Abo
  • Services:

The Man in the High Castle war für Amazon ein Erfolg

Die erste Staffel von The Man in the High Castle hatte Anfang 2017 in den USA 8 Millionen Zuschauer und brachte 1,15 Millionen neue Abonnenten. Für die Serie hat Amazon 72 Millionen US-Dollar an Produktions- und Marketingkosten ausgegeben. Für Amazon hat die Serie durchschnittlich 63 US-Dollar pro neuem Abonnent gekostet. Das ist weniger als der Jahrespreis für ein Prime-Abo, der bei 99 US-Dollar liegt. Für Amazon rechnet sich eine Serie damit.

Stellenmarkt
  1. TeamBank AG, Nürnberg
  2. GK Software SE, Sankt Ingbert, Köln, Schöneck

Aus den Unterlagen geht nicht hervor, wie genau Amazon ermittelt, nach welchen Kriterien ein Kunde ein neues Prime-Abo abschließt. Eine mit der Strategie Amazons vertraute Person sagte, dass das Unternehmen als Auslöser für den Abschluss eines Abos die Serie auswähle, die direkt nach Beginn des Abos als Erstes angeschaut wurde. Das wird in den Dokumenten als First Stream bezeichnet.

Auch die Serie The Grand Tour war für Amazon ein voller Erfolg. Bei Produktionskosten von 78 Millionen US-Dollar brachte die Serie weltweit 1,5 Millionen Neuabonnenten. Das ergeben 49 US-Dollar für jeden neuen Abonnenten. Das ist für Amazon ein sehr guter Wert und gehört im Angebot so gesehen zu den besten Serien, wenn es um die Kosten-Nutzen-Rechnung geht.

Wenn eine Serie nicht genug neue Abonnenten bringt

Weniger gut waren die Zahlen bei der von Kritikern gelobten Serie Good Girls Revolt. Bei Produktionskosten von 81 Millionen US-Dollar gab es lediglich 1,6 Millionen Zuschauer. Die Neuabonnenten von 52.000 blieben offenbar weit unter den Erwartungen von Amazon. Die Kosten für jedes neue Abo lagen somit bei 1.560 US-Dollar. Die Serie wurde nach der ersten Staffel abgesetzt.

Die internen Unterlagen geben keinen Aufschluss darüber, wie lange Abonnenten bleiben oder wie viel sie bei Amazon einkaufen. Reuters bat Amazon um einen Kommentar zu den Unterlagen, der wurde aber verweigert.

Aus der Film- und Serienabteilung von Amazon berichtet ein Mitarbeiter, dass das Unternehmen vor allem an Material arbeite, um außerhalb der USA weiter zu wachsen. In diesem Zusammenhang wurden für 250 Millionen US-Dollar die Filmrechte an Herr der Ringe von Amazon erworben. Damit soll eine Fernsehserie entstehen, die an die Erfolge von Game of Thrones anknüpfen soll, die dem Pay-TV-Sender HBO viel Ruhm und Zuschauer eingebracht hat.

Die Produktionskosten für zwei Staffeln der Herr-der-Ringe-Serie könnten bei 500 Millionen US-Dollar oder mehr liegen, meint der Insider. Die Serie würde also das Dreifache von The Man in the High Castle kosten und müsste damit auch drei Mal so viele neue Prime-Abonnenten bringen, damit sie für Amazon ein ähnlicher Erfolg wird.

 Amazon Prime Video: Fernsehserien müssen neue Prime-Kunden gewinnen
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

DreiChinesenMit... 25. Mär 2018

Da kann es ja durchaus Sinn machen, Rückgabe etc. Videos ist nur übwachung und...

Skaarah 19. Mär 2018

Das ist natürlich Quatsch! Das mag früher (vor vielen Jahren) vielleicht mal so gewesen...

chartmix 17. Mär 2018

Hap & Leonard

robinx999 16. Mär 2018

Also beim letzen mal wurde aus einem Probeabo bei mir ein Monatsvertrag Abo

zeldafan 16. Mär 2018

Jo, HdR ist völlig ausgelutscht. Meine Empfehlungen für Filmserien wären Fantasy...


Folgen Sie uns
       


Corsair K70 RGB Mk. 2 und Roccat Vulcan - Fazit

Corsairs K70 RGB Mk. 2 ist seit kurzem mit Cherrys neuen Low-Profile-Switches erhältlich - in einer exklusiven Version mit nur 1 mm kurzen Auslöseweg. Wir haben die Tastatur mit der Vulcan von Roccat verglichen, die mit selbst entwickelten Titan-Switches bestückt ist.

Corsair K70 RGB Mk. 2 und Roccat Vulcan - Fazit Video aufrufen
Red Dead Online angespielt: Schweigsam auf der Schindmähre
Red Dead Online angespielt
Schweigsam auf der Schindmähre

Der Multiplayermodus von Red Dead Redemption 2 schickt uns als ehemaligen Strafgefangenen in den offenen Wilden Westen. Golem.de hat den handlungsgetriebenen Einstieg angespielt - und einen ersten Onlineüberfall gemeinsam mit anderen Banditen unternommen.

  1. Spielbalance Updates für Red Dead Online und Battlefield 5 angekündigt
  2. Rockstar Games Red Dead Redemption 2 geht schrittweise online
  3. Games US-Spielemarkt erreicht Rekordumsätze

Drahtlos-Headsets im Test: Ohne Kabel spielt sich's angenehmer
Drahtlos-Headsets im Test
Ohne Kabel spielt sich's angenehmer

Sie nerven und verdrehen sich in den Rollen unseres Stuhls: Kabel sind gerade bei Headsets eine Plage. Doch gibt es so viele Produkte, die darauf verzichten können. Wir testen das Alienware AW988, das Audeze Mobius, das Hyperx Cloud Flight und das Razer Nari Ultimate - und haben einen Favoriten.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Sieben Bluetooth-Ohrstöpsel im Test Jabra zeigt Apple, was den Airpods fehlt
  2. Ticpods Free Airpods-Konkurrenten mit Touchbedienung kosten 80 Euro
  3. Bluetooth-Ohrstöpsel im Vergleichstest Apples Airpods lassen hören und staunen

Mars Insight: Nasa hofft auf Langeweile auf dem Mars
Mars Insight
Nasa hofft auf Langeweile auf dem Mars

Bei der Frage, wie es im Inneren des Mars aussieht, kann eine Raumsonde keine spektakuläre Landschaft gebrauchen. Eine möglichst langweilige Sandwüste wäre den beteiligten Wissenschaftlern am liebsten. Der Nasa-Livestream zeigte ab 20 Uhr MEZ, dass die Suche nach der perfekten Langeweile tatsächlich gelang.

  1. Astronomie Flüssiges Wasser auf dem Mars war Messfehler
  2. Mars Die Nasa gibt den Rover nicht auf
  3. Raumfahrt Terraforming des Mars ist mit heutiger Technik nicht möglich

    •  /