Amazon Video Direct: Amazon öffnet seine Videoplattform für Filmer

Self-Publishing für Filmproduzenten: Amazon öffnet seine Video-Plattform für unabhängige Anbieter. Die können ihre Filme unter anderem über Amazon Prime vertreiben.

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Amazon Video Direct: Streaming über Prime Video, Verkauf oder Verleih
Amazon Video Direct: Streaming über Prime Video, Verkauf oder Verleih (Bild: Amazon/Screenshot Golem.de)

Einen neuen Markt erschließt Amazon unabhängigen Filmemachern: Der Onlinehändler öffnet sein Angebot Amazon Video für Film- und Videoproduzenten, die ihre Werke darüber anbieten können. Ein ähnliches Self-Publishing-Angebot gibt es seit längerem für E-Books im Kindle Shop.

Amazon Video Direct (AVD) heißt das Angebot, das überall dort zur Verfügung steht, wo es Amazon Video gibt - das ist derzeit in Deutschland, Großbritannien, Japan, Österreich und den USA der Fall.

Filme können verkauft oder verliehen werden

Die Produzenten haben verschiedene Möglichkeiten, ihre Filme zu verbreiten: Sie können sie über Prime Video anbieten - dann können nur Prime-Mitglieder sie abrufen, ohne dafür zusätzlich etwas zu bezahlen. Oder sie können sie für alle Amazon-Kunden zum Kaufen oder im Verleih bereitstellen. In den USA können sie ihre Videos zusätzlich mit Werbung versehen oder über das Streaming-Partners-Programm anbieten.

Amazon zahlt den Anbietern eine Vergütung, die sich nach gestreamten Minuten berechnet. Beim Verkauf oder Verleih erhalten die Anbieter einen Anteil am Kaufpreis oder an der Leihgebühr. Die erfolgreichsten Anbieter werden noch einmal belohnt: Aus einem Fonds mit einer Million US-Dollar schüttet Amazon für sie monatlich Bonuszahlungen aus.

Bei E-Books gibt es Self-Publishing schon seit einigen Jahren. Hier kann jeder seine Texte anbieten. Anders als bei den E-Books soll AVD keine Self-Publishing-Plattform für Amateur-Filmer sein: Die Plattform soll nur Anbietern "professioneller Videoinhalte" offenstehen. Die ersten Anbieter, die ihre Inhalte über AVD vertreiben wollen, hat Amazon schon gefunden: Dazu gehören etwa Condé Nast Entertainment, How Stuff Works, Samuel Goldwyn Films oder The Guardian.

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