Abo
  • IT-Karriere:

Amazon: Neue Kindle-E-Book-Reader kriegen Farbdisplay

Laut einem unbestätigten Bericht kommen noch in diesem Jahr E-Book-Reader mit Farbdisplays von Amazon auf den Markt. Die Kindles erhalten kapazitive Multi-Touch-Panels.

Artikel veröffentlicht am ,
Kindle: noch grau in grau
Kindle: noch grau in grau (Bild: Amazon)

Amazons neue Kindle-E-Book-Reader würden mit einem Farbdisplay ausgestattet, berichtet die taiwanische Branchenzeitung Digitimes unter Berufung auf Zulieferer, die die Komponenten ab Mai 2012 an die Auftragshersteller Amazons ausliefern.

Stellenmarkt
  1. Modis GmbH, Hilden
  2. Dataport, verschiedene Standorte

Zum Erscheinungsdatum gibt es noch keine genaueren Angaben: Die neuen Kindles sollen in der zweiten Jahreshälfte 2012 auf den Markt kommen. Die kapazitiven Multi-Touch-Panels für Amazon kommen laut Digitimes von dem Panel-Hersteller TPK Holding.

Der neue 6-Zoll-Kindle für 99 Euro wird von Amazon Deutschland seit Oktober 2011 ausgeliefert. Das Gerät ist mit einem monochromen E-Ink-Panel ausgestattet, das 600 x 800 Pixel anzeigt.

Der Kindle Touch hat einen optischen Touchscreen. Der Kindle Touch und der Kindle Touch 3G werden laut Amazon Deutschland seit dem 27. April 2012 ausgeliefert. Sie unterscheiden sich vom einfachen Kindle durch ihr multitouchfähiges 6-Zoll-E-Ink-Display, das aber auf Graustufen beschränkt ist. Es verfügt über eine Auflösung von 600 x 800 Pixeln bei 167 dpi und 16 Graustufen.

Laut den Marktanalysen der Digitimes wird der US-Internethändler im Jahr 2012 sechs Millionen E-Book-Reader ausliefern.

Farbige E-Paper-Display-Produkte

Der Displayhersteller E-Ink will in Kürze ebenfalls farbige E-Paper-Display-Produkte auf den Markt bringen, wie Scott Liu, der Aufsichtsratschef des Unternehmens, ankündigte. Die Ausgründung des Massachusetts Institute of Technology gehört seit 2009 zu dem taiwanischen Unternehmen Prime View. Laut den Quellen der Digitimes ist es sehr wahrscheinlich, dass Amazon die Technik in seinen E-Book-Readern einsetzt. Die Farbdarstellung von E-Book-Bildschirmen von E-Ink konnte bislang nicht überzeugen.

Sony stellte im Mai 2011 einen Farb-EPD-Prototyp vor. Das Farb-E-Paper-Display von Sony kombinierte eine Frontplatte von E-Ink mit einem TFT-Substrat von Sony.

Die Berichte der Digitimes zu Produkten von Apple oder Amazon sind teilweise widersprüchlich. Die inoffiziellen Informationen aus der Lieferkette der US-Konzerne haben sich einige Male auch als falsch erwiesen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 72,99€ (Release am 19. September)
  2. 469€

eReader 16. Jul 2012

Das wäre es doch ein Farbdisplay für den Kindle dann würde Amazon fast ein Tablet...

bstea 11. Mai 2012

Farbdisplay. Der braucht endlich mal bessere Software. Die Anordnung ist immer noch in...

MKar 11. Mai 2012

ich mußte auch lachen als ich "kriegen" sah, das gibt's ja nicht..

tillej 11. Mai 2012

Der T1 kann auch mobi darstellen. Man muss ihn nur rooten und die kindle app draufmachen...

Netspy 10. Mai 2012

Fielmann?


Folgen Sie uns
       


Cherry Stream 3.0 mit großem ß ausprobiert

Alle möglichen Umlaute auf einer Tastatur: Wir haben Cherrys Europa-Tastatur ausprobiert.

Cherry Stream 3.0 mit großem ß ausprobiert Video aufrufen
Mobile-Games-Auslese: Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor
Mobile-Games-Auslese
Magischer Dieb trifft mogelnden Doktor

Ein Dieb mit Dolch in Daggerhood, dazu ein (historisch verbürgter) Arzt in Astrologaster sowie wunderschön aufbereitetes Free-to-Play-Mittelalter in Marginalia Hero: Golem.de stellt die spannendsten neuen Mobile Games vor.
Von Rainer Sigl

  1. Hyper Casual Games 30 Sekunden spielen, 30 Sekunden Werbung
  2. Mobile-Games-Auslese Rollenspiel-Frühling mit leichten Schusswechseln
  3. Gaming Apple Arcade wird Spiele-Flatrate für iOS und MacOS

Projektmanagement: An der falschen Stelle automatisiert
Projektmanagement
An der falschen Stelle automatisiert

Kommunikationstools und künstliche Intelligenz sollen dabei helfen, dass IT-Projekte besser und schneller fertig werden. Demnächst sollen sie sogar Posten wie den des Projektmanagers überflüssig machen. Doch das wird voraussichtlich nicht passieren.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel


    5G-Auktion: Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war
    5G-Auktion
    Warum der Preis der 5G-Frequenzen so hoch war

    Dass die Frequenzen für den 5G-Mobilfunk teuer wurden, lasten Telekom, Vodafone und Telefónica dem Newcomer United Internet an. Doch dies ist laut dem Netzplaner Kai Seim nicht so gewesen.
    Eine Analyse von Achim Sawall

    1. Funklöcher Hohe Bußgelder gegen säumige Mobilfunknetzbetreiber
    2. Bundesnetzagentur 5G-Frequenzauktion erreicht 6,5 Milliarden Euro
    3. 5G-Auktion Etablierte wollen Preis für 1&1 Drillisch hochtreiben

      •  /