Amazon plant Kaufhäuser: Umkleidekabinen mit viel Technik und einer Geheimtür

Neue Details zu Amazons Kaufhaus-Plänen: In Umkleidekabinen sollen Touchscreens vorhanden sein, um sich Kleidung dorthin bringen zu lassen.

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Im nächsten Jahr könnten erste Amazon-Kaufhäuser öffnen.
Im nächsten Jahr könnten erste Amazon-Kaufhäuser öffnen. (Bild: Dado Ruvic/Illustration/Reuters)

Amazon will im kommenden Jahr eigene Kaufhäuser eröffnen und dabei einiges anders machen als viele Konkurrenten auf dem Markt. So könnte es sein, dass Kunden im Geschäft mit einer Smartphone-App QR-Codes von den Kleidungsstücken scannen, die sie anprobieren wollen. Kunden müssten keine Kleidung in die Umkleidekabinen tragen.

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Das würden Mitarbeiter erledigen, die die gewünschten Kleidungsstücke in der passenden Größe aus dem Lager holen und in den Kabinen bereitstellen, heißt es in einem Bericht des Wall Street Journals mit Verweis auf Personen, die mit den Plänen Amazons vertraut sind, aber aus Angst vor Repressalien anonym bleiben wollen.

Die Umkleidekabinen könnten mit Touchscreens ausgestattet sein. Dort könnte im Amazon-Katalog gestöbert werden und Kunden würden Empfehlungen von anderen erhalten, die bei Amazon eingekauft haben. Aus der Kabine heraus könnten dann weitere Kleidungsstücke bestellt werden.

Kabinen sollen eine Geheimtür erhalten

Die Umkleidekabinen sollen eine Art Geheimtür haben, durch die Mitarbeiter Kleidungsstücke reichen können. Dabei soll sichergestellt werden, dass die Mitarbeiter nicht in die Kabinen hineinschauen können. Es wäre denkbar, dass später einmal Roboter in den Kaufhäusern zum Einsatz kommen, nähere Details gibt es dazu bislang nicht. Die Pläne seien noch nicht abgeschlossen und könnten sich noch ändern.

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Nach den bisher bekannten Informationen will Amazon seine ersten Kaufhäuser in den US-Bundesstaaten Kalifornien sowie Ohio eröffnen. Ein Kaufhaus soll in der Nähe von San Francisco eröffnet werden, ein weiteres in Columbus entstehen. In den Kaufhäusern will Amazon vor allem Herren- und Damenbekleidung verkaufen, die Geschäfte sollen ähnlich gestaltet sein wie die der Konkurrenz.

Die Konkurrenz macht bereits Vergleichbares

Bisher hat Amazon die eigenen Kaufhäuser nicht offiziell vorgestellt und wollte die Berichte nicht weiter kommentieren.

Mit einem ähnlichen Konzept ging das Bekleidungsunternehmen Bonprix in Deutschland bereits vor zwei Jahren an den Start. In einer Bonprix-Filiale in Hamburg scannen Kunden die QR-Codes der Kleidungsstücke und Mitarbeiter legen diese in einer Umkleidekabine zur Anprobe bereit. Bonprix ist ein Tochterunternehmen des Otto-Versandhandels. Auch in den Geschäften des Sportatikelherstellers Nike können Kunden Artikel mit dem Smartphone scannen und die Mitarbeiter legen diese zur Ankleide in den Kabinen bereit.

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