Abo
  • Services:

Amazon: Lieferdrohnen sollen in künstlichen Nestern ruhen

Lieferdrohnen werden größere Distanzen nur mit einer Rast überwinden können. Entsprechende Ladestationen will Amazon auf Straßenlampen, Kirchtürmen und Funktürmen installieren, wenn ein Patent umgesetzt wird, das dem Unternehmen zugesprochen wurde.

Artikel veröffentlicht am ,
Amazons Senkrechtstarter-Drohne
Amazons Senkrechtstarter-Drohne (Bild: Amazon)

Amazon hat in den USA ein Patent zugesprochen bekommen, das Plattformen für eine Zwischenlandung von Lieferdrohnen auf hochgelegenen Standorten beschreibt. Während des Aufenthalts sollen die Akkus wieder aufgeladen werden.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  2. Bosch Sicherheitssysteme GmbH, Hamburg

Die Lieferdrohnen, die Amazon seit einiger Zeit testet, kommen nur wenige Kilometer weit, was in den meisten Fällen kaum reichen dürfte, auch noch den Rückflug zu bewältigen. Die Prime-Air-Fluggeräte, die Amazon vorgestellt hat, sollten Strecken von rund 25 km fliegen und 2,5 kg Fracht befördern.

Das Reichweitenproblem soll mit den Zwischenlandungen umgangen werden, wie Amazon im Patent 9,387,928 schildert. Außerdem könnten die Drohnen an den Stationen ihre Ladung auch absetzen und neuen Drohnen mit frischen Akkus übergeben. Ein Stafettensystem unterhielten schon die Römer und beförderten damit bei regelmäßigem Pferdewechsel Botschaften und kleine Lieferungen mit einer Geschwindigkeit von täglich bis zu 200 Kilometern. Die Drohnen könnten in den Dockingstationen zudem vor schlechtem Wetter Schutz suchen.

Aktuell sieht es in den USA für Lieferdrohnen aber schlecht aus. Kommerzielle Drohnen dürfen dort nur im Sichtbereich geflogen werden. Die US-Luftaufsichtsbehörde Federal Aviation Administration (FAA) hat Regeln für die kommerzielle Nutzung von Drohnen herausgegeben. Auslieferungen per Drohne wird es einstweilen nicht geben.

Amazon hatte das Patent für die Drohnen-Zwischenstationen schon im Dezember 2014 beantragt. Ende November 2015 stellte Amazon ein neues Design für seine Lieferdrohnen vor. Dabei handelt es sich nicht mehr um reine Quadcopter, sondern um Flugzeuge, die senkrecht starten und landen können. Im Geradeausflug wird die hintere Luftschraube genutzt. Sogar kleine Tragflächen besitzt das Fluggerät, das im mittig angeordneten Rumpf das Paket transportiert. Dieser Antrieb dürfte wesentlich ökonomischer sein. Die Drohne soll eine Geschwindigkeit von knapp 90 km/h erreichen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 120,84€ + Versand
  2. bei Caseking kaufen
  3. und Far Cry 5 gratis erhalten
  4. bei Alternate.de

johnripper 22. Jul 2016

Bitte????????????????????? Jetzt sind sie aber deutsch und jetzt zahlen sie Steuern in...


Folgen Sie uns
       


Razer-Nommo-Chroma-Boxen - Test

Haartrockner oder doch Lautsprecher? Wir testen Razers Nommo-Chroma-Boxen und tendieren zu Ersterem.

Razer-Nommo-Chroma-Boxen - Test Video aufrufen
Dell XPS 13 (9370) im Test: Sehr gut ist nicht besser
Dell XPS 13 (9370) im Test
Sehr gut ist nicht besser

Mit dem XPS 13 (9370) hat Dell sein bisher exzellentes Ultrabook in nahezu allen Bereichen überarbeitet - und es teilweise verschlechtert. Der Akku etwa ist kleiner, das spiegelnde Display nervt. Dafür überzeugen die USB-C-Ports, die Kühlung sowie die Tastatur, und die Webcam wurde sinnvoller.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ultrabook Dell hat das XPS 13 ruiniert
  2. XPS 13 (9370) Dells Ultrabook wird dünner und läuft kürzer
  3. Ultrabook Dell aktualisiert XPS 13 mit Quadcore-Chip

Oracle vs. Google: Dieses Urteil darf nicht bleiben
Oracle vs. Google
Dieses Urteil darf nicht bleiben

Im Fall Oracle gegen Google fällt ein eigentlich nicht zuständiges Gericht ein für die IT-Industrie eventuell katastrophales Urteil. Denn es kann zu Urhebertrollen, Innovationsblockaden und noch mehr Milliardenklagen führen. Einzige Auswege: der Supreme Court oder Open Source.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Oracle gegen Google Java-Nutzung in Android kein Fair Use

P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

    •  /