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Was, wenn Warner und Disney streamen?

Während Warner bisher nicht vorhat, die Inhalte von anderen Plattformen zu verbannen, plant Disney genau das. Das Unternehmen will alle seine Inhalte nur noch über das eigene Streamingabo Disney+ bereitstellen; Lizenznehmer werden demnach keinen Zugriff mehr darauf haben. Zu Disney gehören auch alle Lucas-Arts-Filme und der Pool an Filmen von 21st Century Fox, so dass dieser Einschnitt für die bisherigen Anbieter ganz erheblich sein kann.

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Es ist zu befürchten, dass andere Filmstudios langfristig dem Beispiel Disneys folgen werden. Dann könnte es für Kunden bald nötig sein, mehrere Streamingabos parallel zu buchen, um eine ansprechende Auswahl an Filmen zu erhalten. Bisher ist es so, dass Kunden von Netflix oder Prime Video einfach nur Geduld haben müssen, bis ein bestimmter Film in das Sortiment aufgenommen wird.

Hier hat Sky mit seinem Filmsortiment derzeit einen deutlichen Vorteil. Neuere Filme erscheinen zumeist erst dort und danach bei Netflix oder Prime Video. Dafür müssen Sky-Ticket-Kunden aber mit mindestens 15 Euro pro Monat deutlich mehr bezahlen - und erhalten dann nur Stereoton und auch keine 4K-Auflösung.

Sky könnte besonders leiden

Wenn Disney und andere Filmstudios ihre neuen Kinofilme immer erst selbst vermarkten, wird es für Sky jedoch immer schwieriger werden, Kunden von seinem Angebot zu überzeugen. Aber auch Amazon und Netflix könnten darunter leiden, wenn Kunden den Eindruck haben, dass sie dort keine großen Kinohits mehr anschauen können, weil Filmstudios ihre Inhalte nur noch selbst anbieten.

Etwas anders sieht das bei den Serien aus. Zwar gelangen mit der gerade abgeschlossenen Übernahme von Teilen von 21st Century Fox auch viele Serien in den Besitz von Disney, wie etwa 24, Akte X, Prison Break oder die Simpsons. Somit könnte es auch hier bald weniger Auswahl bei den etablierten Anbietern geben.

Amazon und Netflix halbwegs vorbereitet

Allerdings haben Amazon und Netflix den Vorteil, dass sie mit vielen exklusiven oder selbst produzierten Serien dagegenhalten können. Und Serien sind für viele Nutzer ja in erster Linie der Grund, ein Streamingabo abzuschließen. Denn der Zeitaufwand, sie zu schauen, ist enorm. Mitunter ist der Zuschauer mehrere Wochen beschäftigt, so dass die meisten eine Serie ohnehin nur einmal ansehen und eine dauerhafte Anschaffung eigentlich nicht notwendig wäre.

Zumal Serien mit vielen Staffeln nicht billig sind: Da kommen bei einem Kauf schnell mal 50 Euro oder auch deutlich mehr zusammen. Und derzeit haben Kunden bei Amazon und Netflix in gewisser Hinsicht eine Verlässlichkeit, die Sky nicht liefern kann. Die exklusiven und selbst produzierten Serien sind sowohl bei Amazon als auch bei Netflix noch nie aus dem Katalog entfernt worden.

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 Amazon, Netflix und Sky: Das goldene Streaming-Zeitalter ist wohl bald vorbeiEigenproduktionen werden wichtiger 
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neocron 14. Apr 2019

na du bist vielleicht ein Spassvogel, woran soll er das warum bitte erkennen, wenn die...

bombinho 08. Apr 2019

Hui! Der Markt verhaelt sich anders als der Markt. Sehr spezielle These. Es kann...

Muh 02. Apr 2019

Amazon macht doch im Prinzip nichts anderes als Sky. Da wird einfach xy aus dem Prime...

Labbm 26. Mär 2019

Andersrum wird ein Schuh draus, das ist die gleiche Argumentation wie bei der StreamOn...

robinx999 26. Mär 2019

Kommt drauf an bei einem Streaminganbieter ist die Serie oft dauerhaft Exklusiv. Bei Pay...


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