Abo
  • Services:
Anzeige
Amazons Alexa verzahnt sich mit Microsofts Cortana.
Amazons Alexa verzahnt sich mit Microsofts Cortana. (Bild: David Becker/Getty Images)

Amazon und Microsoft: Alexa und Cortana werden Freunde

Amazons Alexa verzahnt sich mit Microsofts Cortana.
Amazons Alexa verzahnt sich mit Microsofts Cortana. (Bild: David Becker/Getty Images)

Der Konkurrenzkampf bei digitalen Assistenen wird aufgeweicht. Amazon und Microsoft wollen eine ungewöhnliche Partnerschaft eingehen und Kunden die Nutzung von Alexa zusammen mit Cortana ermöglichen.

Alexa kann Aufgaben von Cortana erledigen lassen und Cortana lässt sich von Alexa helfen. So sieht die geplante Partnerschaft zwischen Amazon und Microsoft bei digitalen Assistenten aus. Die New York Times berichtet vorab über die Kooperation. Im Laufe des Tages soll diese offiziell bekanntgegeben werden. Dann wird es möglicherweise weitere Details geben.

Anzeige

Alexa ist auf smarten Lautsprechern verbreitet

Erdacht wurde die Partnerschaft nach Angaben von Amazon-Chef Jeff Bezos bereits im Mai 2016, als sich die Chefs von Amazon und Microsoft getroffen hatten. Bis Ende des Jahres soll es über Alexa möglich sein, Cortana zu verwenden. Damit integriert Amazon alle Cortana-Besonderheiten mit einem Schlag in seinen Alexa-Dienst. Umgekehrt kann Cortana alle Fähigkeiten von Alexa steuern.

Alexa spielt vor allem auf smarten Lautsprechern eine Rolle, vor allem auf den Amazon-eigenen Echo-Lautsprechern. Immer mehr Dritthersteller statten ihre Lautsprecher mittlerweile mit Alexa aus und zur Ifa werden weitere Neuvorstellungen erwartet. In diesem Jahr will etwa Medion einen Alexa-Lautsprecher für 100 Euro auf den Markt bringen, der als Besonderheit eine Klinkenbuchse als Eingang hat. Darüber kann etwa ein MP3-Player angeschlossen werden, um die darauf befindliche Musik abzuspielen.

Cortana kann alle Alexa-Skills nutzen

Cortana ist durch die Integration in das Windows-Betriebssystem vor allem auf Notebooks und Computern verbreitet. Mit der Kombination beider Dienste würden beide Assistenten die Menge der unterstützten Geräte erheblich ausweiten. Bis Ende des Jahres soll die Verzahnung der beiden digitalen Assistenten abgeschlossen sein und Kunden könnten dann auf beide zugreifen. Ob dann zu diesem Zeitpunkt auch deutsche Kunden beide Dienste in Kombination nutzen können, ist noch nicht bekannt. Bei neuen Alexa-Funktionen dauert es oft, bis diese in Deutschland zur Verfügung stehen.

Wenn ein Alexa-Nutzer Cortana benutzt, sieht das Muster für den Aufruf so aus: "Alexa, öffne Cortana". Danach folgt der Befehl, der für Cortana gedacht ist. Für Cortana-Nutzer heißt es dann: "Cortana, öffne Alexa", gefolgt vom entsprechenden Alexa-Befehl. Alexa profitiert derzeit von einer großen Auswahl an Skills, um dem digitalen Assistenten neue Funktionen beizubringen. Diese Alexa-Skills wären dann mit Cortana nutzbar.

Amazon heißt Apple und Google willkommen

Amazon-Chef Jeff Bezos sagte der New York Times, dass er sich auch eine solche Zusammenarbeit mit Apple und Google vorstellen könne. Bisher habe er nach eigener Aussage aber mit beiden Unternehmen nicht gesprochen, er würde sie aber willkommen heißen.

Apple nutzt auf seinen Geräten Siri und will Ende des Jahres in ersten Ländern mit dem Homepod einen ersten smarten Lautsprecher auf den Markt bringen. Google Home ist erst kürzlich auf den deutschen Markt gekommen und nutzt den Google Assistant, der in der deutschen Version sehr viel schlechter klingt als das, was Amazon mit Alexa leistet. Der Google Assistant ist auf immer mehr Android-Smartphones vorinstalliert und kann auf diesen genutzt werden.

