• IT-Karriere:
  • Services:

Amazon One: Im Supermarkt mit der Handfläche bezahlen

Amazon macht die Hand zur Kreditkarte. Es muss zum Bezahlen nur eine Hand über ein Lesegerät gehalten werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Amazon One soll bald überall sein.
Amazon One soll bald überall sein. (Bild: Amazon)

Amazon One ist eine neue Technik von Amazon, die anfangs in den eigenen Läden des Unternehmens zum Einsatz kommt. Damit soll das Bezahlen in Geschäften für die Kundschaft allgemein komfortabler werden. Produkte können bezahlt werden, indem die Handfläche über ein passendes Lesegerät gehalten wird. Bezahlt wird dann über eine bei Amazon hinterlegte Kreditkarte.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Stuttgart
  2. VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, Bonn

Das Unternehmen hat ein passendes Handflächenlesegerät entwickelt und hat diese bisher in zwei Amazon-Go-Supermärkten in Seattle aufgestellt. Diese Technik soll auch anderen Geschäften zur Verfügung gestellt werden. Welche das sein werden, ist noch offen. Nach Angaben von Amazon laufen derzeit Gespräche mit interessierten Unternehmen.

Amazon One könne aber auch zur Zutrittssteuerung in Stadien oder am Arbeitsplatz verwendet werden, betont Amazon. Das Unternehmen legt Wert darauf, dass Amazon One auch ohne ein klassisches Amazon-Konto verwendet werden kann. Dafür wird nicht nur eine Kreditkarte, sondern auch eine gültige Mobilfunkrufnummer verlangt. Die Anmeldung bei Amazon One erfolgt am entsprechenden Lesegerät.

Amazon One benötigt eine Kreditkarte

Wer Amazon One mit einem Amazon-Konto verwendet, kann sich den Verlauf der Zahlungen darüber ansehen. Ansonsten stehen nur die Kreditkarten-Abrechnungen zur Verfügung.

Vorerst gibt es Amazon One in den Amazon-Go-Supermärkten, schrittweise sollen weitere dazukommen. Die Go-Supermärkte verzichten auf klassische Kassen, alle Personen im Laden werden mit Kameras und Sensoren beobachtet. Was in den realen Einkaufskorb gelegt wird, wird beim Verlassen des Ladens vom Amazon-Konto abgebucht. Bisher musste sich eine Person beim Betreten mit dem Amazon-Konto identifizieren. Künftig genügt es, die Handfläche über das Lesegerät zu legen.

Im Dezember 2019 wurde bekannt, dass Amazon einen Patentantrag eingereicht hat, in dem das Scannen der Handfläche durch ein Lesegerät beschrieben wird. Der Antrag beschreibt, dass das Verfahren Falten und Fältchen sowie tiefere Strukturen in der Hand analysiert. Dazu sollen Venen, Knochen und Weichgewebe zählen. Anhand dieser Merkmale soll es möglich sein, gezielt eine Person zu identifizieren. Das aufgenommene Foto wird mit einer Datenbank abgeglichen, in der die Hand-Scans der Kundschaft hinterlegt sind.

Die Amazon.de VISA Karte mit 40 Euro Startgutschrift

Amazon speichert Handsignaturen auf eigenen Servern

Amazon hat angegeben, dass ein Amazon-One-Gerät verschiedene Aspekte der Handfläche berücksichtige und daraus eine Handflächensignatur erstelle. Diese soll einmalig sein und keiner anderen Hand gleichen. Die Handflächensignaturen würden verschlüsselt auf Amazon-Servern und nicht auf dem Handlesegerät selbst gespeichert, betont das Unternehmen.

Bereits Ende 2018 hat der Sicherheitsforscher Jan Krissler alias Starbug gezeigt, wie leicht sich Systeme zur Identifizierung eines Venenmusters umgehen lassen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

FreiGeistler 30. Sep 2020 / Themenstart

Vorteil: Bequemer Nachteil: Nicht zurücksetzbar Vortiel für Amazon: Biometrische Daten...

FreiGeistler 30. Sep 2020 / Themenstart

Hier. Im Artikel verlinkt. Mit Toner und Bienenwachs Venenerkennungssysteme überwinden...

Bluto 30. Sep 2020 / Themenstart

Das Zeitalter abgehackten Hände beginnt. Ich glaube, ich habe zuviel 24 geguckt...

gema_k@cken 30. Sep 2020 / Themenstart

Danke für diese Dystopie-Komödie. :D

fadedpolo 29. Sep 2020 / Themenstart

Stimmt nur drüber hab es falsch aufgenommen

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Drohnenflug am Strand mit Google Earth Studio - Tutorial

Wir zeigen im kurzen Tutorial, wie man in Earth Studio eine einfache Animation erstellt.

Drohnenflug am Strand mit Google Earth Studio - Tutorial Video aufrufen
Thinkpad Trackpoint Keyboard 2 im Test: Tolle kompakte Tastatur für Thinkpad-Fans
Thinkpad Trackpoint Keyboard 2 im Test
Tolle kompakte Tastatur für Thinkpad-Fans

Lenovos externe Thinkpad-Tastatur bietet alle Vorteile der Tastatur eines Thinkpad-Notebooks. Sie arbeitet drahtlos und mit Akkutechnik.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Thinkpad X1 Fold Das faltbare Thinkpad kommt im Oktober
  2. Thinkpad X1 Nano Lenovo macht das Carbon winzig
  3. Thinkpad E14 Gen2 (AMD) im Test Gelungener Ryzen-Laptop für 700 Euro

Tutorial: Was ein On Screen Display alles kann
Tutorial
Was ein On Screen Display alles kann

Werkzeugkasten Viele PC-Spieler schwören auf ein OSD. Denn damit lassen sich Limits erkennen, die Bildqualität verbessern und Ruckler verringern.
Von Marc Sauter


    Serien & Filme: Star Wars - worauf wir uns freuen können
    Serien & Filme
    Star Wars - worauf wir uns freuen können

    Lange sah es so aus, als liege die Zukunft von Star Wars überwiegend im Kino. Seit dem Debüt von Disney+ und dem teils schlechten Abschneiden der neuen Filme hat sich das geändert.
    Von Peter Osteried

    1. Star Wars Disney und Lego legen Star Wars Holiday Special neu auf
    2. Star Wars Squadrons im Test Die helle und dunkle Seite der Macht
    3. Disney+ Erster Staffel-2-Trailer von The Mandalorian ist da

      •  /