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Amazon: Lost Ark ist zweitmeistgespielter Titel auf Steam

Was für ein Einstand: Amazons Lost Ark haben über 1,3 Millionen Menschen gespielt - das wurde bisher nur von einem Titel übertroffen.
/ Marc Sauter
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Szene aus Lost Ark (Bild: Amazon)
Szene aus Lost Ark Bild: Amazon

Seit Lost Ark am vergangenen Freitag veröffentlicht wurde, erfreut sich das von Amazon als Publisher veröffentlichte Spiel großer Beliebtheit: Laut SteamDB(öffnet im neuen Fenster) waren in der Spitze satte 1.325.305 Personen gleichzeitig online. Der Datenbank zufolge hat Lost Ark damit mehr Spieler anzogen als Counter-Strike Global Offensive und Dota 2.

Einzig PUBG liegt mit einem Höchstwert von 3,257 Millionen Spielern mit deutlichem Abstand auf dem ersten Platz. Dabei gilt es zu berücksichtigen, dass CSGO und PUBG einst kostenpflichtig waren, jedoch seit 2018 respektive wenigen Wochen erst F2P sind. Dota 2 und Lost Ark hingegen sind reine Free-to-Play-Titel, die sich durch Mikrotransaktionen finanzieren.

Schon bei der initialen Veröffentlichung in Südkorea stellte Lost Ark dort im Dezember 2019 einen Rekord bei den Spielerzahlen auf, in Nordamerika und Europa nun ebenfalls. Eine Ausnahme stellen Belgien und die Niederlande(öffnet im neuen Fenster) dar, dort ist der Titel aufgrund seiner Loot-Boxen und entsprechenden Glücksspielgesetzen nicht verfügbar.

Fokus auf PvE

Lost Ark wurde von Smilegate RPG, einem südkoreanischen Studio, entwickelt und wird von Amazon Games als Publisher vertrieben. Der F2P-Titel spielt in einer fiktiven Welt namens Arkesias, welches in typischer Manier vom Bösen befreit werden muss. Lost Ark nutzt zwar wie viele Action-RPGs eine isometrische Perspektive, ist allerdings spielerisch ganz klar ein MMO. Der Fokus liegt eher auf PvE (Player versus Environment), ab Stufe 26 wird aber der PvP-Modus (Player versus Player) freigeschaltet.

Lost Ark - Trailer (Lauch Gameplay)
Lost Ark - Trailer (Lauch Gameplay) (01:19)

Grafisch zählt Lost Ark mit seinem D3D11-Renderer zu den hübscheren MMOs, die Systemanforderungen fallen Free-to-Play-typisch nicht übermäßig hoch aus: Ein Core i3 oder Ryzen 3 samt 8 GByte Arbeitsspeicher und eine Geforce GTX 460 oder Radeon HD 6850 sollen bereits ausreichen.


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