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Amazon-Technikchef: IT-Sicherheit bleibt nach der Coronapandemie großes Problem

Durch die Pandemie habe sich vieles ins Internet verlagert - was zu weiteren Sicherheitsproblemen führe, meint Amazons Technikchef.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Sicherheit im Internet bleibt auch nach der Pandemie problematisch.
Sicherheit im Internet bleibt auch nach der Pandemie problematisch. (Bild: Darwin Laganzon/Pixabay)

Die zunehmende Digitalisierung des Alltags in der Coronakrise bringt nach Einschätzung des Amazon-Technikchefs Werner Vogels neue Herausforderungen für die Sicherheit im Netz mit sich. In der Pandemie seien viele unerfahrene Nutzer von Online-Diensten dazugekommen, die leichte Beute für Kriminelle im Internet werden könnten, warnte Vogels bei einem Auftritt bei der Innovationskonferenz DLD All Stars am Sonntag. "Wir müssen unsere Sicherheitsmaßnahmen aufrüsten. Das ist entscheidend."

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Zugleich würden mit der Verlagerung von immer mehr Teilen des Alltags ins Internet die Attacken insgesamt attraktiver. Die "schlechten Akteure" im Netz entwickelten sich genauso schnell wie die guten.

Amazon ist über seine Sparte AWS ein führender Anbieter von Cloud-Diensten für Startups und etablierte Unternehmen: vom Streamingdienst Netflix über den Ferienwohnungsvermittler Airbnb bis zum Messenger Signal.

Für AWS-Kunden ist Sicherheit Thema Nummer eins

Die Sicherheit sei heute das Thema Nummer eins in seinen Gesprächen mit Kunden, sagte Vogels. Unternehmen griffen auch zu Cloud-Plattformen, weil sie sich nicht zutrauten, ihre Systeme auf eigene Faust zu schützen. Sicherheit sei ein Problem, das nicht mehr verschwinden werde.

Die vom Medienkonzern Burda veranstaltete DLD-Konferenz (Digital Life Design) will eine Brücke zwischen Technologie, Wirtschaft und Kultur schlagen. Das am Sonntag begonnene dreitägige Online-Event DLD All Stars findet in einer digitalen Version der jährlichen Konferenz in München statt. Ein Leitthema solle die Frage sein, was die Welt nach der Coronapandemie brauche und wie es weitergehen soll, sagte DLD-Organisatorin Steffi Czerny.

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