Abo
  • IT-Karriere:

Amazon: Phishing-Kampagne ködert mit Datenschutzgrundverordnung

Angebliche von Amazon versendete Mails sind derzeit häufig im E-Mail-Postfach zu finden. Nach gefälschten Umsatzsteuerrechnungen gibt es neuerdings eine Phishing-Kampagne, die Nutzer ausgerechnet unter Verweis auf die EU-Datenschutzverordnung zur Preisgabe persönlicher Daten bringen will.

Artikel veröffentlicht am ,
Spam mit dem Datenschutz
Spam mit dem Datenschutz (Bild: Screenshot Golem.de)

Seit Wochen versenden Spammer massenhaft angebliche Mahnungen, Beschwerden und Umsatzsteuerrechnungen vermeintlicher Amazon-Händlerkonten. Aktuell kommt eine weitere Kampagne hinzu, die die Eingabe von Daten mit der kommenden Datenschutzgrundverordnung begründet.

Stellenmarkt
  1. regiocom SE, Magdeburg
  2. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main

In der uns vorliegenden Mail heißt es unter Bezugnahme auf die im kommenden Jahr in Kraft tretende einheitliche europäische Datenschutzverordnung: "Zweck dieser Änderungen ist es, terroristische Vereinigungen die Beschaffung von liquiden Mitteln, wie beispielsweise Geld, erheblich zu erschweren. Aus diesem Grund ist es unserem Unternehmen gesetzlich vorgeschrieben, in regelmäßigen Abständen eine Identitätskontrolle unserer Kunden durchzuführen." Der angehängte Link führt allerdings nur zu einer geparkten Domain ohne Inhalte.

  • Die EU-Datenschutzverordnung soll zur Dateneingabe motivieren. (Screenshot: Golem.de)
  • Und auch sonst ist derzeit viel Amazon-Spam im Umlauf. (Bild: Verbraucherzentrale NRW)
Die EU-Datenschutzverordnung soll zur Dateneingabe motivieren. (Screenshot: Golem.de)

Seit Wochen haben vermeintliche Amazon-Nutzer mit erhöhtem Spam-Aufkommen zu kämpfen. Die Verbraucherzentrale NRW warnt vor Kampagnen verschiedener Ausprägung. Uns erreichen in der Redaktion zahlreiche E-Mails, die Klärungsbedarf bei der Umsatzsteuererhebung angeblicher Amazon-Händlerkonten vortäuschen. Die E-Mail enthält dann ein Dokument mit der Bezeichnung Rechnung.html. Als Absender tritt meist Amazon Services Europe auf, wahlweise mit .de- oder .co.uk-Domain.

Auch angebliche Sparkassen-Kunden im Visier

E-Mails mit dem Betreff: "Aktualisierung der Sicherheitsnetzwerke!" richten sich derzeit vor allem an vermeintliche Kunden der Sparkasse. Auch hier sollen, wie bei Phishing-Kampagnen üblich, vertrauliche Kontodaten angegeben werden.

Weder Banken noch seriöse Händler fordern zur Eingabe persönlicher Daten per E-Mail auf. Entsprechende Mails sollten demnach ungelesen gelöscht werden. Phishing-Kampagnen finden immer wieder auch prominente Opfer, wie etwa die Präsidentschaftskampagne von Hillary Clinton.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 139,00€ (Bestpreis!)
  2. (aktuell u. a. Speedlink Velator Gaming-Tastatur für 9,99€, Deepcool New Ark Gehäuse für 249...
  3. 104,90€

Folgen Sie uns
       


Golem.de probiert 5G in Berlin aus - Bericht

Wir probieren 5G in Berlin-Adlershof aus.

Golem.de probiert 5G in Berlin aus - Bericht Video aufrufen
E-Auto: Byton zeigt die Produktionsversion des M-Byte
E-Auto
Byton zeigt die Produktionsversion des M-Byte

IAA 2019 Die Premiere von Byton in Frankfurt ist überraschend. Da der M-Byte im kommenden Jahr in China startet, ist die Vorstellung des produktionsreifen Elektroautos in Deutschland etwas Besonderes.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. IAA 2019 PS-Wahn statt Visionen

5G-Antenne in Berlin ausprobiert: Zu schnell, um nützlich zu sein
5G-Antenne in Berlin ausprobiert
Zu schnell, um nützlich zu sein

Neben einem unwirtlichen Parkplatz in Berlin-Adlershof befindet sich ein Knotenpunkt für den frühen 5G-Ausbau von Vodafone und Telekom. Wir sind hingefahren, um 5G selbst auszuprobieren, und kamen dabei ins Schwitzen.
Von Achim Sawall und Martin Wolf

  1. Tausende neue Nutzer Vodafone schafft Zuschlag für 5G ab
  2. Vodafone Callya Digital Prepaid-Tarif mit 10 GByte Datenvolumen kostet 20 Euro
  3. Kabelnetz Vodafone bekommt Netzüberlastung nicht in den Griff

Dick Pics: Penis oder kein Penis?
Dick Pics
Penis oder kein Penis?

Eine Studentin arbeitet an einer Software, die automatisch Bilder von Penissen aus Direktnachrichten filtert. Wer mithelfen will, kann ihr Testobjekte schicken.
Ein Bericht von Fabian A. Scherschel

  1. Medienbericht US-Regierung will soziale Netzwerke stärker überwachen
  2. Soziales Netzwerk Openbook heißt jetzt Okuna
  3. EU-Wahl Spitzenkandidat Manfred Weber für Klarnamenpflicht im Netz

    •  /