Amazon-Go-Konkurrenz: Rewe eröffnet ersten kassenlosen Supermarkt
Kameras und Sensoren überwachen Kunden in Rewes kassenlosem Supermarkt. Bezahlt wird mit dem Smartphone.
Nach einer rund fünf Monate dauernden Testphase hat Rewe in Köln seinen ersten kassenlosen Supermarkt eröffnet. Die Kundschaft braucht sich nicht mehr an der Kasse anstellen, sondern kann einfach die benötigten Lebensmittel aus den Regalen nehmen und anschließend den Supermarkt verlassen. Die Bezahlung erfolgt über eine Smartphone-App.
Mittels Überwachungskameras und Sensoren wird das Verhalten der Kundschaft beobachtet. Rewe nennt das Konzept Pick & Go. Es erinnert stark an Amazons Ansatz mit seinen Go-Supermärkten. In Deutschland hat Amazon bisher noch keinen Go-Supermarkt eröffnet. Es sind auch noch keine entsprechenden Pläne bekannt.
Rewe will das Einkaufen in kassenlosen Supermärkten für die Kundschaft besonders bequem machen. Beim Betreten eines Pick-&-Go-Geschäfts registrieren sich Kunden mit einer Smartphone-App, um die Vorteile des kassenlosen Bezahlens nutzen zu können. Mittels Kameras und Sensoren in den Regalböden wird das Einkaufverhalten beobachtet.
Rewe will nur notwendige Daten sammeln
Das Unternehmen verspricht, dass dabei nur die Daten erfasst werden, die für den Kaufvorgang benötigt werden. Es finde keine Gesichtserkennung statt und es sei nicht möglich, mit den Aufnahmen Personen nach dem Besuch im Markt wiederzuerkennen. Dabei kommt ein 3D-Modell des Supermarkts zum Einsatz, Rewe arbeitet dafür mit dem Unternehmen Trigo Vision zusammen, das sich auf Computer-Vision-Technik spezialisiert hat.
Wird der Supermarkt verlassen, löst das den Bezahlvorgang aus. Kurz darauf soll die Pick-&-Go-App den zu zahlenden Betrag anzeigen. Sollte es das dabei zu Unstimmigkeiten kommen, will Rewe Reklamationen 24 Stunden nach dem Kauf erlauben. Derartige Reklamationen sollen über die Pick-&-Go-App abgewickelt werden können.
Personen können gemeinsam einkaufen
Rewe gibt an, dass das System auch Einkäufe mit Freunden, Kollegen oder mit der Familie erlaube. Dabei soll zuverlässig erkannt werden, welche Personen zusammengehören. Beim Familieneinkauf etwa könnten Eltern und Kinder beliebig Produkte aus dem Regal nehmen oder wieder zurückstellen. Das Pick-&-Go-System soll all das einwandfrei erkennen können.
Wer das System nicht nutzen möchte, kann in der Rewe-Filiale in der Kölner Zeppelinstraße weiterhin herkömmlich an der Kasse bezahlen. Das Unternehmen nennt das Ganze hybriden Einkauf, weil sich die Kundschaft entscheiden kann, ob ein kassenloser oder ein klassischer Einkauf gewählt wird.
Rewe machte keine Angaben dazu, ob weitere Pick-&-Go-Supermärkte geplant sind.
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Unterschätz das nicht, viele kleine Fahrten sorgen durchaus für einen relevanten Anteil...
Der Markt regelt das ja...
Selbst wenn dem so wäre, dafür braucht es weder Pick'nGo noch Scan'Go.
(...) (...) Du willst damit sagen, dass Du alle deine finanziellen Ein- und Ausgänge bar...