Amazon RDS: PostgreSQL aus der Cloud
Amazon bietet seine Cloud-Datenbank RDS ab sofort auch mit PostgreSQL an. Bisher gab es den Dienst nur mit MySQL.
Bis zu 3 TByte Daten sollen sich in Amazons Relational Database Service (RDS) für PostgreSQL speichern und bis zu 30.000 IOPS abwickeln lassen. Bei der Cloud-Datenbank kümmert sich Amazon um Updates und Skalierung, abgerechnet wird nach Nutzung.
Die PostgreSQL-Datenbanken können parallel in mehreren Verfügbarkeitszonen betrieben werden. Amazon sorgt dann für synchrone Standby-Replika und automatisches Fail-Over. Zudem können Snapshots über Verfügbarkeitszonen hinweg erstellt werden, so dass es möglich ist, Backups in einer anderen Zone abzulegen.
Amazon unterstützt auch PostgreSQL-spezifische Spracherweiterungen wie pgSQL, Tcl und Perl. Zur Absicherung werden die Datenbanken in einem logisch isolierten virtuellen Netzwerk betrieben, das durch Firewall-Regeln der Amazon Virtual Private Cloud (Amazon VPC) geschützt wird.
Amazon bietet RDS in Form verschiedener Instanzen an, angefangen bei der Variante Micro DB mit 630 MByte Speicher und 2 ECU für 2,6 Cent pro Stunde bis hin zu einem Cluster aus acht Instanzen vom Typ Extra Large DB mit insgesamt 244 GByte Speicher und 88 ECUs für 4,97 US-Dollar pro Stunde. Eine ECU entspricht dabei der Rechenleistung eines Opteron- oder Xeon-Prozessors mit 1,0 bis 1,2 GHz aus dem Jahre 2007.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed









Sehe ich genauso. Statt ständig neue Speicherbackends einzubinden, sollte man sich mal...
kwt