Abo
  • Services:
Anzeige
Amazons Senkrechtstarter-Drohne
Amazons Senkrechtstarter-Drohne (Bild: Amazon)

Amazon: Lieferdrohnen sollen in künstlichen Nestern ruhen

Amazons Senkrechtstarter-Drohne
Amazons Senkrechtstarter-Drohne (Bild: Amazon)

Lieferdrohnen werden größere Distanzen nur mit einer Rast überwinden können. Entsprechende Ladestationen will Amazon auf Straßenlampen, Kirchtürmen und Funktürmen installieren, wenn ein Patent umgesetzt wird, das dem Unternehmen zugesprochen wurde.

Amazon hat in den USA ein Patent zugesprochen bekommen, das Plattformen für eine Zwischenlandung von Lieferdrohnen auf hochgelegenen Standorten beschreibt. Während des Aufenthalts sollen die Akkus wieder aufgeladen werden.

Anzeige

Die Lieferdrohnen, die Amazon seit einiger Zeit testet, kommen nur wenige Kilometer weit, was in den meisten Fällen kaum reichen dürfte, auch noch den Rückflug zu bewältigen. Die Prime-Air-Fluggeräte, die Amazon vorgestellt hat, sollten Strecken von rund 25 km fliegen und 2,5 kg Fracht befördern.

Das Reichweitenproblem soll mit den Zwischenlandungen umgangen werden, wie Amazon im Patent 9,387,928 schildert. Außerdem könnten die Drohnen an den Stationen ihre Ladung auch absetzen und neuen Drohnen mit frischen Akkus übergeben. Ein Stafettensystem unterhielten schon die Römer und beförderten damit bei regelmäßigem Pferdewechsel Botschaften und kleine Lieferungen mit einer Geschwindigkeit von täglich bis zu 200 Kilometern. Die Drohnen könnten in den Dockingstationen zudem vor schlechtem Wetter Schutz suchen.

Aktuell sieht es in den USA für Lieferdrohnen aber schlecht aus. Kommerzielle Drohnen dürfen dort nur im Sichtbereich geflogen werden. Die US-Luftaufsichtsbehörde Federal Aviation Administration (FAA) hat Regeln für die kommerzielle Nutzung von Drohnen herausgegeben. Auslieferungen per Drohne wird es einstweilen nicht geben.

Amazon hatte das Patent für die Drohnen-Zwischenstationen schon im Dezember 2014 beantragt. Ende November 2015 stellte Amazon ein neues Design für seine Lieferdrohnen vor. Dabei handelt es sich nicht mehr um reine Quadcopter, sondern um Flugzeuge, die senkrecht starten und landen können. Im Geradeausflug wird die hintere Luftschraube genutzt. Sogar kleine Tragflächen besitzt das Fluggerät, das im mittig angeordneten Rumpf das Paket transportiert. Dieser Antrieb dürfte wesentlich ökonomischer sein. Die Drohne soll eine Geschwindigkeit von knapp 90 km/h erreichen.


eye home zur Startseite
johnripper 22. Jul 2016

Bitte????????????????????? Jetzt sind sie aber deutsch und jetzt zahlen sie Steuern in...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Wüstenrot & Württembergische Informatik GmbH, Ludwigsburg
  2. Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns, München
  3. Joblocal GmbH, Kolbermoor
  4. Vaillant GmbH, Remscheid


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Underworld Awakening 9,99€, Der Hobbit 3 9,99€ und Predestination 6,97€)
  2. (u. a. 2 Guns, Bad Boys 2, Captain Phillips, Chappie, Christine)
  3. 29,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Messaging

    Google Talk wird durch Hangouts abgelöst

  2. Eyetracking

    Apple soll brandenburgische Firma Sensomotoric gekauft haben

  3. Forschungsprogramm

    Apple least Autos für autonomes Fahren bei Hertz

  4. Apple

    Öffentliche Beta von iOS 11 erschienen

  5. SNES Classic Mini

    Nintendo bringt 20 Klassiker und ein neues Spiel

  6. Wahlprogramm

    SPD will 90 Prozent der Gebäude mit Gigabit-Netzen versorgen

  7. Erziehung

    Erst schriftliche Einwilligung, dann Whatsapp für Kinder

  8. Grafikkarte

    Sapphire bringt Radeon RX 470 für Mining

  9. Betrug

    FTTH-Betreiber wehren sich gegen Glasfaser-Werbelügen

  10. Gamescom

    Mehr Fläche, mehr Merkel und mehr Andrang



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mesh- und Bridge-Systeme in der Praxis: Mehr WLAN-Access-Points, mehr Spaß
Mesh- und Bridge-Systeme in der Praxis
Mehr WLAN-Access-Points, mehr Spaß
  1. Eero 2.0 Neues Mesh-WLAN-System kann sich auch per Kabel vernetzen
  2. BVG Fast alle Berliner U-Bahnhöfe haben offenes WLAN
  3. Broadcom-Sicherheitslücke Vom WLAN-Chip das Smartphone übernehmen

Neues iPad Pro im Test: Von der Hardware her ein Laptop
Neues iPad Pro im Test
Von der Hardware her ein Laptop
  1. iFixit iPad Pro 10,5 Zoll intern ein geschrumpftes 12,9 Zoll Modell
  2. Office kostenpflichtig Das iPad Pro 10,5 Zoll ist Microsoft zu groß
  3. Hintergrundbeleuchtung Logitech bringt Hülle mit abnehmbarer Tastatur für iPad Pro

Oneplus Five im Test: Der Oneplus-Nimbus verblasst - ein bisschen
Oneplus Five im Test
Der Oneplus-Nimbus verblasst - ein bisschen

  1. Kleiner Fehler...

    DanielReimer | 08:49

  2. Re: Ethereum hat innerhalb 2 Tagen 15% an Wert...

    Eqmind | 08:49

  3. Re: ich wähle die SPD

    Palerider | 08:47

  4. Re: PC Master Race

    gadthrawn | 08:45

  5. Re: Hat erschreckender Weise recht

    robinx999 | 08:44


  1. 08:48

  2. 08:23

  3. 07:46

  4. 00:22

  5. 19:30

  6. 18:32

  7. 18:15

  8. 18:03


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel