Amazon: Instant Video funktioniert auch ohne Silverlight

Kunden von Amazons Video-Streaming-Dienst Instant Video sind nicht länger auf Microsofts Silverlight angewiesen, um Filme und Serien im Browser abzuspielen. In den Amazon-Einstellungen kann auch Abobes Flash Player aktiviert werden, hat Cashy(öffnet im neuen Fenster) bemerkt. Golem.de kann bestätigen, dass die neue Option aktiviert wurde. Seit wann diese Änderung gilt, ist derzeit nicht bekannt.
US-Kunden haben die Option seit langer Zeit
In den USA können Amazon-Kunden bereits seit vielen Monaten statt der voreingestellten Silverlight-Option den Flash Player für die Wiedergabe aktivieren. Nun steht diese Option auch deutschen Amazon-Kunden zur Verfügung. Das Umschalten erfolgt über die Einstellungsseite der Instant-Video-Optionen im Amazon-Konto(öffnet im neuen Fenster) .
In den Wiedergabeeinstellungen gibt es die Möglichkeit, als Player entweder Silverlight oder den Flash Player zu aktivieren. Amazon empfiehlt allerdings Silverlight und weist darauf hin, dass die Bildqualität und Stabilität der Verbindung schlechter sein kann, wenn der Flash Player verwendet wird.
Die Flash-Player-Option ist vor allem für Nutzer interessant, die entweder Silverlight nicht verwenden wollen oder nicht können, weil Microsoft kein passendes Plug-in für ihre Konfiguration anbietet. Nutzer berichten, dass die Flash-Wiedergabe auf Chrome-Notebooks ohne Probleme möglich sei. Linux-Systeme werden von Amazon aber weiterhin nicht offiziell unterstützt, hier bleibt Anwendern, nur auszuprobieren, ob es funktioniert.
Chromecast-Wiedergabe nur mit Einschränkungen
Mit der Flash-Player-Option ist es nun auch möglich, das Browserfenster mit Amazon Instant Video an Googles Chromecast zu senden. Aber etliche Nutzer beklagen, dass die Bild- und Tonqualität so schlecht sei, dass es eher eine Notlösung und für den Praxisalltag nicht geeignet sei. Da Amazon mit dem Fire TV und neuerdings mit dem Fire TV Stick entsprechende Konkurrenzprodukte zu Googles Chromecast im Angebot hat, dürfte Amazons Interesse an einer guten Chromecast-Unterstützung entsprechend gering ausgeprägt sein.