Amazon und Microsoft haben schon länger eine Partnerschaft. So verwendet Alexa als Suchmaschine Bing. In Deutschland ist die Leistung von Bing nicht auf dem Niveau von Google, so dass Alexa bei manchen Wissensfragen patzt. Wer sich die Mühe macht und Google auf eigene Faust in Alexa integriert, macht Alexa ein Stück weit schlauer, indem die Google-Suche bemüht wird.

Nachtrag vom 30. August 2017, 13:03 Uhr

Amazon hat die Zusammenarbeit mit Microsoft bezüglich Cortana und Alexa offiziell bekannt gegeben und damit bestätigt. Weitere Details nannte das Unternehmen nicht.


eye home zur Startseite
Dwalinn 01. Sep 2017

Für David Nathan würde ich sofort auf den jeweiligen Assistenten wechseln

Themenstart

AnonymerHH 31. Aug 2017

und wer zwingt dich windows zu benutzen bzw cortana zu aktivieren? ^^

Themenstart

ArcherV 30. Aug 2017

Die heißen aber nicht Humlon, sondern Skinjob :). Und ganz so einfach ist das nicht., da...

Themenstart

qbl 30. Aug 2017

... of prism Gruß qbl

Themenstart

BangerzZ 30. Aug 2017

Vlt. funktioniert ja auch "Alexa sag Cortana sag Alexa sag Cortana sag Alexa ......"

Themenstart

Kommentieren



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Hessisches Landeskriminalamt, Wiesbaden
  2. Bosch Service Solutions Leipzig GmbH, Leipzig
  3. Deutsche Bundesbank, München
  4. ADAC SE, München


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 1,49€
  2. 9,99€
  3. 7,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Apple iOS 11 im Test

    Alte Apps weg, Daten weg, aber sonst alles gut

  2. Bitkom

    Ausbau mit Glasfaser kann noch 20 Jahre dauern

  3. Elektroauto

    Nikolas E-Trucks bekommen einen Antrieb von Bosch

  4. HHVM

    Facebook konzentriert sich künftig auf Hack statt PHP

  5. EU-Datenschutzreform

    Bitkom warnt Firmen vor Millionen-Bußgeldern

  6. Keybase Teams

    Opensource-Teamchat verschlüsselt Gesprächsverläufe

  7. Elektromobilität

    In Norwegen fehlen Ladesäulen

  8. Metroid Samus Returns im Kurztest

    Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin

  9. Encrypted Media Extensions

    Web-DRM ist ein Standard für Nutzer

  10. TP Link Archer CR700v

    Einziger AVM-Konkurrent bei Kabelroutern gibt auf



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Wireless Qi: Wie die Ikealampe das iPhone lädt
Wireless Qi
Wie die Ikealampe das iPhone lädt
  1. Noch kein Standard Proprietäre Airpower-Matte für mehrere Apple-Geräte

Edge Computing: Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
Edge Computing
Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
  1. Software AG Cumulocity IoT bringt das Internet der Dinge für Einsteiger
  2. DDoS 30.000 Telnet-Zugänge für IoT-Geräte veröffentlicht
  3. Deutsche Telekom Narrowband-IoT-Servicepakete ab 200 Euro

Kein App Store mehr: iOS-Nutzer sollten das neue iTunes nicht installieren
Kein App Store mehr
iOS-Nutzer sollten das neue iTunes nicht installieren
  1. Betriebssystem Apple veröffentlicht Goldmaster für iOS, tvOS und WatchOS
  2. iPhone X Apples iPhone mit randlosem OLED-Display kostet 1.150 Euro
  3. Apple iPhone 8 und iPhone 8 Plus lassen sich drahtlos laden

  1. Re: Wir brauchen ein OpenSource Wahlsystem

    Franer | 20:49

  2. Re: Seit Monaten bekannt.

    dynAdZ | 20:47

  3. Re: Letztes Jahr hiess es noch, die Telekom wolle...

    Faksimile | 20:47

  4. Re: Flüchlinge statt innovation

    Faksimile | 20:39

  5. Re: Unlock per Face ID

    rabatz | 20:39


  1. 19:04

  2. 18:51

  3. 18:41

  4. 17:01

  5. 16:46

  6. 16:41

  7. 16:28

  8. 16:11


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel