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Amazons Go-Supermarkt hat keine Kassen.
Amazons Go-Supermarkt hat keine Kassen. (Bild: Amazon)

Amazon Go: Kassenloser Supermarkt öffnet

Amazons Go-Supermarkt hat keine Kassen.
Amazons Go-Supermarkt hat keine Kassen. (Bild: Amazon)

Mit einem Jahr Verspätung eröffnet Amazon Go. Das Besondere an dem Supermarkt ist, dass er keine Kassen hat und es keine lästigen Anstehzeiten gibt. In der Praxis könnten Wartezeiten aber an anderer Stelle entstehen.

In dieser Wocher eröffnet Amazon mit dem Go-Supermarkt sein erstes kassenloses Lebensmittelgeschäft. Das übliche Anstellen an der Kasse entfällt - der Einkauf wird bezahlt, indem der Laden verlassen wird. Dazu setzt Amazon auf moderne Technik: Kameras überwachen das Innere des Supermarkts und haben damit auch alle Aktivitäten der Kunden im Blick. Die Regalböden sind mit Waagen versehen, die wiederum mit den Kameradaten gekoppelt werden.

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Damit kann das Geschäft autark mitbekommen, welche Produkte der Kunde aus dem Regal nimmt. Sobald ein Produkt aus dem Regal genommen wurde, wird es dem Amazon-Konto des Kunden zugewiesen. Wenn der Kunde ein Produkt wieder zurückstellt, verschwindet es wieder aus dem digitalen Einkaufskorb.

Anstehzeiten können beim Betreten des Ladens entstehen

Die Identifikation des Kunden erfolgt beim Betreten des Supermarkts und setzt ein Smartphone voraus, auf dem eine Amazon-Go-App installiert ist. Ohne Smartphone ist kein Einkauf bei Amazon Go möglich. An einem Drehkreuz befinden sich Kameras, der Kunde muss sich über einen QR-Code identifizieren. Falls gerade viele Kunden in den Laden hineinwollen, können hierbei wiederum Anstehzeiten entstehen, die mit dem Go-Konzept eigentlich verhindert werden sollen. Verlässt der Kunde den Supermarkt durch das Drehkreuz wieder, werden die gekauften Artikel über das Amazon-Konto bezahlt.

Im Unterschied zum Anstehen an der Supermarktkasse sieht der Kunde aber vor dem Einkauf, dass er sich anstellen muss. Wem das zu lange dauert, betritt den Supermarkt nicht und versucht es womöglich später noch einmal. Verschiedene US-Medien hatten die Möglichkeit, im Vorfeld den Go-Supermarkt auszuprobieren - dabei soll es keine Probleme gegeben haben. Es ist nicht bekannt, ob dabei auch getestet wurde, wie sich das System verhält, wenn eine Familie gemeinsam einkauft. Ein Aspekt, der noch vor drei Monaten Probleme gemacht haben soll.

Mindestens ein Mitarbeiter bleibt

Am Regal für alkoholische Getränke steht laut den Berichten ein Mitarbeiter, der das Alter des Kunden überprüft, um die gesetzlichen Bestimmungen beim Verkauf von Alkohol einzuhalten. Ansonsten würden keine weiteren Mitarbeiter im Laden mit Kontakt zum Kunden benötigt. Der erste Amazon-Go-Supermarkt befindet sich in Seattle im US-Bundesstaat Washington, direkt in Amazons Hauptquartier in der Innenstadt.

Das Konzept hinter Amazon Go wurde erstmals im Dezember 2016 gezeigt. Eigentlich sollte das Geschäft schon fast seit einem Jahr für die Allgemeinheit zur Verfügung stehen, aber technische Schwierigkeiten sollen das verhindert haben. Noch im November 2017 hieß es, dass das Go-System noch durcheinanderkomme, wenn Familien oder Gruppen einkaufen. Dann muss das System erkennen, welche Personen zusammengehören und diese über ein Amazon-Konto identifizieren.

Keine Angaben zu den weiteren Plänen mit Amazon Go

Anlässlich der offiziellen Eröffnung wollte der zuständige Amazon-Manager auf Nachfragen nicht bestätigen, dass es technische Schwierigkeiten gegeben habe und sich der Starttermin somit ein Jahr nach hinten verzögert hat. Solche Interna gibt Amazon üblicherweise nicht gerne preis.

Zu den weiteren Plänen wollte sich Amazon ebenfalls nicht äußern. Somit ist derzeit unklar, ob bald weitere Go-Supermärkte eröffnet werden. Es wäre auch denkbar, dass Amazon die Technik langfristig gar nicht in eigenen Geschäften einsetzen möchte, sondern diese gewinnbringend an andere Supermarktketten weiterverkaufen möchte.

Bereits im Mai 2017 hat sich Amazon Slogans für den Go-Supermarkt bei den zuständigen Behörden für die EU und Großbritannien schützen lassen. Das weckt die Vermutung, dass die Technik irgendwann auch außerhalb der USA angeboten wird. Nähere Informationen gibt es dazu bislang nicht.


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Dwalinn 23. Jan 2018

Richtig, das will dann aber der DHL Mitarbeiter in dem er dir die Ware nur persönlich...

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plutoniumsulfat 23. Jan 2018

Die Geschichte kann man als Vergleich schlecht hernehmen. Durch den allgemeinen...

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My1 22. Jan 2018

je nachdem was es dort alles gibt bzw geben wird wäre das sogar gar kein so schlechter deal.

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server07 22. Jan 2018

Das mit den Einkaufen (Lebensmittel) würde ich hier auch begrüßen, bei Ikea ist das ja...

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