Abo
  • Services:

Amazon: Verkauf von Apple TV scheiterte an Geschäftskonditionen

Jeff Bezos verrät in einem Gespräch, warum seit Oktober 2015 weder Apple TV noch Googles Streaminggeräte auf Amazon erhältlich sind. Dabei liegt der Grund nicht in einer mangelnden Kompatibilität der Amazon-Video-App, sondern in Uneinigkeiten, was die Konditionen betrifft.

Artikel veröffentlicht am ,
Jeff Bezos deutet an, warum es bei Amazon kein Apple TV und keinen Nexus Player zu kaufen gibt.
Jeff Bezos deutet an, warum es bei Amazon kein Apple TV und keinen Nexus Player zu kaufen gibt. (Bild: David Ryder/Getty Images)

Mit Verwunderung dürften manche Nutzer ab Oktober 2015 festgestellt haben, dass sie weder das Apple TV noch Googles Chrome Cast oder den Nexus Player bei Amazon kaufen konnten. Amazon hatte die Produkte aus dem Sortiment genommen, stattdessen waren nur noch die eigenen Streaminggeräte und Streamingboxen, die die Amazon-Video-App unterstützten, verfügbar.

Damalige Begründung wirkte fadenscheinig

Stellenmarkt
  1. STAUFEN.AG, deutschlandweit
  2. ETAS, Stuttgart

Amazon begründete dies damit, den eigenen Nutzern eine problemlose Nutzung des eigenen Videodienstes zu ermöglichen. Da auf dem Apple TV und Googles Geräten die Amazon-Video-App nicht lief, seien diese nicht für die Nutzer geeignet. Schon zu diesem Zeitpunkt war diese Begründung etwas merkwürdig - gibt es doch das mit Android TV und ohne Amazon-Video-App laufende Shield TV weiterhin.

Amazon-Chef Jeff Bezos hat in einem Gespräch auf der Code Conference jetzt einen Hinweis darauf gegeben, dass hinter dem Verkaufsstopp schlicht eine fehlende Einigkeit bezüglich der Geschäftsabmachungen stand. "Man bekommt den Amazon-Video-Player immer auf das Gerät. Die Frage ist, bekommt man die App unter akzeptablen Geschäftskonditionen darauf?", äußerte sich Bezos in dem Gespräch.

Geschäftskonditionen stimmten nicht

Offenbar war Amazon schlicht mit den Rahmenbedingungen nicht einverstanden, die Google und Apple dafür verlangten, dass die Amazon-Video-App auch auf ihren Geräten läuft. Zu den genauen Hintergründen äußert sich Bezos nicht. Denkbar ist, dass Apple und Google auf Anteile bei Käufen von Filmen bestanden haben.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 399,99€
  2. 34,99€
  3. (u. a. Bluetooth Lautsprecher 34,99€)
  4. (u. a. Gartengeräte von Bosch, Saug- und Wischroboter)

robinx999 05. Jun 2016

Die Frage ist aber ob man dadurch nicht auch Verluste in Kauf nimmt. Das der ein oder...

Onsdag 02. Jun 2016

FireStarter bot nicht nur den besseren Startbildschirm, sondern auch automatische...

Fairlane 02. Jun 2016

Bitte wie? Natürlich gibt es da eine App. Nennt sich Amazon Video. Gruß Fairlane...

robinx999 02. Jun 2016

Naja rein Praktisch gesehen gibt es natürlich noch die Lösung eines HDMI Switches so das...

Peter Brülls 02. Jun 2016

Natürlich. Aus Deiner Sicht ja, aus Amazons Sicht nein. Amazon hat seine eigene...


Folgen Sie uns
       


Sony Xperia 10 Plus - Hands on (MWC 2019)

Das Xperia 10 Plus hat Sony auf dem Mobile World Congress 2019 vorgestellt. Im ersten Hands on konnte uns die schmale Bauform überzeugen. Endlich gibt es auch Dual-Kamera-Technik. Das Xperia 10 Plus kommt Anfang März 2019 für 430 Euro auf den Markt.

Sony Xperia 10 Plus - Hands on (MWC 2019) Video aufrufen
Geforce GTX 1660 im Test: Für 230 Euro eine faire Sache
Geforce GTX 1660 im Test
Für 230 Euro eine faire Sache

Die Geforce GTX 1660 - ohne Ti am Ende - rechnet so flott wie AMDs Radeon RX 590 und kostet in etwa das Gleiche. Der klare Vorteil der Nvidia-Grafikkarte ist die drastisch geringere Leistungsaufnahme.

  1. Nvidia Turing OBS unterstützt Encoder der Geforce RTX
  2. Geforce GTX 1660 Ti im Test Nvidia kann Turing auch günstig(er)
  3. Turing-Grafikkarten Nvidias Geforce 1660/1650 erscheint im März

Zotac Geforce GTX 1660 Ti im Test: Gute 1440p-Karte für unter 300 Euro
Zotac Geforce GTX 1660 Ti im Test
Gute 1440p-Karte für unter 300 Euro

Die Geforce GTX 1660 Ti von Zotac ist eine der günstigen Grafikkarten mit Nvidias Turing-Architektur, dennoch erhalten Käufer ein empfehlenswertes Modell: Der leise Pixelbeschleuniger rechnet praktisch so flott wie übertaktete Modelle, braucht aber weniger Energie.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte Chip der Geforce GTX 1660 Ti ist überraschend groß
  2. Deep Learning Supersampling Nvidia will DLSS-Kantenglättung verbessern
  3. Metro Exodus im Technik-Test Richtiges Raytracing rockt

Chrome OS Crostini angesehen: Dieses Nerd-Unix läuft wie geschnitten Brot
Chrome OS Crostini angesehen
Dieses Nerd-Unix läuft wie geschnitten Brot

Mit Crostini bringt Google nun auch eine echte Linux-Umgebung auf Chromebooks, die dafür eigentlich nie vorgesehen waren. Google kann dafür auf ein echtes Linux-System und sehr viel Erfahrung zurückgreifen. Der Nutzung als Entwicklerkiste steht damit fast nichts mehr im Weg.
Von Sebastian Grüner

  1. Google Chromebooks bekommen virtuelle Arbeitsflächen
  2. Crostini VMs in Chromebooks bekommen GPU-Beschleunigung
  3. Crostini Linux-Apps für ChromeOS kommen für andere Distributionen

    •  /