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Händler in Amazons Marketplace verletzen den Jugendschutz.
Händler in Amazons Marketplace verletzen den Jugendschutz. (Bild: Bruno Vincent/Getty Images)

Amazon: Marketplace-Anbieter ignorieren Jugendschutz

Händler in Amazons Marketplace verletzen den Jugendschutz.
Händler in Amazons Marketplace verletzen den Jugendschutz. (Bild: Bruno Vincent/Getty Images)

Über Amazons Marketplace-Bereich verkaufen Händler Filme oder Computerspiele, ohne den Jugendschutz zu beachten. Artikel ohne Jugendfreigabe werden ohne Altersprüfung ausgeliefert. Minderjährige könnten dadurch sogar richterlich beschlagnahmte Filme erhalten.

Mehrere Händler in Amazons Marketplace-Bereich verkaufen Filme oder Computerspiele ohne Jugendfreigabe und prüfen dabei nicht, ob der Kunde volljährig ist. Das hat der Spiegel herausgefunden. Das Magazin hat nach eigenen Angaben mehrere Testkäufe gemacht und erhielt Artikel ohne Jugendfreigabe auf dem normalen Postweg. Entweder kamen die Bestellungen als Päckchen oder als Einwurfeinschreiben mit der Post.

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Damit könnten sich Jugendliche Filme und Computerspiele ohne Jugendfreigabe über Amazons Marketplace-Bereich besorgen. Dazu benötigen sie lediglich ein eigenes Bankkonto oder aber eine Kreditkarte. Sie könnten dann Gewalt- und Sex-DVDs bestellen, ohne dass ihr Alter geprüft wird, kritisiert das Magazin.

In einem Fall hat ein Amazon-Marketplace-Händler den Splatter-Film Braindead ohne jegliche Alterskontrolle versendet. Die betreffende Version des Films ist richterlich beschlagnahmt, so dass generell der Vertrieb in Deutschland verboten ist. Aber auch andere Produkte haben Marketplace-Händler versendet, obwohl der Vertrieb in Deutschland nicht gestattet ist.

Der Spiegel wies Amazon auf die Missstände hin, aber das Internetkaufhaus wiegelte nur ab: Nur wenn Amazon darüber informiert wird, dass über die Webseite verbotene oder indizierte Warte verkauft wird, greift der Anbieter ein. Dann würden die betreffenden Artikel entfernt und möglicherweise weitere Maßnahmen ergriffen. Amazon wird demnach selbst nicht aktiv und überwacht auch nicht, ob auf seinen Seiten gegen den Jugendschutz verstoßen wird. Demnach ist es also eher Zufall, wenn Amazon davon erfährt. Eine systematische Prüfung findet wohl nicht statt.

Über Amazons Marketplace können Händler und Privatpersonen Produkte anbieten und verkaufen.


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Tantalus 12. Mär 2012

Ja das geht, und von so Sachen wie Ferienjob o.Ä. hast Du sscheinbar noch nichts gehört...

Dragos 12. Mär 2012

Ja sie reicht aber damit hast du einen Verwaltungsaufwand. Internetrecherchen sind damit...

Andreas2k 12. Mär 2012

Die Whitelist lässt sich auf Rechner oder auf Zeiträume festlegen - so können die Eltern...

Charles Marlow 12. Mär 2012

Bei Import - auch für Eigenbedarf - aus dem nicht-europäischen Ausland habe ich da...

rage2people 12. Mär 2012

Die Zusatzkosten entsprechen dem Aufpreis, der bei DHL zu entrichten ist. Ob das wirklich...



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