Amazon Music mit Werbung: Kostenlos Top-Songs auf Alexa-Lautsprechern hören

Amazon führt eine dritte Variante von Amazon Music ein, die es nur für Alexa-Lautsprecher gibt. Nutzer können ausgewählte Songs hören, ohne ein Musikstreaming-Abo buchen zu müssen, und bekommen im Gegenzug Werbung eingespielt.

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Ausgewählte Songs von Amazon Music mit Werbung auf Alexa-Lautsprechern
Ausgewählte Songs von Amazon Music mit Werbung auf Alexa-Lautsprechern (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Für Alexa-Lautsprecher gibt es nun insgesamt drei Möglichkeiten, Musik direkt von Amazon auf einem Alexa-Gerät abzuspielen. Neben Prime Music, das Bestandteil eines Prime-Abos ist, gibt es Amazon Music Unlimited und neuerdings auch eine werbefinanzierte Version. Über die Einführung eines solchen Angebots war bereits im April 2019 spekuliert worden, nun wurde eine werbefinanzierte Variante von Amazon Music gestartet, die ausschließlich für Alexa-Lautsprecher angeboten wird.

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Einen eigenen Namen hat diese Variante von Amazon Music nicht, wie Amazon auf Nachfrage bestätigt hat. Die werbefinanzierte Version liefert Zugriff auf eine Auswahl an Playlisten und Radiosender von Amazon Music, ohne dass der Kunde dafür ein entsprechendes Abo abschließen muss.

Der Nutzer kann sich verschiedene Playlisten oder Radiosender auf einem Alexa-Lautsprecher anhören. Auf Nachfrage von Golem.de gab Amazon an, dass diese Funktion für alle Alexa-fähigen Lautsprecher bereitstehe und nicht nur für die eigenen Echo-Geräte. Der Nutzer kann sich etwa Songs eines bestimmten Genres, Künstlers oder einer bestimmten Zeit auf Zuruf abspielen lassen.

Werbung wird eingeblendet

Der Alexa-Nutzer hört dann immer wieder nach einigen Songs für mehrere Sekunden Werbeblöcke. "Die Länge und Anzahl ist abhängig von der Anzahl an Anfragen des Kunden", heißt es von Amazon. Die Nutzung des werbefinanzierten Dienstes ist nur möglich, wenn kein Prime-Abo und kein Amazon-Music-Unlimited-Abo gebucht wurde.

Amazon bietet eine Variante von Amazon Music Unlimited an, die nur für einen einzelnen Echo-Lautsprecher gebucht werden kann. Dieses Abo kostet weniger als ein normales Unlimited-Abo und ist auf die Nutzung auf Echo-Lautsprechern beschränkt. Wer ein solches Abo gebucht hat und den werbefinanzierten Dienst auf einem zweiten Echo-Lautsprecher nutzen möchte, müsste diesen mit einem anderen Amazon-Konto betreiben.

Wie viele Songs im Rahmen des werbeunterstützten Dienstes zur Verfügung stehen, gab Amazon auf Rückfrage nicht an. Der Anbieter betont aber, dass dieser auf Top-Playlists und Radiosender beschränkt sei, während Prime Music "dagegen mehr als 2 Millionen Songs" enthalte.

Amazon Music Unlimited in mehreren Preisstufen

Amazon Music Unlimited umfasst über 50 Millionen Titel. Der Umfang entspricht damit grob dem, was Spotify, Apple Music, Google Play Musik, Youtube Music, Deezer und Co. anbieten. In Amazons Musikkatalog fehlen meist Hörbücher, die es bei konkurrierenden Anbietern gibt. Der Grund ist: Amazon bietet mit Audible ein spezielles Hörbuch-Abonnement an, das die anderen Anbieter nicht parallel im Sortiment haben.

Amazon Music Unlimited kostet regulär 9,99 Euro im Monat, also genauso viel wie die konkurrierenden Dienste. Prime-Abonnenten erhalten das Angebot für 7,99 Euro im Monat, und es gibt das spezielle Echo-Abo für monatlich 3,99 Euro. Damit kann der Inhalt von Music Unlimited nur auf einem einzigen Echo-Lautsprecher abgespielt werden, und auch nur auf den Alexa-Lautsprechern von Amazon selbst. Dieses Abo gibt es nicht für Alexa-Lautsprecher anderer Hersteller.

Als Golem.de Ende 2018 das Alexa-Multiroom-System zusammen mit dem Echo Sub testete, war es nicht möglich, das spezielle Echo-Abo zu verwenden, wenn zwei Echo-Lautsprecher als Stereopaar verbunden waren. Nach Angaben von Amazon wurde dieser Fehler mittlerweile korrigiert und das Ein-Geräte-Abo soll mit einem Echo-Stereo-Paar funktionieren.

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Bouncy 06. Aug 2019

Immer wieder lustig, wie das praktisch jeder von sich behauptet. Diese Selbstwahrnehmung...

Anonymer Nutzer 03. Aug 2019

Soll ja angeblich wirklich wirklich nützen.


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