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Amazons Echo und Echo Dot
Amazons Echo und Echo Dot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Verfügbarkeit und Fazit

Nachdem die Echo-Lautsprecher dreieinhalb Monate nur mit einer Einladung gekauft werden konnten, sind sie seit Mitte Februar 2017 regulär auf dem deutschen Markt verfügbar. Einen rabattierten Einführungspreis gab es zur allgemeinen Verfügbarkeit nicht. Der Echo kostet regulär 180 Euro und der Echo Dot 60 Euro.

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Den Echo Dot hat Amazon auch als Sechserpack angekündigt, bislang gibt es das Paket allerdings nicht. Das Sechserpack soll 300 Euro kosten, so dass der sechste Echo Dot gratis wäre. Es ist davon auszugehen, dass Amazon in den kommenden Monaten beide Echo-Lautsprecher in speziellen Aktionen zu reduzierten Preisen anbietet.

Fazit

Amazons Echo-Lautsprecher hinterlassen einen zwiespältigen Eindruck. In etlichen Bereichen klingt der digitale Assistent Alexa bereits sehr natürlich. Aber nach Ablauf der Einladungsphase wird Text häufig zwar verständlich, aber doch zu stockend und schlecht betont vorgelesen. Es hat sich zu wenig verbessert.

Besitzer eines Echo-Lautsprechers müssen sich weiterhin an Alexa anpassen. Weicht der Sprachbefehl vom vorgegebenen Muster ab, scheitert Alexa. Hier muss sich das Sprachverständnis deutlich verbessern. Bei der Steuerung von Smart-Home-Komponenten ist die umständliche Sprachsteuerung inakzeptabel. Wenn wir eine Lampe auf Zuruf einschalten wollen, muss das auf Anhieb funktionieren.

  • Amazons Echo (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Echo-Lautsprecher hat einen guten Klang. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Neben einem Aktivierungsknopf gibt es am Echo noch einen Knopf zum Stummschalten des Mikrofons. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Beim Empfang von Sprachbefehlen ist der blaue Leuchtring am Echo gut sichtbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Leuchtring erstrahlt rot, wenn die Mikrofone im Echo stummgeschaltet sind. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Echo hat nur einen Anschluss für das Netzteil. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Echo-Lautstärke kann händisch mit einem Drehring eingestellt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Echo Dot hat eine Micro-USB-Buchse und eine 3,5-mm-Klinkenbuchse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Echo Dot hat keinen Drehring, sondern Knöpfe zur händischen Lautstärke-Regelung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Netzteil und USB-Kabel gehören zum Lieferumfang des Echo Dot. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links der Echo und rechts der Echo Dot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links der Echo und rechts der Echo Dot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In der Alexa-App finden sich verschiedene Einstelloptionen für die Echo-Lautsprecher. (Screenshot: Golem.de)
  • Für die Tageszusammenfassungen stehen verschiedene Quellen zur Wahl. (Screenshot: Golem.de)
  • Diese Listen-Dienste werden von Alexa unterstützt. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit diesen Diensten kann Musik gehört werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein gesetzter Timer erscheint auf dem Hauptbildschirm der Alexa-App. (Screenshot: Golem.de)
  • Über den Skills-Shop kann Alexa erweitert werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Auf den Hauptseite werden ausgewählte Skills hervorgehoben. (Screenshot: Golem.de)
  • In den Kategorien sind alle Skills zu finden. (Screenshot: Golem.de)
  • Diese Skills kamen gerade neu dazu. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Skill von Wetter.com ist der erste alternative Wetter-Skill für Alexa. (Screenshot: Golem.de)
  • Der von Alexa gesprochene Wetterbericht erscheint auch in der Alexa-App. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit einem dieser vier Signalwörter wird Alexa aktiviert, Computer kam später dazu. Eigene Signalwörter sind nicht möglich. (Screenshot: Golem.de)
  • Milch wurde mittels Sprache zur Einkaufsliste hinzugefügt. In den Details kann der Nutzer angeben, ob alles korrekt verstanden wurde. (Screenshot: Golem.de)
  • Im detaillierten Verlauf tauchen alle Sprachkommandos auf und können bei Bedarf einzeln gelöscht werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Nach Eingabe der Sicherungs-PIN wurde die Bestellung durchgeführt - alles mit der Sprache. (Screenshot: Golem.de)
  • In den Einkaufseinstellungen kann eine Sicherungs-PIN vergeben werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Einkauf bei Amazon kann abgeschaltet werden, aber ohne Kennworteingabe wieder aktiviert werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Einkaufsliste ist Bestandteil der Alexa-App. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit der Stimme gelöschte Alarme werden nur deaktiviert. Es gibt in der Alexa-App keinen Befehl, alle Alarme zu löschen. (Screenshot: Golem.de)
  • Nur in den Einstellungen kann ein Alarm komplett gelöscht werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Wiederholungsoptionen für Alarme decken alle wichtigen Szenarien ab. (Screenshot: Golem.de)
  • Seit kurzem unterstützt Alexa, nicht nur Google Kalender, sondern auch Outlook.com. (Screenshot: Golem.de)
Links der Echo und rechts der Echo Dot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die Erkennung der Sprache funktioniert schon sehr gut, aber mit dem Textverständnis hat Alexa noch zu viele Schwierigkeiten. Selbst bei einfachen Wissensfragen scheitert der Assistent noch zu oft, weil Amazon Bing als Suchmaschine nutzt. Wenn wir Google mit Alexa verbinden, erhalten wir die passenden Antworten.

