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Amazon Go: Amazon will Bargeld in seinen Supermärkten annehmen

Die Amazon-Go-Supermärkte zeichnen sich eigentlich durch ihr kassenloses Prinzip aus - das will Amazon künftig aber ändern: Um Diskriminierungsvorwürfe zu beseitigen, sollen die Supermärkte in Zukunft auch Bargeld akzeptieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein Amazon-Go-Supermarkt in den USA
Ein Amazon-Go-Supermarkt in den USA (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Amazon hat in einer internen Sitzung seinen Mitarbeitern angekündigt, künftig in seinen Amazon-Go-Supermärkten auch Bargeld zu akzeptieren. Das schreibt CNBC, Amazon hat dem Nachrichtensender das Vorhaben bestätigt.

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Offenbar hat Amazon aufgrund seines bargeldlosen Konzeptes zunehmend Schwierigkeiten durch Vorwürfe wegen Diskriminierung. Ein Einkauf in einem Go-Supermarkt setzt voraus, dass der Nutzer die App verwendet, bei der er zuvor entweder seine Kreditkarte oder sein Bankkonto hinterlegt hat. Dies hat natürlich nicht jeder potenzielle Kunde.

Wie CNBC schreibt, hat daher die Stadt Philadelphia als erste US-Großstadt Läden ohne die Möglichkeit einer Barzahlung verboten. Amazon soll versucht haben, dieses Vorgehen zu verhindern.

Auch Lebensmittelgutscheine sollen akzeptiert werden

CNBC zufolge hat Phil Kessel, Amazons Senior Vice President für die physischen Ladengeschäfte, den Mitarbeitern erklärt, dass das Unternehmen "weitere Zahlungsmethoden" einführen wolle. Bereits als Pilotprojekt läuft die Annahme von Lebensmittelgutscheinen und das Programm Amazon Cash, bei dem Nutzer vor dem Einkauf ihr Konto in einem Convenience Store mit Bargeld aufladen können - ähnlich dem Dienst Vor Ort aufladen in Deutschland.

Wie genau der Bezahlvorgang mit Bargeld in den Go-Supermärkten funktionieren soll, hat Amazon nicht verraten. Kassierer gibt es in den Läden nicht: Käufer nehmen sich die gewünschten Produkte einfach aus den Regalen, stecken sie in ihre Tasche und verlassen den Laden. Kameras zeichnen die Vorgänge auf und erkennen die jeweiligen Produkte; die Abrechnung erfolgt automatisch. Der Käufer bekommt anschließend eine Zusammenfassung seines Einkaufs zugeschickt.



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bombinho 14. Apr 2019

Das sieht der Gesetzgeber etwas anders und geht dann schnell von Vernachlaessigung aus...

Peter Brülls 11. Apr 2019

Das geht nur, weil die entsprechenden Shops dadurch mehr Einkommen haben und den...

Anonymer Nutzer 11. Apr 2019

PR halt-.

Usernäme 10. Apr 2019

Keine Geldrückgabe. Wie beim zeitungsautomat


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