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Amazon Echo: Günstigere Variante der Sprachsteuerzentrale geplant

Amazon will in Kürze eine kleinere und preisgünstigere Variante des Echo auf den Markt bringen. Damit könnte die Mischung aus Lautsprecher und Sprachsteuerzentrale auch nach Deutschland kommen.

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Amazon arbeitet an zweiter Version des Echo.
Amazon arbeitet an zweiter Version des Echo. (Bild: Emmanuel Dunand/AFP/Getty Images)

Amazons Echo bekommt Gesellschaft, weiß das Wall Street Journal zu berichten. In den kommenden Wochen will Amazon demnach eine kleinere Variante des Echo auf den Markt bringen, das den Codenamen Fox trägt. Möglicherweise wird es auch einfach das Nachfolgemodell des ersten Echo, das im November 2014 erschienen ist und bislang nicht in Europa angeboten wird. Das könnte sich mit der Markteinführung eines neuen Modells ändern - zumal damit ein datenschutzrechtliches Problem beseitigt wird.

Echo mit digitalem Assistenten Alexa

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Amazons Echo beherbergt Lautsprecher sowie Mikrofon und soll eine zentrale Steuerungsanlage sein, die einem den Alltag angenehmer macht. Dabei soll die Interaktion vor allem mit der Stimme erfolgen. Der Echo muss dafür über WLAN mit dem Internet verbunden sein und unterscheidet sich damit nicht von anderen digitalen Assistenten wie Siri, Google Now oder Cortana. Echo greift aber auf Amazons eigenen digitalen Assistenten Alexa zurück und reagiert auf Sprachbefehle. Aufgeweckt wird das Gerät mit dem Signalwort Alexa - daher lauschen die eingebauten Mikrofone ständig die Umgebung ab.

Manche Kunden waren davon nicht begeistert, zumal die Mikrofone so leistungsfähig sind, dass sie auch Sprachkommandos aus dem benachbarten Zimmer verstehen können. Das ändert sich mit dem neuen Modell, das zunächst mit einer Taste aktiviert werden muss, so die bisherigen Informationen zum Gerät.

Neues Modell funktioniert im Detail anders

Das schränkt den Komfort deutlich ein: Dem normalen Echo können nebenher Fragen gestellt werden, während der Nutzer mit anderen Dingen beschäftigt ist. Der Nutzer kann etwa Dinge in der Küche erledigen und sich dabei den Wetterbericht mitteilen lassen. Beim geplanten Modell wäre das nicht mehr möglich, der Anwender müsste das Gerät immer erst mit einem Knopfdruck aktivieren.

Das neue Echo-Modell arbeitet mit Akkus und soll dadurch eine möglichst lange Akkulaufzeit erreichen. In einer passenden Dockingstation lässt sich der Echo-Akku laden. Das Modell der ersten Generation verlangt zwingend nach einer Verbindung zum Stromnetz und ist nicht ohne weiteres mobil einsetzbar, wie das beim neuen Modell der Fall sein wird. Das neue Modell soll für weniger als 180 US-Dollar auf den Markt kommen, so viel kostet das bisherige Modell. Auf Amazon.com gibt es über 30.000 zumeist begeisterte Rezensionen - Verkaufszahlen zum Echo hat Amazon nicht veröffentlicht.

Neues Echo-Modell so groß wie eine Getränkedose

An der prinzipiellen Bauform soll sich hingegen nichts geändert haben. Auch das neue Modell wird wohl ähnlich wie ein Bluetooth-Lautsprecher aussehen, allerdings soll das neue Modell etwas kompakter sein und etwa die Größe einer Getränkedose haben. Damit erhalten die Lautsprecher im Echo wohl weniger Platz; ob sich das negativ auf die Klangqualität auswirkt, ist noch nicht bekannt.

Amazon hat den Echo der zweiten Generation bislang nicht offiziell vorgestellt und wollte die Angaben des Wall Street Journals nicht kommentieren.

Seit der Markteinführung des Echo wurden etliche neue Funktionen für die Steuerzentrale integriert. Neben der Beantwortung von Fragen nach Sportergebnissen, Nachrichten, der Verkehrslage oder dem Wetterbericht kann Echo auch zur Steuerung von Smart-Home-Equipment verwendet werden. Zu den unterstützten Geräten gehören Belkin Wemo, Philips Hue, Smartthings, Insteon sowie Wink, die sich dann mit der Sprache bedienen lassen.

Bei Bedarf informiert Echo aber auch über anstehende Termine, liest Bücher vor oder kann Musik von diversen Streamingportalen abspielen. Schließlich können Nutzer mit Echo auf der Amazon-Webseite einkaufen. Neben einer Steuerung per Sprache kann Echo auch mit einer passenden Smartphone- oder Tablet-App bedient werden, die es für Android und iOS gibt.



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Peter Später 12. Jan 2016

Jo, aber dann bitte auf deutsch. Wir sind hier in Deutschland und da played man kein...


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