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Amazon: Kindle Fire HD 8.9 ab sofort für 270 Euro zu haben

Amazon bietet das Kindle Fire HD 8.9 nun auch in Deutschland an - ab einem Preis von 270 Euro. In Kürze soll es das Tablet auch im regulären Einzelhandel geben.

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Kindle Fire HD 8.9
Kindle Fire HD 8.9 (Bild: Amazon)

Seit vier Monaten verkauft Amazon das Kindle Fire HD 8.9 bereits in den USA. Ende November 2012 kam es dort zum Preis von 300 US-Dollar in der Basisversion auf den Markt, mittlerweile wurde der Preis auf 270 US-Dollar reduziert. Nun bringt Amazon das 8,9-Zoll-Tablet auch in Deutschland und weiteren europäischen Ländern auf den Markt. In Deutschland kostet das Kindle Fire HD 8.9 mit 16 GByte Flash-Speicher 270 Euro. Für 300 Euro gibt es das Modell mit 32 GByte. In Kürze soll es das Tablet auch im stationären Handel geben.

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Amazon liefert auf die Kindle-Fire-Geräte Werbung aus. Sowohl auf dem Sperrbildschirm als auch auf dem Startbildschirm werden Kunden auf Produkte hingewiesen, die sie bei Amazon kaufen können. Wer diese Werbung nicht haben mag, muss einen Aufpreis von 15 Euro zahlen. Amazon nennt die Werbung Spezialangebote und erlaubt es, das Tablet ohne diese Funktion zu bestellen. Der Preis für das 16-GByte-Modell steigt dann auf 285 Euro, die 32-GByte-Version kostet dann 315 Euro.

  • Kindle Fire HD 8.9 (Quelle: Amazon)
  • Kindle Fire HD 8.9 (Quelle: Amazon)
  • Kindle Fire HD 8.9 (Quelle: Amazon)
  • Kindle Fire HD 8.9 (Quelle: Amazon)
  • Kindle Fire HD 8.9 (Quelle: Amazon)
  • Kindle Fire HD 8.9 (Quelle: Amazon)
Kindle Fire HD 8.9 (Quelle: Amazon)

Das Kindle Fire HD 8.9 hat einen 8,9 Zoll großen IPS-Touchscreen mit einer Auflösung von 1.920 x 1.200 Bildpunkten. Das entspricht einer Pixeldichte von 254 ppi. Nur auf der Displayseite ist eine Kamera für Videotelefonie untergebracht. Auf der Gehäuserückseite gibt es keine Kamera. Zur RAM-Größe macht Amazon keine Angaben, das US-Modell hat 1 GByte Arbeitsspeicher. Wer sich für das 16-GByte-Modell entschieden hat, soll knapp 13 GByte Speicherplatz zur Verfügung haben, beim 32-GByte-Modell gibt es 27 GByte. Einen Steckplatz für Speicherkarten hat das Tablet nicht.

Im Gerät steckt der Dual-Core-Prozessor OMAP 4470 von Texas Instruments, der mit einer Taktrate von 1,8 GHz läuft. Zudem ist es mit Dual-Band-WLAN nach 802.11 a/b/g/n mit zwei Antennen sowie Mimo-Technik (Multiple-Input/Multiple-Output) ausgestattet. Mittels Mimo soll sich der Datendurchsatz über WLAN deutlich steigern lassen. Ferner gibt es Bluetooth 4.0, einen HDMI-Ausgang, Stereolautsprecher und eine Kopfhörerbuchse. Einen GPS-Empfänger und ein Mobilfunkmodem hat das Tablet nicht.

Wie auch auf den anderen Kindle-Fire-Tablets läuft auf dem 8,9-Zoll-Modell ein von Amazon stark verändertes Android in der Version 4.0. Wer Android bereits kennt, wird die typische Android-Bedienung auf dem Amazon-Tablet nicht wiederfinden. Das Tablet ist voll auf das Amazon-Universum zugeschnitten, das ausgelieferte Gerät ist dann bereits auf den Käufer angemeldet. Zudem ist der Silk-Browser von Amazon vorinstalliert.

Kein Play Store

Das Tablet wird nicht mit Googles Play Store ausgeliefert, sondern es kommt der Amazon-eigene Appstore zum Einsatz. Dieser hat bei weitem nicht alle im Play Store verfügbaren Applikationen, so dass Besitzer eines Kindle-Fire-Tablets regulär nicht auf die App-Vielfalt von Android zugreifen können.

Mit einer Akkuladung soll das 239 x 163 x 9 mm große und 567 Gramm schwere Tablet 10 Stunden am Stück durchhalten. Der Wert soll für das Surfen im Internet, das Ansehen von Videos und das Hören von Musik gelten. Unter welchen Bedingungen er erreicht wird, ist nicht genau bekannt.

Das 7-Zoll-Modell des Kindle Fire HD hatte Golem.de im November 2012 getestet. Es ist voll auf die Nutzung der Amazon-Dienste ausgerichtet.

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neocron 14. Mär 2013

xoom, samsung galaxy tab, transformer reihe ... nexus ... sehen doch alle genau so aus...

George99 14. Mär 2013

Beim Nexus 7 kostet der doppelte Speicher auch nur 50 EUR mehr...

harrycaine 14. Mär 2013

Den Playstore bekommt Amazon aber nur mit Zustimmung von Google bei Erfüllung gewisser...


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