Amazon sieht keine Rechtsverstöße

Amazons Juristen sind sich sicher, dass eine Bestellung über den Dash-Knopf mit deutschem Gesetz vereinbar sei. Zum Schutz der Verbraucher muss im Onlinehandel der Bestellknopf die Beschriftung "zahlungspflichtig bestellen" tragen. Das ist zwar beim Dash-Button nicht der Fall. Dennoch meint Amazon, dass der Druck auf den Knopf so eindeutig sei, dass es keine juristischen Probleme geben werde. Auf das Bedrucken der Dash-Buttons mit dem Schriftzug "zahlungspflichtig bestellen" hat das Unternehmen verzichtet.

Keine Anbindung an Prime Now

Stellenmarkt
  1. BigData DevOps Engineer (w/m/d)
    HUK-COBURG VVaG, Coburg
  2. Mitarbeiter*in (m/w/d) für das Prozessmanagement
    Universität Bielefeld, Bielefeld
Detailsuche

In Teilen Berlins und Münchens ist bereits Amazons Prime Now verfügbar. Mit diesem Dienst werden Bestellungen in zwei Stunden ausgeliefert. Obwohl der Dash-Button vor allem für Verbrauchsartikel gedacht ist, die schnell wieder verfügbar sein sollen, erlaubt Amazon damit keine Prime-Now-Auslieferung - eine Dash-Bestellung wird also erst am nächsten Tag ausgeliefert. Wenn ein Kunde mehrere Dash-Buttons hat und diese innerhalb eines kurzen zeitlichen Abstands drückt, muss das nicht bedeuten, dass die Bestellungen zusammengefasst werden. Wie bei anderen Amazon-Bestellungen hängt es vom Einzelfall ab, ob alle bestellten Artikel in einem oder mehreren Paketen geliefert werden.

Zusammenarbeit mit Geräteherstellern

Parallel zu den Dash-Buttons wird auch der damit in Zusammenhang stehende Dienst Dash Replenishment (DRS) in Deutschland angeboten. Auf der Ifa in Berlin werden etliche Hersteller Geräte mit dieser Funktion zeigen. Bei DRS ist die Dash-Funktion in den Geräten eingebaut. Wenn die Gerätebesitzer es wünschen, können sie so eine Nachbestellautomatik aktivieren.

  • Amazons Dash-Button (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Amazon startet mit Dash-Buttons verschiedener Markenhersteller. (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Amazons Dash-Button (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Amazon startet mit Dash-Buttons verschiedener Markenhersteller. (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Amazons Dash-Button (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)
  • Dash-Button (Bild: Amazon)
  • Der Haken kann vom Dash-Button abgenommen werden. (Bild: Amazon)
  • Die Dash-Buttons können etwa im Bad an einen Haken gehängt werden. (Bild: Amazon)
  • Oder aber der Dash-Button wird einfach direkt auf die Waschmaschine geklebt. (Bild: Amazon)
Amazons Dash-Button (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)

Sobald entsprechende Verbrauchsmaterialien nicht mehr vorrätig sind, bestellt das Gerät diese selbsttätig nach - im Namen des Kunden. Damit soll der manuelle Einkauf solcher Verbrauchsartikel ganz entfallen. Diese Technik wollen Bauknecht, Bosch, Brother, Grundig, Kyocera, Samsung und Siemens in ihre Produkte integrieren. Die DRS-Schnittstellen sind offen und für die Integration in alle netzwerkfähigen Geräte verfügbar.

Zur Markteinführung in Deutschland gibt es den Dash-Button unter anderem von Ariel, Avery Zweckform, Cesar, Gillette, Oral-B, Persil, Pedigree, Sagrotan, Schwarzkopf, Sheba, Somat, Whiskas und Wilkinson. Amazon verspricht, dass in den kommenden Monaten weitere Markenhersteller dazukommen sollen.

Dash-Button gibt es nur bei Amazon

Amazon verkauft den Dash-Button nur über das Internet. Obwohl es ein Produkt ist, das Markenhersteller sinnvollerweise in der Nähe der betreffenden Produkte anbieten könnten, will Amazon den Dash-Button nicht im stationären Handel verfügbar machen. Jeder einzelne Dash-Button kostet 4,99 Euro; bei der ersten Bestellung darüber gibt es eine Gutschrift von 4,99 Euro, so dass er für die Kunden bei Nutzung kostenlos ist.

Ganz anders sieht es für die Hersteller aus, die in das Amazon-Dash-Programm aufgenommen werden sollen. Nach Informationen des Wall Street Journal zahlen Markenhersteller für jeden verkauften Dash-Button 15 US-Dollar an Amazon. Und bei jedem Verkaufsvorgang erhalte Amazon 15 Prozent Provision. Normalerweise beträgt Amazons Provision 8 bis 15 Prozent. Amazon wollte diese Angaben auf Nachfrage von Golem.de nicht kommentieren.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Kein festes Bestellintervall
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Der Nachfolger von Windows 10
Windows 11 ist da

Nun ist es offiziell: Microsoft kündigt das neue Windows 11 an. Vieles war bereits vorher bekannt, einiges Neues gibt es aber trotzdem.

Der Nachfolger von Windows 10: Windows 11 ist da
Artikel
  1. EE: Britische Netzbetreiber führen wieder Roaming ein
    EE
    Britische Netzbetreiber führen wieder Roaming ein

    Für britische Mobilfunk-Nutzer ist die Zeit des freien Telefonierens in der EU bald vorbei. EE und zuvor O2 und Three haben Einschränkungen angekündigt.

  2. Krypto-Betrug in Milliardenhöhe: Gründer von Africrypt stehlen 69.000 Bitcoin
    Krypto-Betrug in Milliardenhöhe
    Gründer von Africrypt stehlen 69.000 Bitcoin

    Die Gründer der Kryptoplattform Africrypt haben sich offenbar mit 69.000 gestohlenen Bitcoin abgesetzt. Der Betrug deutete sich schon vor Monaten an.

  3. Interview: Avatar und die global beleuchteten Mikrodetails von Pandora
    Interview
    Avatar und die global beleuchteten Mikrodetails von Pandora

    Waldplanet statt The Division: Golem.de hat mit dem Technik-Team von Avatar - Frontiers of Pandora über die Snowdrop-Engine gesprochen.
    Ein Interview von Peter Steinlechner

deinkeks 16. Sep 2016

Ich mahle meinen Espresso vor der Im Büro?

xAzu 05. Sep 2016

Made my day. Einfach nur Danke :D

neocron 05. Sep 2016

er sprach von seinem schlechten Gewissen! wie kann man das bitte nicht verstanden haben...

x2k 03. Sep 2016

Der witz ist das in den dash buttons tatsächlich microfone verbaut sind ^^ allerdings...

NIKB 02. Sep 2016

Gut, dass du so viel über mein Leben weißt :D


Folgen Sie uns
       


Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Mega-Wiedereröffnung bei MediaMarkt - bis zu 30 Prozent Rabatt • Samsung SSD 980 Pro PCIe 4.0 1TB 166,59€ • Gigabyte M27Q 27" WQHD 170Hz 338,39€ • AMD Ryzen 5 5600X 251,59€ • Dualsense Midnight Black + R&C Rift Apart 99,99€ • Logitech Lenkrad-Sets zu Bestpreisen [Werbung]
    •  /