Amazon Game Studios: Privat entwickelte Spiele gehören künftig den Entwicklern
Amazon Game Studios hat bislang sämtliche Rechte an Spielen reklamiert, die Entwickler in ihrer Freizeit programmieren.
Der US-Konzern Amazon hat die Richtlinien für privat entwickelte Spiele von Mitarbeitern entschärft. Einem Bericht des Wirtschaftsdienstes Bloomberg zufolge will das Unternehmen künftig nicht mehr die Rechte an den Spielen reklamieren und den Mitarbeitern von Amazon Game Studios keine weiteren Einschränkungen mehr auferlegen.
Zu den Vorgaben zählte unter anderem, dass die Mitarbeiter für die Spiele Amazon Web Services verwenden und diese in digitalen Amazon-Shops verkaufen mussten. Zudem erhielt Amazon "eine kostenlose, weltweite, voll bezahlte, unbefristete und übertragbare Lizenz" an den geistigen Eigentumsrechten aller von den Mitarbeitern entwickelten Spiele.
Bloomberg beruft sich auf eine interne Mail von Mike Frazzini, dem Chef von Amazon Game Studios. "Diese Richtlinien wurden ursprünglich vor mehr als einem Jahrzehnt eingeführt, als wir viel weniger Informationen und Erfahrungen hatten als heute, und daher wurden die Richtlinien ziemlich weit gefasst", zitiert Bloomberg aus der E-Mail.
Der Google-Entwickler James Lui hatte Auszüge der Richtlinien Anfang Juli 2021 auf Twitter veröffentlicht. Er hat den Tweet inzwischen jedoch wieder gelöscht. Seinen Angaben zufolge hat er im Jahr 2018 ein Jobangebot von Amazon wegen dieser "drakonischen" Vorgaben abgelehnt. Andere Entwickler bezeichneten solche Richtlinien laut Gameworldobserver als branchenüblich. So sei es in manchen Unternehmen verboten, überhaupt ein eigenes Programm außerhalb der Arbeitszeit zu entwickeln.
Lui kommentierte die Entscheidung Amazons nun mit den Worten: "Sie hören ein Jahrzehnt lang nicht auf Dutzende Amazon-Mitarbeiter, aber in dem Moment, wo ein Außenstehender involviert ist, wird es sofort fallengelassen."
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