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Amazon: Kindle bekommt neuen Prozessor und verbessertes Display

Eine Revolution wie der fünfte wird der sechste Kindle nicht: Der neue Kindle Paperwhite bringt lediglich einige Detailverbesserungen. In den USA können Amazon-Kunden digitale Versionen von gekauften gedruckten Büchern günstig oder kostenlos auf den Kindle laden.

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Kindle Paperwhite: Vorschaufenster in der Mitte der Seite
Kindle Paperwhite: Vorschaufenster in der Mitte der Seite (Bild: Amazon)

Amazon hat seinen leuchtenden Kindle Paperwhite überarbeitet. Das Gerät hat einige Hardwareverbesserungen sowie neue Funktionen bekommen. In den USA können Kindle-Besitzer zudem digitale Versionen der gedruckten Bücher, die sie bei Amazon gekauft haben, günstig oder kostenlos bekommen.

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Der neue E-Book-Reader löst den Paperwhite ab, den Amazon vor einem Jahr vorgestellt hat. Wie der Vorgänger wird auch der neue Kindle - es ist inzwischen der sechste - einen 6 Zoll (rund 15 Zentimeter) großen Bildschirm mit einer Pixeldichte von 212 dpi haben, der mit einer Beleuchtung ausgestattet ist. Er stellt 16 Graustufen dar.

Weißeres Weiß, schwärzeres Schwarz

Der Verbesserungen liegen laut Amazon im Detail: Display und Beleuchtung seien überarbeitet worden. Dadurch würden die Lichtstreuung besser und die Kontraste schärfer, weshalb "Weiß weißer und Schwarz schwärzer erscheinen". Die Darstellung unterscheide sich kaum von der eines gedruckten Buchs. Das Gerät hat einen leistungsfähigeren Prozessor bekommen, wodurch der Seitenaufbau beschleunigt wird. Zudem sind die Elektroden für die Berührungserkennung dichter angeordnet, wodurch das Gerät besser auf Eingaben mit dem Finger reagieren soll.

Neue Funktionen sind ein Vokabeltrainer, der eine Liste der Wörter, die nachgeschlagen wurden, erstellt. Der Leser kann diese Wörter dann gezielt lernen. Außerdem ist die Wikipedia-Abfrage ins Wörterbuch integriert worden. Schließlich hat Amazon die Pageflip-Funktion eingeführt: Der Leser kann eine weitere Seite aufschlagen, ohne die aktuelle zu verlassen - in etwa, als schaue er in einem gedruckten Buch etwas nach und behalte den Finger im Buch, um die aktuelle Stelle nicht zu verlieren. Im Fall des Kindle öffnet sich in der Mitte der Seite ein kleineres Vorschaufenster, in dem geblättert werden kann.

Kostenloser Cloud-Speicher

Der neue Kindle Paperwhite ist etwa 17 x 12 cm groß und knapp 1 cm dick. Das entspricht den Maßen des Vorgängers. Der Neue ist aber mit 206 Gramm etwas leichter. Der interne Speicher ist 2 GByte groß, wovon für Inhalte etwa 1,25 GByte zur Verfügung stehen. Er kann nicht durch eine SD-Karte erweitert werden. Dafür bietet Amazon kostenlosen und unbegrenzten Cloud-Speicher.

Als Schnittstelle stehen USB 2.0 und WLAN (802.11b/g/n) zur Verfügung. Beim Kindle Paperwhite 3G kommt noch eine Mobilfunkschnittstelle hinzu. Diese Zusatzausstattung schlägt aufs Gewicht: Das Gerät wiegt 215 Gramm.

Die neuen Kindle Paperwhite können ab sofort vorbestellt werden. Die WLAN-Ausführung kostet 129 Euro, die 3G-Version 189 Euro. Der Kindle Paperwhite wird ab dem 9. Oktober ausgeliefert, der Kindle Paperwhite 3G ab 6. November.

Matchbook: E-Books für Bücher

In den USA bietet Amazon zudem noch den neuen Dienst Matchbook an: Kindle-Besitzer können eine digitale Version der gedruckten Bücher, die sie bei dem Onlinehändler gekauft haben, kostenlos oder vergünstigt bekommen. Das gilt für alle Bestellungen bis zurück ins Jahr 1995. Der Preis für ein E-Book liegt zwischen 1 und 3 US-Dollar.

Einen vergleichbaren Dienst bietet Amazon bereits für den Musikbereich an: Wer eine CD oder eine Langspielplatte gekauft hat, erhält die Stücke als MP3-Datei kostenlos im Amazon Cloud Player. Der Dienst wurde in Deutschland ein knappes halbes Jahr später als in den USA eingeführt.

Matchbook startet in den USA im Oktober. Ob der Dienst auch nach Deutschland kommt, ist fraglich: Hierzulande gilt für E-Books die Buchpreisbindung.

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laredo 28. Jan 2014

Na, bei so vielen Reviews wird der auch gekauft worden sein. Allerdings fehlt dem die...

SvenMeyer 09. Sep 2013

DAS wäre mein Traum, was ich mir schon lange gewünscht habe. Endlich die lästigen...


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