Amazon Echo: China hält mit Linglong Dingdong dagegen
Das chinesische Unternehmen Beijing Linglong will laut einem Bericht von Wired(öffnet im neuen Fenster) zusammen mit dem chinesischen Onlineshop JD.com(öffnet im neuen Fenster) ein digitales Assistenzsystem namens Dingdong auf den Markt bringen. Dieses lehnt sich optisch an Amazons Echo an und wird wie das Vorbild per Sprache gesteuert. Unterstützt werden Mandarin und Kantonesisch, allerdings kann der Nutzer die Sprache nicht wechseln, er muss sich beim Kauf für eine entscheiden. Die verbaute Technik soll nur zur Erkennung einer Sprache ausreichen.
Die Anzahl der angebotenen Services ist noch begrenzt, der Hersteller spricht von zehn verschiedenen Funktionen. Das System soll einfache Fragen beantworten können, Nachrichten und Wettervorhersagen vorlesen und Musik abspielen. Amazons Echo soll hingegen bereits 4000 Service anbieten, viele werden durch eine Schnittstelle über Drittanbieter zu Verfügung gestellt.
Der Preis soll deutlich niedriger als der des Originals sein: 118 US-Dollar werden für die Kopie fällig, Amazons Echo kostet rund 180 US-Dollar. Ob das System in Deutschland erscheinen wird, ist nicht bekannt.
Auch eine App ist offenbar für Dingdong zum Download(öffnet im neuen Fenster) verfügbar. Sie muss allerdings manuell installiert werden. Wer beim Start an der chinesischsprachigen Registrierung scheitert, kann den Umweg über ein Social-Login über Weibo.com(öffnet im neuen Fenster) nutzen. Der chinesische Mikroblogging-Dienst bietet eine englischsprachige Registrierung. Danach muss das Gerät ausgewählt werden, mit dem sich die App verbinden soll. Darunter befinden sich nicht nur das Dingdong, sondern weitere Lautsprechersysteme, die zum Teil auch in Deutschland verfügbar sein sollten.
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