild: Berti Kolbow-Lehradt)
Bild 9/21: Die richtige Wohlfühltemperatur am Thermostat einstellen? Klar, das geht mit dem Echo Hub auch. (Bild: Berti Kolbow-Lehradt)
Bild 10/21: Der Startbildschirm ist dreigeteilt. Links steuert man direkt einzelne Räume oder das Routinen-Menü an. (Bild: Berti Kolbow-Lehradt)
Bild 11/21: In der Leiste unten wechselt man durch die Gerätekategorien. (Bild: Berti Kolbow-Lehradt)
Bild 12/21: Sind mehrere Sicherheitskameras im Einsatz, lassen sich im entsprechenden Widget kleine Vorschauen bündeln. Ein Druck aufs Bild vergrößert es zur Vollansicht. (Bild: Berti Kolbow-Lehradt)
Bild 13/21: Ein bisschen Anmutung von der Software-Oberfläche der Echo Shows ist auch vorhanden. Wischt man herunter, sieht man das Menü, das es auch auf den anderen Display-Lautsprechern von Amazon gibt. (Bild: Berti Kolbow-Lehradt)
Bild 14/21: Den Hauptteil des Startbildschirms nehmen Widgets ein. Art und Reihenfolge lassen sich personalisieren. (Bild: Berti Kolbow-Lehradt)
Bild 15/21: Als Kontrollpanel für die Alarmanlage von Ring taugt der Echo Hub ebenfalls. (Bild: Berti Kolbow-Lehradt)
Bild 16/21: Bei einem Druck auf die jeweilige Gerätekategorie kommt man zur gebündelten Ansicht der Komponenten, in diesem Fall der smarten Leuchtmittel. (Bild: Berti Kolbow-Lehradt)
Der Startbildschirm ist dreigeteilt. Links scrollt man vertikal durch eine Liste mit Räumen und einem Schnellzugriff auf Routinen. Unten wischt man horizontal durch die Gerätekategorien. Der dritte Bereich ist der größte und für Widgets reserviert. Sie zeigen zum Beispiel alle Geräte eines Raumes an oder eine Übersicht der Vorschauen von Sicherheitskameras.
Diese Organisation ist viel übersichtlicher und führt mit viel weniger Handgriffen zum Ziel als auf der herkömmlichen Echo-Show-Oberfläche oder im Gemischtwarenladen der Alexa-App. Durch ein Update soll auch die Grundriss-Ansicht der Map-View-Funktion integriert werden. Auf dem Smartphone macht die Funktion im ersten Hands-on einen guten Eindruck.
Echo Hub - Wandmontage und Tischeinsatz möglich
Aber auch ohne die Map-View-Funktion wirkt die Software des Echo Hub recht lückenlos und ausgereift. Auf Wisch- und Druckgesten reagiert die Bedienoberfläche zügig. Lästige Denkpausen wie von anderen Echo Shows bekannt, gönnt sich der Hub bei unserem Hands-on nicht. Eine benachbarte Lampe ein- und ausschalten, die Temperatur eines Thermostats ändern - das geht flott und bequem.
Abgesehen von der Bedienoberfläche ist auch die Montage eines Kontrollpanels mitunter eine Herausforderung. Es ist kein Problem, wenn man sich nicht zutraut, den Echo Hub mit einer Unterputzverkabelung zu koppeln - oder wenn diese gar nicht an der passenden Stelle vorhanden ist. Der Echo Hub lässt sich auch über ein herkömmliches Netzkabel mittels Steckdose mit dem Hausstromnetz verbinden.
Alternativ zu einer Wandmontage kommt auch ein Standplatz auf einer Kommode infrage. Einen passenden Standfuß gibt es optional. Er lässt sich für eine bessere Sicht aufs Display per Scharnier anwinkeln. Trotz der beweglichen Teile wirkt die Standhilfe stabil.
Tablet kann eine Alternative sein
Auch an der Hardware des Echo Hub gibt es beim ersten Eindruck nichts auszusetzen. Das Display spiegelt nicht zu stark und ist auch seitlich gut einsehbar. Der Kunststoffrahmen wirkt hochwertiger, als es der Preis vermuten lässt. Mit 200 Euro ist der Echo Hub recht erschwinglich.
Bild 1/21: Echo Hub (Bild: Amazon)
Bild 2/21: Echo Hub (Bild: Amazon)
Bild 3/21: Echo Hub (Bild: Amazon)
Bild 4/21: Echo Hub (Bild: Amazon)
Bild 5/21: Echo Hub (Bild: Amazon)
Bild 6/21: Echo Hub (Bild: Amazon)
Bild 7/21: Ein optionaler Standfuß erlaubt, den Echo Hub außer an der Wand lässt auch auf dem Tisch zu platzieren und per Netzsteckerkabel mit Strom zu versorgen. (Bild: Berti Kolbow-Lehradt)
Bild 8/21: In der ersten Kennenlernrunde erweist sich der Amazon Echo Hub als einfach zu bedienendes und übersichtliches Smart-Home-Kontrollpanel. (Bild: Berti Kolbow-Lehradt)
Bild 9/21: Die richtige Wohlfühltemperatur am Thermostat einstellen? Klar, das geht mit dem Echo Hub auch. (Bild: Berti Kolbow-Lehradt)
Bild 10/21: Der Startbildschirm ist dreigeteilt. Links steuert man direkt einzelne Räume oder das Routinen-Menü an. (Bild: Berti Kolbow-Lehradt)
Bild 11/21: In der Leiste unten wechselt man durch die Gerätekategorien. (Bild: Berti Kolbow-Lehradt)
Bild 12/21: Sind mehrere Sicherheitskameras im Einsatz, lassen sich im entsprechenden Widget kleine Vorschauen bündeln. Ein Druck aufs Bild vergrößert es zur Vollansicht. (Bild: Berti Kolbow-Lehradt)
Bild 13/21: Ein bisschen Anmutung von der Software-Oberfläche der Echo Shows ist auch vorhanden. Wischt man herunter, sieht man das Menü, das es auch auf den anderen Display-Lautsprechern von Amazon gibt. (Bild: Berti Kolbow-Lehradt)
Bild 14/21: Den Hauptteil des Startbildschirms nehmen Widgets ein. Art und Reihenfolge lassen sich personalisieren. (Bild: Berti Kolbow-Lehradt)
Bild 15/21: Als Kontrollpanel für die Alarmanlage von Ring taugt der Echo Hub ebenfalls. (Bild: Berti Kolbow-Lehradt)
Bild 16/21: Bei einem Druck auf die jeweilige Gerätekategorie kommt man zur gebündelten Ansicht der Komponenten, in diesem Fall der smarten Leuchtmittel. (Bild: Berti Kolbow-Lehradt)
Viele Android-Tablets oder ein iPad als Kontrollpanel anzuschaffen, wäre teurer und wegen der nicht für den Zweck angepassten Software ein Notbehelf. In gewisser Weise eine Ausnahme sind die Fire-Tablets von Amazon, die vergleichsweise preisgünstig sind und eine spezielle Alexa-Oberfläche haben.
Insgesamt stellt Amazon mit dem Echo Hub eine interessante Option für die Wandsteuerung des Smart Homes dar - zumindest, sobald er verfügbar ist. Momentan kann man sich nur ein Exemplar reservieren. Einen Liefertermin hat Amazon noch nicht genannt.