Amazon: Neues Entwicklungszentrum in Berlin eröffnet

Amazon hat in Berlin ein Entwicklungszentrum eingeweiht und will dort regelmäßig Veranstaltungen organisieren. Dabei sollen 450 neue Arbeitsplätze entstehen.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Amazon hat ein neues Entwicklungszentrum in Berlin eröffnet.
Amazon hat ein neues Entwicklungszentrum in Berlin eröffnet. (Bild: Leon Neal/AFP/Getty Images)

Amazon hat einen neuen Deutschlandstandort in Berlin gestartet. In den Krausenhöfen im Berliner Stadtteil Mitte befindet sich Amazons neues Entwicklungszentrum. Dort sollen Software-Ingenieure, Entwickler und E-Book-Autoren zusammenkommen und neue Ideen entwickeln.

Amazon Academy als Plattform gedacht

Mit der Amazon Academy will der Online-Handelsriese eine Plattform zur Diskussion anbieten, über die neue Konzepte und Geschäftsmodelle geschaffen werden können. Sie richte sich an Wissenschaftler, Marketplace-Händler, Autoren und Software-Entwickler. In regelmäßigen Abständen sollen sich Fachleute dort über künftige Entwicklungen austauschen. Zur heutigen Eröffnung wurden gezielt Autoren und Marketplace-Händler eingeladen.

Die Digitalisierung habe einen grundlegenden Wandel in allen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereichen in Gang gesetzt, sagte die Berliner Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer (CDU). Auch Amazon sei heute nicht mehr nur Online-Händler, sondern auch Technologie-Unternehmen und Infrastrukturanbieter. "Die Wertschöpfungsketten werden sich radikal durch die Digitalisierung verändern." Auch die Bedürfnisse der Kunden seien im Wandel. Allein in Berlin würde alle 20 Stunden ein neues Startup gegründet.

450 neue Arbeitsplätze geplant

Der neue Standort wolle vom Gründergeist in der Hauptstadt profitieren, sagte Ralf Herbrich, Geschäftsführer des Amazon Development Centers Deutschland. Im neuen Entwicklungszentrum sollen 450 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Im Zentrum der Diskussion sollen Themen wie etwa die intelligente Analyse großer Textmengen oder das Maschinen-Lernen stehen. Dabei gehe es etwa um bessere Vorhersagen darüber, wie groß in der Modebranche die Nachfrage bestimmter Artikel sein wird. Aber auch andere Aspekte des Online-Handels und der digitalen Publizierung seien mögliche Themen.

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