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Amazon Echo Studio im Test: Homepod-Bezwinger begeistert auch als Fire-TV-Lautsprecher

Mit dem Echo Studio bringt Amazon seinen teuersten Alexa-Lautsprecher auf den Markt. Dennoch ist er deutlich günstiger als Apples Homepod, liefert aber einen besseren Klang. Und das ist längst nicht alles.

Ein Test von veröffentlicht am
Amazons Echo Studio
Amazons Echo Studio (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Amazon hat sich Zeit gelassen, einen smarten Lautsprecher im Oberklassesegment anzubieten. Mit dem Echo Studio holt der Anbieter des digitalen Assistenten Alexa dies nach - und legt eine Punktlandung hin. Der Amazon-Lautsprecher hat alles, was heutzutage von einem smarten Lautsprecher der Oberklasse erwartet werden kann - und noch viel mehr.

Inhalt:
  1. Amazon Echo Studio im Test: Homepod-Bezwinger begeistert auch als Fire-TV-Lautsprecher
  2. Echo Studio wertet den Heimkinoklang auf
  3. Verbindung mit Echo Sub und Smart-Home-Hub
  4. Verfügbarkeit und Fazit

Der Echo Studio kann automatisch über die eingebauten Mikrofone den Klang an die Raumgegebenheiten anpassen. Als Besonderheiten unterstützt er Dolby Atmos sowie 360 Reality Audio. Außerdem spendiert Amazon noch einen Smart-Home-Hub nach dem Zigbee-Standard, was kein anderes Oberklassemodell bei smarten Lautsprechern bietet.

Der Echo Studio hat einen 5,25 Zoll großen Subwoofer, bei dem sich der Bassreflexkanal unten am Gehäuse befindet, um eine möglichst intensive Basswiedergabe zu erzielen. Zudem gibt es einen 1 Zoll großen Hochtöner, der nach vorne strahlt und für klar verständliche Dialoge und Gesangsstimmen sorgen soll. Die drei 2-Zoll-Mitteltöner strahlen nach oben, nach rechts und nach links, um eine möglichst gute Räumlichkeit zu erzielen.

Amazon setzt auf einen 24-Bit-DAC sowie einen Leistungsverstärker mit 100 kHz Bandbreite. Auf der Rückseite des Lautsprechers befindet sich eine 3,5-mm-Klinkenbuchse. Damit kann entweder über ein Klinkenkabel oder über ein optisches Kabel Klang von anderen Geräten eingespielt werden. Passende Kabel liefert Amazon nicht mit. Zudem befindet sich an der Rückseite des Lautsprechers noch eine Micro-USB-Buchse, die aber nur für Wartungsarbeiten genutzt werden kann.

Mikrofone lauschen auch über größere Distanzen

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Wie andere smarte Lautsprecher ist der Echo Studio auf eine Sprachsteuerung auf Zuruf optimiert. Dafür sind Fernfeldmikrofone enthalten, die auch aus größeren Entfernungen sehr gut reagieren. Die Mikrofone lauschen ständig, leiten Anfragen aber erst an die Amazon-Server, wenn das Signalwort erklungen ist. Wie bei anderen Echo-Lautsprechern funktionieren die Mikrofone im Test immer gut - auch über größere Distanzen hinweg - und das Alexa-Signalwort kann auf "Computer", "Amazon" oder "Echo" geändert werden. Für Alexa-Geräte anderer Hersteller bietet Amazon diese Option aus politischen Gründen nicht an.

Sobald die Mikrofone lauschen, erstrahlt am Echo Studio ein LED-Ring in blauer Farbe. Zudem kann das Gerät so konfiguriert werden, dass ein Signalton ertönt, sobald Alexa aktiviert ist. Mit einer Taste am Lautsprecher können die Mikrofone taubgeschaltet werden. Außerdem gibt es Lautstärketasten sowie eine Alexa-Taste zur manuellen Aktivierung des digitalen Assistenten. Tasten zur Wiedergabesteuerung gibt es wie bei anderen Echo-Geräten nicht. Auf Zuruf können die vier Musikstreamingabos Amazon Music, Spotify, Apple Music sowie Deezer auf dem Studio-Lautsprecher verwendet werden.

  • Größenvergleich: links Sonos One, in der Mitte Apples Homepod und rechts Amazons Echo Studio (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Studio hat vier Tasten zur Steuerung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Studio mit aktivierter LED (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Echo Studio (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite des Echo Studio gibt es eine 3,5-mm-Klinkenbuchse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Blick auf den Echo Studio von hinten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn die Mikrofone im Echo Studio taub sind, ist das deutlich zu sehen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Studio mit ausgeschaltetem LED-Ring (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Anzeige der Lautstärke-Änderung beim Echo Studio (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Draufsicht Echo Studio ohne leuchtenden LED-Ring (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Draufsicht Echo Studio mit leuchtendem LED-Ring (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Echo Studio (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Größenvergleich: links Sonos One, in der Mitte Apples Homepod und rechts Amazons Echo Studio (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Wir haben den Echo Studio mit dem Sonos One verglichen, der im gleichen Preissegment angesiedelt ist. Außerdem haben wir Apples Homepod mit in den Klangvergleich aufgenommen. Der Apple-Lautsprecher ist zwar deutlich teurer als der Echo Studio, aber wir wollten wissen, ob Amazon mit seinem Neuling mithalten kann. Das Ergebnis in Kürze: Er kann sogar mehr.

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Echo Studio wertet den Heimkinoklang auf 
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Köln 12. Nov 2019 / Themenstart

Wie verhält sich der Lautsprecher bei der Wiedergabe über Kabel & Alexa Aufruf, also was...

Köln 12. Nov 2019 / Themenstart

Müsste gehen oder geht? Als Soundbar wäre der der Lautsprecher recht günstig, dazu noch...

mainframe 12. Nov 2019 / Themenstart

Ich hol mir da lieber noch einen Yamaha Musiccast 20.

Bouncy 11. Nov 2019 / Themenstart

Ja, mit AirAudio greift es alle Systemklänge ab und verteilt sie an diesen und alle...

uschatko 08. Nov 2019 / Themenstart

Weil TV ARC nicht über Toslink sondern über HDMI geht. Und der soll ja explizit Atmos...

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