Unser Fazit gleicht daher dem aus dem November 2016: Amazon hat immer noch viel Arbeit vor sich, bis der Dienst so funktioniert, wie es Kunden von einem reinen Sprachsteuergerät erwarten dürfen. Das betrifft auch den Einsatz von Skills. Die Erweiterbarkeit mit Skills ist lobenswert, aber die Umsetzung überzeugt uns nicht. Es ist unpraktisch, sich für jedes Skill die genaue Bezeichnung merken zu müssen. Hier sollte Alexa schnell dazulernen und automatisch das zur Frage passende Skill nutzen. Auch bei der Skills-Auswahl muss noch viel passieren.

  • Amazons Echo (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Echo-Lautsprecher hat einen guten Klang. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Neben einem Aktivierungsknopf gibt es am Echo noch einen Knopf zum Stummschalten des Mikrofons. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Beim Empfang von Sprachbefehlen ist der blaue Leuchtring am Echo gut sichtbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Leuchtring erstrahlt rot, wenn die Mikrofone im Echo stummgeschaltet sind. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Echo hat nur einen Anschluss für das Netzteil. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Echo-Lautstärke kann händisch mit einem Drehring eingestellt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Echo Dot hat eine Micro-USB-Buchse und eine 3,5-mm-Klinkenbuchse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Echo Dot hat keinen Drehring, sondern Knöpfe zur händischen Lautstärke-Regelung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Netzteil und USB-Kabel gehören zum Lieferumfang des Echo Dot. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links der Echo und rechts der Echo Dot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links der Echo und rechts der Echo Dot (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In der Alexa-App finden sich verschiedene Einstelloptionen für die Echo-Lautsprecher. (Screenshot: Golem.de)
  • Für die Tageszusammenfassungen stehen verschiedene Quellen zur Wahl. (Screenshot: Golem.de)
  • Diese Listen-Dienste werden von Alexa unterstützt. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit diesen Diensten kann Musik gehört werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Ein gesetzter Timer erscheint auf dem Hauptbildschirm der Alexa-App. (Screenshot: Golem.de)
  • Über den Skills-Shop kann Alexa erweitert werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Auf den Hauptseite werden ausgewählte Skills hervorgehoben. (Screenshot: Golem.de)
  • In den Kategorien sind alle Skills zu finden. (Screenshot: Golem.de)
  • Diese Skills kamen gerade neu dazu. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Skill von Wetter.com ist der erste alternative Wetter-Skill für Alexa. (Screenshot: Golem.de)
  • Der von Alexa gesprochene Wetterbericht erscheint auch in der Alexa-App. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit einem dieser vier Signalwörter wird Alexa aktiviert, Computer kam später dazu. Eigene Signalwörter sind nicht möglich. (Screenshot: Golem.de)
  • Milch wurde mittels Sprache zur Einkaufsliste hinzugefügt. In den Details kann der Nutzer angeben, ob alles korrekt verstanden wurde. (Screenshot: Golem.de)
