Amazon Rekognition: US-Polizei darf weiter keine Gesichtserkennung nutzen

Regierungen sollten Regeln für Gesichtserkennung festlegen. Amazon hatte die Nutzung seiner Technik bei der Polizei deshalb ausgesetzt.

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Amazon setzt die Nutzung seiner Gesichtserkennung bei der Polizei weiter aus.
Amazon setzt die Nutzung seiner Gesichtserkennung bei der Polizei weiter aus. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de)

Die Gesichtserkennung Rekognition von Amazon will das Unternehmen auch weiter nicht für die Polizei oder ähnliche Strafverfolgungsbehörden bereitstellen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf das Unternehmen. Im Juni vergangenen Jahres hat Amazon das Moratorium für die Nutzung seiner Gesichtserkennung zunächst für ein Jahr bekanntgegeben.

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Dem Bericht von Reuters zufolge gelte die Aussetzung der Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden "bis auf weiteres". Dem Moratorium vorausgegangen waren die Proteste in den USA im Zuge der Black-Lives-Matter-Bewegung nach der Tötung des Afroamerikaners George Floyd durch einen Polizisten.

Amazon hielt die Sperre für sinnvoll, da der US-Kongress wohl angesichts der damaligen breiten Proteste im Land und weltweit bereit gewesen sei, entsprechende Maßnahmen zum Schutz der Bürgerrechte umzusetzen. Von der Blockade ausgenommen sind Organisationen, welche die Technik für andere Zwecke einsetzen als zur Strafverfolgung. Dazu gehöre etwa, dabei zu helfen, vermisste Kinder und Opfer von Menschenhandel zu finden.

Amazon gehört zu den Unternehmen, die ihre Gesichtserkennungssoftware Rekognition bereits seit längerem produktiv für Kunden einsetzen. Wie viele andere Programme dieser Art ist dieses bereits mehrfach durch Ungenauigkeit aufgefallen - etwa bei Frauen und Menschen mit dunkler Hautfarbe. Das hat zumindest eine Studie im Jahr 2019 ergeben. Die New Yorker Polizei hat auch bereits die Gesichter von Minderjährigen mit der Software analysiert. Unter anderem aufgrund von Fehlern der Software und damit möglicherweise verbundenen falschen Verdächtigungen oder Ähnlichem fordern Bürgerrechtsorganisationen wie die ACLU immer wieder, Geschichtserkennung nicht in der Strafverfolgung einzusetzen.

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