Amazon Echo: Alexa wird als Vorname immer unbeliebter

Immer weniger Mädchen bekommen den Namen Alexa bei der Geburt und das dürfte an Amazon liegen.

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Alexa ist das Aktivierungswort für Amazons digitalen Assistenten.
Alexa ist das Aktivierungswort für Amazons digitalen Assistenten. (Bild: Amazon)

Technik beeinflusst immer mehr den Alltag - sogar bei der Namenswahl. Der weibliche Vorname Alexa wird in Deutschland und in den USA immer unbeliebter. Der Grund dafür dürfte die Entscheidung Amazons sein, seinen digitalen Assistenten Alexa zu nennen. Nachdem Amazon im Jahr 2015 die ersten Echo-Lautsprecher in den USA auf den Markt gebracht hatte, erhielten immer weniger neugeborene Mädchen diesen Namen.

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Das geht aus einem Bericht von The Atlantic hervor, der sich die Häufigkeit der Namensverteilung in den USA angesehen hat. Im Jahr 2015 wurde der Name Alexa für Mädchen so oft vergeben, wie seit 2010 nicht mehr. In den Folgejahren nahm die Beliebtheit kontinuierlich ab.

Bereits 2017 bekamen weniger Mädchen den Namen Alexa als jeweils in den Jahren 2010 bis 2014. Danach sinkt die Beliebtheit weiter rapide. In der Hochphase 2015 erhielten von einer Million Neugeborenen 1.500 Mädchen den Namen Alexa. 2017 waren es noch 1.000 und ein Jahr später 800. 2019 wurde der Name nur noch etwa 500 Mädchen gegeben und 2020 waren es nur noch etwa 350.

In Deutschland wird Alexa immer unbeliebter

Ein ähnliches Bild ergibt sich in Deutschland. Die Webseite beliebte Vornamen zeigt, wie Alexa nach 2016 hierzulande immer unbeliebter wurde. In diesem Jahr wurden die Echo-Produkte in Deutschland auf den Markt gebracht.

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War Alexa im Jahr 2016 etwa auf dem 200. Platz, rutschte die Beliebtheit im Folgejahr auf den Platz 250 und dann auf den 350. Platz ab. Im Jahr 2019 gehörte Alexa nicht mehr in die Top 1.000.

Wer seine Tochter Alexa nennt und in einem Haushalt mit Alexa-fähigem Gerät bei diesem Namen ruft, muss damit rechnen, dass sich der digitale Assistent aktiviert. Allerdings dürfte sich die Häufigkeit solcher Fehlaktivierungen verringert haben.

Amazon hat Alexa-Aktivierung modifiziert

Amazon hat in den vergangenen Monaten die Art und Weise der Alexa-Aktivierung verändert. Immer häufiger muss ganz bewusst eine Sprechpause nach dem Aktivierungswort gelassen werden, weil sich der digitale Assistent sonst nicht aktiviert. Das hat Amazon Golem.de vor einigen Monaten auf Nachfrage betätigt.

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Vor dieser Änderung durch Amazon war es überhaupt kein Problem, das Gerät ohne diese Sprechpause anzusprechen und zu nutzen. Diese Änderung mindert den Komfort, weil Alexa-Geräte immer öfter nicht reagieren. Im Gegenzug kommt es deutlich seltener vor, dass sich die Geräte ungewollt aktivieren.

Alexa-Aktivierungswort lässt sich nicht immer ändern

Amazons digitaler Assistent wird mit dem Namen Alexa standardmäßig aktiviert und vor allem in smarten Lautsprechern und smarten Displays verwendet. Die Alexa-Geräte sind auf eine Steuerung per Sprache hin optimiert. Das Aktivierungswort versetzt die Geräte in den Modus, Befehle zu empfangen. Bei den Amazon-eigenen Echo-Produkten lässt sich das Aktivierungswort dauerhaft auf Amazon, Computer oder Echo stellen. Eine Änderung des Aktivierungswortes ist allerdings für Geräte ausgeschlossen, die kein Amazon-Logo tragen.

Amazon hatte Golem.de vor einigen Jahren mitgeteilt, dass das so gewollt ist. Amazon will Drittherstellern keine Möglichkeit anbieten, die Bezeichnung des digitalen Assistenten zu ändern. Wer also etwa einen smarten Lautsprecher von Bose oder Sonos besitzt, kann das Aktivierungswort für Alexa nicht ändern.

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