Abo
  • Services:

The Offer: Amazon-Lagerarbeiter erhalten über 5.000 Euro bei Kündigung

Auch in Deutschland können Beschäftigte das Programm nutzen, das in den USA 5.000 US-Dollar bei Kündigung bietet. Amazon berichtet intern von einem Programmierer, der vier Jahre lang Lagerarbeiter bei dem Unternehmen war und dann das Angebot The Offer für einen Neuanfang nutzte.

Artikel veröffentlicht am ,
In einem Lager von Amazon
In einem Lager von Amazon (Bild: Amazon)

Auch Amazon Deutschland bietet seinen Lagerarbeitern und anderen Beschäftigten in den sogenannten Fulfillment Centern einmal im Jahr einen Betrag ab 5.000 Euro an, wenn sie das Unternehmen verlassen. "Das Angebot gibt es auch in Deutschland", sagte ein Unternehmenssprecher Golem.de auf Anfrage.

Stellenmarkt
  1. Medion AG, Essen
  2. Dataport, Altenholz

"Das Angebot richtet sich an Logistikarbeiter, die sich beruflich neu orientieren und das Unternehmen verlassen möchten. Die angebotene Starthilfe beginnt bei 5.000 Euro und orientiert sich an der Betriebszugehörigkeit", sagte der Sprecher.

Das Angebot lasse sich auch mit dem Carreer-Choice-Programm kombinieren, bei dem es um neue Qualifikationen geht. Amazon bezahle 95 Prozent aller Schulungs- und Ausbildungsgebühren bis zu einem Gesamtbetrag von 8.000 Euro über eine Dauer von bis zu vier Jahren.

Laut Informationen aus einem internen Mitarbeiternewsletter trägt das Programm Pay to Quit in Deutschland die Bezeichnung The Offer. Hier wird der Fall eines studierten ungarischen Informatikers beschrieben, der bei Amazon im MUC3, dem Versandzentrum in Graben bei Augsburg, vier Jahre lang im Lager als Stower arbeitete, was bedeutet, dass er Ware einlagerte. Der Informatiker lernte dort Deutsch und absolvierte eine Ausbildung zum Android-App-Programmierer. Dann nutze er The Offer für einen beruflichen Neuanfang außerhalb des Unternehmens, berichtet der Mitarbeiternewsletter.

Amazon bietet in den USA seinen Lagerarbeitern und anderen Beschäftigten in den sogenannten Fulfillment Centern einmal im Jahr einen Betrag von bis zu 5.000 US-Dollar an, wenn sie das Unternehmen verlassen. Wie der US-Fernsehsender CNBC berichtet, gilt das Programm Pay to Quit nur für Beschäftigte, die eine volle Stelle haben.

Das Unternehmen bietet 2.000 US-Dollar für Beschäftigte, die ein Jahr im Unternehmen waren, das Angebot erhöht sich um 1.000 US-Dollar pro Jahr. Maximal können 5.000 US-Dollar erreicht werden. "Wir wollen, dass Leute bei Amazon arbeiten, die hier sein wollen", erklärte Amazon-Sprecherin Melanie Etches in einer E-Mail an CNBC. "Auf lange Sicht ist es für unsere Mitarbeiter oder das Unternehmen nicht gesund, irgendwo zu bleiben, wo man nicht sein will." Das Programm Pay to Quit wurde ursprünglich vom Online-Schuhhändler Zappos entwickelt, den Amazon 2009 gekauft hat.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  2. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  3. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

Garius 28. Mai 2018

Jups. Viel Spaß damit auf heut Abend Pornhub ein entsprechendes Modell zu finden xD

Kakiss 28. Mai 2018

Naja, stell dir vor du hattest dies nach dem Studium/Ausbildung nur als Übergangsjob...

sepp318 28. Mai 2018

Ein Freund von mir, Dipl. Inf., arbeitet Teilzeit als Lagerarbeiter bei Amazon. Er...

Thomas 27. Mai 2018

Erde und du? Nein, du irrst dich. Du reimst dir da irgendwas zusammen, was nicht mal im...


Folgen Sie uns
       


Padrone-Maus-Ring angesehen (CES 2019)

Der Ring von Padrone soll die Maus überflüssig machen - wir haben ihn uns auf der CES 2019 angesehen.

Padrone-Maus-Ring angesehen (CES 2019) Video aufrufen
Magnetfeld: Wenn der Nordpol wandern geht
Magnetfeld
Wenn der Nordpol wandern geht

Das Erdmagnetfeld macht nicht das, was Geoforscher erwartet hatten - Nachjustierungen am irdischen Magnetmodell sind erforderlich.
Ein Bericht von Dirk Eidemüller

  1. Emotionen erkennen Ein Lächeln macht noch keinen Frohsinn
  2. Ökostrom Wie Norddeutschland die Energiewende vormacht
  3. Computational Periscopy Forscher sehen mit einfacher Digitalkamera um die Ecke

Enterprise Resource Planning: Drei Gründe für das Scheitern von SAP-Projekten
Enterprise Resource Planning
Drei Gründe für das Scheitern von SAP-Projekten

Projekte mit der Software von SAP? Da verdrehen viele IT-Experten die Augen. Prominente Beispiele von Lidl und Haribo aus dem vergangenen Jahr scheinen diese These zu bestätigen: Gerade SAP-Projekte laufen selten in time, in budget und in quality. Dafür gibt es Gründe - und Gegenmaßnahmen.
Von Markus Kammermeier


    Radeon VII im Test: Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber
    Radeon VII im Test
    Die Grafikkarte für Videospeicher-Liebhaber

    Höherer Preis, ähnliche Performance und doppelt so viel Videospeicher wie die Geforce RTX 2080: AMDs Radeon VII ist eine primär technisch spannende Grafikkarte. Bei Energie-Effizienz und Lautheit bleibt sie chancenlos, die 16 GByte Videospeicher sind eher ein Nischen-Bonus.
    Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

    1. Grafikkarte UEFI-Firmware lässt Radeon VII schneller booten
    2. AMD Radeon VII tritt mit PCIe Gen3 und geringer DP-Rate an
    3. Radeon Instinct MI60 AMD hat erste Grafikkarte mit 7 nm und PCIe 4.0

      •  /