  • Im detaillierten Verlauf tauchen alle Sprachkommandos auf und können bei Bedarf einzeln gelöscht werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Nach Eingabe der Sicherungs-PIN wurde die Bestellung durchgeführt - alles mit der Sprache. (Screenshot: Golem.de)
  • In den Einkaufseinstellungen kann eine Sicherungs-PIN vergeben werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Der Einkauf bei Amazon kann abgeschaltet werden, aber ohne Kennworteingabe wieder aktiviert werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Einkaufsliste ist Bestandteil der Alexa-App. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit der Stimme gelöschte Alarme werden nur deaktiviert. Es gibt in der Alexa-App keinen Befehl, alle Alarme zu löschen. (Screenshot: Golem.de)
  • Nur in den Einstellungen kann ein Alarm komplett gelöscht werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Die Wiederholungsoptionen für Alarme decken alle wichtigen Szenarien ab. (Screenshot: Golem.de)
  • Seit kurzem unterstützt Alexa, nicht nur Google Kalender, sondern auch Outlook.com. (Screenshot: Golem.de)
Netzteil und USB-Kabel gehören zum Lieferumfang des Echo Dot. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)


Die Hardware beider Echo-Lautsprecher ist ordentlich, sie stecken in gut verarbeiteten Gehäusen und die Mikrofone reagieren sehr zuverlässig. Der Echo hat bauartbedingt den deutlich besseren Klang und richtet sich damit eher an Nutzer, die eine kleine Musikanlage benötigen. Leider ist die Unterstützung der Musikstreamingdienste noch zu lückenhaft, viele wichtige Anbieter fehlen.

Wem es trotz der derzeitigen Beschränkungen nur darum geht, ein Alexa-Gerät zu haben, der ist mit dem Dot gut bedient. Damit kann einer bestehenden Musikanlage Alexa beigebracht werden. Wer den Dot gelegentlich in anderen Räumen nutzen möchte, kann ihn mittels Akkupack auch unabhängig von einer Steckdose betreiben, das ist praktisch. Die 120 Euro Aufpreis für den Echo sind nur dann gerechtfertigt, wenn dieser intensiv auch als kompakte Musikanlage verwendet wird.

Schade, dass Amazon nicht genug Geduld bewiesen hat und seinen digitalen Assistenten Alexa in deutscher Version doch überhastet auf den Markt gebracht hat. Die dreimonatige Probephase war nicht ausreichend, um den vielversprechenden Ansatz praxistauglich zu machen. Hoffentlich verbessert Amazon Alexa in den nächsten Monaten endlich so weit, dass die Echo-Lautsprecher das bieten, was sie versprechen.

 Alexa-App mit garantierten Wartezeiten

eye home zur Startseite
Apfelbrot 01. Dez 2017

Der hohe? Meinst du den Echo+? Der braucht keine Bridge.

Strassenflirt 06. Jul 2017

Trotzdem wäre es kein Problem, die Sprachsuche in die App einzubauen, womit man, wenn man...

Strassenflirt 06. Jul 2017

Google ist drauf und dran, ihre neuste KI in den Google Assistenten einzubinden. Man...

theonlyone 14. Mär 2017

Manche glauben ja das Teil würde einfach so funktionieren. Man braucht aber natürlich...

da8ter 28. Feb 2017

probiert mal die BRING App mit dem zugehörigen Skill, das läuft echt super.



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