Abo
  • IT-Karriere:

Amazon: Das automatisierte Lagerhaus kommt frühestens in zehn Jahren

Amazon wird oft kritisiert wegen seiner Bemühungen, den Versand zu automatisieren. Bis die Technik so weit sei, dass alle Arbeiten von Robotern übernommen werden könnten, dauere es aber noch mindestens ein Jahrzehnt, sagt Amazon.

Artikel veröffentlicht am ,
Arbeiter bei Amazon in USA: "Die Technik ist noch sehr weit entfernt von dem vollautomatischen Arbeitsplatz, den wir brauchen."
Arbeiter bei Amazon in USA: "Die Technik ist noch sehr weit entfernt von dem vollautomatischen Arbeitsplatz, den wir brauchen." (Bild: Amazon)

So bald werden die Roboter nicht übernehmen: Einen voll automatisierten Betrieb wird es beim Onlineversender Amazon vorerst nicht geben, weil die Technik noch nicht leistungsfähig genug ist.

Stellenmarkt
  1. OEDIV KG, Bielefeld
  2. Der Polizeipräsident in Berlin, Berlin

Wie andere Versandhändler bemüht sich auch Amazon darum, die Prozesse weitgehend zu automatisieren. Roboter sind bereits in Versandzentren im Einsatz. Amazon hat sogar schon einen Wettbewerb für Roboter veranstaltet, die Objekte erkennen, fassen und ablegen.

Ziel ist es, den ganzen Prozess von der Bestellung bis zum Versand zu automatisieren. Bis es soweit sei, werde es noch mindestens zehn Jahre dauern, sagte Scott Anderson, Leiter von Amazon Robotics Fulfillment, der britischen Nachrichtenagentur Reuters. Die Technik, mit der ein Roboter ein Produkt aus einem Behälter nimmt, ohne andere zu beschädigen, oder mehrere Produkte gleichzeitig greift, werde in den kommenden Jahren nicht verfügbar sein, die Menschen seien, was die Wahrnehmung betreffe, überlegen.

Roboter fassen keine Lebensmittel an

"In der jetzigen Form ist die Technik sehr begrenzt. Die Technik ist noch sehr weit entfernt von dem vollautomatischen Arbeitsplatz, den wir brauchen", sagte Anderson. Amazon setzt Roboter in Lagerhäusern ein, in denen Massenware versandt wird. Mit Lebensmitteln hingegen haben sie nichts zu tun. Um die kümmern sich ausschließlich Menschen.

Anderson hatte Journalisten durch ein Lager in Baltimore im US-Bundesstaat Maryland geführt. Es sei ein Missverständnis, dass Amazon bald vollautomatische Lager betreiben werde, sagte er. Amazon steht seit längerem wegen der Arbeitsbedingungen in der Kritik sowie aufgrund der Bemühungen, Abläufe zu automatisieren.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-79%) 3,20€
  2. (-75%) 3,75€
  3. 4,32€
  4. 32,99€

O.Hellwig 03. Mai 2019

Etwa 15% der Bevölkerung hat einen IQ von unter 85 Punkten. Also gute 12.5 Millionen in...

freebyte 02. Mai 2019

Ich hab früher öfters was mit Lagerrobotik gemacht. Problem sind die Packungsgrössen und...


Folgen Sie uns
       


Akku-Recycling bei Duesenfeld

Das Unternehmen Duesenfeld aus Peine hat ein Verfahren für das Recycling von Elektroauto-Akkus entwickelt.

Akku-Recycling bei Duesenfeld Video aufrufen
Erasure Coding: Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
Erasure Coding
Das Ende von Raid kommt durch Mathematik

In vielen Anwendungsszenarien sind Raid-Systeme mittlerweile nicht mehr die optimale Lösung. Zu langsam und starr sind sie. Abhilfe schaffen können mathematische Verfahren wie Erasure Coding. Noch existieren für beide Techniken Anwendungsgebiete. Am Ende wird Raid aber wohl verschwinden.
Eine Analyse von Oliver Nickel

  1. Agentur für Cybersicherheit Cyberwaffen-Entwicklung zieht in den Osten Deutschlands
  2. Yahoo Richterin lässt Vergleich zu Datenleck platzen

Raumfahrt: Galileo-Satellitennavigation ist vollständig ausgefallen
Raumfahrt
Galileo-Satellitennavigation ist vollständig ausgefallen

Seit Donnerstag senden die Satelliten des Galileo-Systems keine Daten mehr an die Navigationssysteme. SAR-Notfallbenachrichtigungen sollen aber noch funktionieren. Offenbar ist ein Systemfehler in einer Bodenstation die Ursache. Nach fünf Tagen wurde die Störung behoben.


    Radeon RX 5700 (XT) im Test: AMDs günstige Navi-Karten sind auch super
    Radeon RX 5700 (XT) im Test
    AMDs günstige Navi-Karten sind auch super

    Die Radeon RX 5700 (XT) liefern nach einer Preissenkung vor dem Launch eine gute Leistung ab: Wer auf Hardware-Raytracing verzichten kann, erhält zwei empfehlenswerte Navi-Grafikkarten. Bei der Energie-Effizienz hapert es aber trotz moderner 7-nm-Technik immer noch etwas.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. Navi 14 Radeon RX 5600 (XT) könnte 1.536 Shader haben
    2. Radeon RX 5700 (XT) AMD senkt Navi-Preise noch vor Launch
    3. AMD Freier Navi-Treiber in Mesa eingepflegt

      •  /