• IT-Karriere:
  • Services:

Amazon: Nur Bruchteil der Nutzer kauft mit Alexa-Lautsprechern ein

Von 50 Millionen Alexa-Nutzern sollen nur 100.000 tatsächlich mit Amazons smartem Assistenten eingekauft haben. Überraschend ist das nicht: Viele Käufer dürften den von ihnen bestellten Artikel vorher selbst anschauen und Preise vergleichen wollen.

Artikel veröffentlicht am ,
Smarte Lautsprecher werden offenbar nicht besonders häufig für Bestellungen genutzt.
Smarte Lautsprecher werden offenbar nicht besonders häufig für Bestellungen genutzt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Dem Magazin The Information zufolge sollen von rund 50 Millionen Nutzern smarter Lautsprecher mit Amazons Sprachassistentem Alexa nur zwei Prozent diesen auch für die Bestellung von Waren verwendet haben. Das entspricht einer Menge von nur 100.000 Nutzern.

Stellenmarkt
  1. Oerlikon Balzers Coating Germany GmbH, Bergisch Gladbach
  2. Interhyp Gruppe, München

Diese 100.000 sollen von einer Million Nutzern übrig bleiben, die einen Einkauf über den Assistenten gestartet haben. Eine recht große Anzahl an Nutzern steigt vor dem Abschluss der Bestellung offenbar aus.

Die Gründe für diesen nur kleinen Anteil an Bestellungen über Alexa-fähige Geräte liegen nah: Viele Nutzer dürften sich spezielle Produkte vor dem Kauf erst anschauen wollen, zumindest online auf einer Webseite. Auch der Preisvergleich dürfte eine Rolle spielen. Kaum ein Nutzer wird es Alexa mit dem Sprachbefehl "Alexa, kaufe mir einen Laptop" selbst überlassen, ein Gerät auszusuchen.

Hat der Nutzer im Internet recherchiert und - um beim Beispiel zu bleiben - seinen Wunsch-Laptop zum für ihn besten Preis gefunden, ist es einfacher, das Produkt direkt auf der jeweiligen Webseite zu bestellen. Der Weg über einen Alexa-Lautsprecher dürfte dann ein Umweg sein.

Unnütz sind Lautsprecher mit eingebautem Sprachassistenten jedoch nicht: Wer ein Smart Home zu Hause eingerichtet hat, das sich mit Sprachbefehlen steuern lässt, wird Lautsprecher wie den Echo oder auch Google Home zu schätzen wissen. Auch für kleine Anfragen, wie beispielsweise zum Wetter oder zur aktuellen Nachrichtenlage, eignen sich die Lautsprecher gut. Mittlerweile gibt es auch Geräte, die über einen guten Klang verfügen und sich zum Musikhören eignen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. Heavy Rain für 8,99€, Beyond: Two Souls für 8,99€, Detroit: Become Human für 24...
  2. 50,99€

elgooG 10. Aug 2018

Mit einem Display wäre es ja nett, wenn man dann eine Auswahl bekommen könnte, aber die...

Dedl 07. Aug 2018

...sind es davon mindestens nochmal 2/3, die das ganze einfach mal nur ausprobieren...

ghostbuster 07. Aug 2018

....jeder der schon einmal via Alexa bestellt hat, kennt die Probleme. Alexa erkennt...


Folgen Sie uns
       


Drohnenflug am Strand mit Google Earth Studio - Tutorial

Wir zeigen im kurzen Tutorial, wie man in Earth Studio eine einfache Animation erstellt.

Drohnenflug am Strand mit Google Earth Studio - Tutorial Video aufrufen
Mario Kart Live im Test: Ein Klempner, der um Konsolen kurvt
Mario Kart Live im Test
Ein Klempner, der um Konsolen kurvt

In Mario Kart Live (Nintendo Switch) fährt ein Klempner durchs Wohnzimmer. Golem.de hat das Spiel mit einem Konsolen-Rennkurs ausprobiert.
Von Peter Steinlechner

  1. Nintendo Entwickler arbeiten offenbar an 4K-Updates für Switch Pro
  2. Nintendo Switch Mario Kart Live schickt Spielzeugauto auf VR-Rennstecke
  3. 8bitdo Controller macht die Nintendo Switch zum Arcade-Kabinett

iPad Air 2020 im Test: Apples gute Alternative zum iPad Pro
iPad Air 2020 im Test
Apples gute Alternative zum iPad Pro

Das neue iPad Air sieht aus wie ein iPad Pro, unterstützt dasselbe Zubehör, kommt mit einem guten Display und reichlich Rechenleistung. Damit ist es eine ideale Alternative für Apples teuerstes Tablet, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Tablet Apple stellt neues iPad und iPad Air vor

Energiewende: Wie die Begrünung der Stahlindustrie scheiterte
Energiewende
Wie die Begrünung der Stahlindustrie scheiterte

Vor einem Jahrzehnt suchte die europäische Stahlindustrie nach Technologien, um ihren hohen Kohlendioxid-Ausstoß zu reduzieren, doch umgesetzt wurde fast nichts.
Eine Recherche von Hanno Böck

  1. Wetter Warum die Klimakrise so deprimierend ist

    •  /