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Amazon Flex: Private Fahrer sollen Pakete ausliefern

Amazon setzt in den USA auf ungewöhnliche Lieferanten. Gemeint sind damit nicht Drohnen, sondern Aushilfsfahrer, die mit ihrem eigenen Auto Pakete zu den Bestellern bringen sollen.
/ Andreas Donath
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Spätestens zwei Stunden nach Bestellung sollen Kunden ihr Paket haben. (Bild: Amazon)
Spätestens zwei Stunden nach Bestellung sollen Kunden ihr Paket haben. Bild: Amazon

Für einen Stundenlohn von 18 bis 25 US-Dollar sollen Privatfahrer mit ihren Autos in Seattle Pakete des Versandhändlers Amazon zu den Kunden befördern. Das Programm nennt sich Amazon Flex(öffnet im neuen Fenster) .

Innerhalb von ein bis zwei Stunden nach der Bestellung sollen die Kunden ihr Paket in der Hand halten. Die Informationen über Abholung und Lieferung erhalten die Fahrer über eine Android-App. Die weiteren Voraussetzungen sind ein Führerschein, das Alter von 21 Jahren sowie ein einwandfreier Leumund. Wer will, kann sich von Amazon in eine Schicht einteilen lassen, die zwei, vier, acht oder zwölf Stunden umfassen kann.

Amazon hatte schon mehrere ungewöhnliche Ideen zur Auslieferung seiner Produkte. So forscht das Unternehmen an Lieferdrohnen , die kleine Pakete zu Kunden oder Auslieferungsstellen fliegen sollen. In Manhattan übernehmen Fahrradkuriere die Auslieferung kleiner Warenmengen gegen eine Extragebühr.

In einem Patentantrag hat Amazon sogar einmal eine Fertigung der Waren im Fahrzeug selbst beschrieben. Mittels 3D-Drucker sollen so Produkte während der Auslieferung produziert werden.

Amazon Flex ist derzeit auf Seattle beschränkt, soll aber in Zukunft auch auf andere Ballungsräume ausgedehnt werden. Im Gespräch sind New York, Baltimore, Miami, Dallas, Austin, Chicago, Indianapolis, Atlanta und Portland.


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