Amazon: Corona-Drosselung für Prime Video wurde aufgehoben

Damit verzichten Prime Video, Netflix und Disney+ wieder auf eine Drosselung. Prime Video wird wohl bald als Neuerung Profile bekommen.

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Corona-Drosselung bei Prime Video ist vorbei, Profile sind geplant
Corona-Drosselung bei Prime Video ist vorbei, Profile sind geplant (Bild: Pixabay/CC0)

Nach Netflix und Disney+ wurde auch bei Prime Video die Drosselung der Streamig-Bitrate in Europa aufgehoben. Das teilte Amazon Golem.de auf Nachfrage mit. Dennoch wolle Amazon weiterhin sorgfältig die Kapazitäten der Netze in den einzelnen Ländern beobachten.

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Aufgrund der Coronavirus-Pandemie startete zunächst Netflix Mitte März 2020 damit, die Bitrate für das Videostreamingabo zu verringern. Damit kam Netflix dem Wunsch von EU-Kommissar Thierry Breton nach, der Streaminganbieter gebeten hatte, weniger Bandbreite zu verbrauchen.

Dem Beispiel von Netflix folgten weitere Anbieter wie Amazon mit Prime Video und Disney mit Disney+. Da der Start von Disney+ (Test) in die Coronapandemie fiel, war Disneys Streamingabo nur eingeschränkt in Deutschland nutzbar.

4K-Auflösung macht Netflix-Abo teurer

Netflix war dann der erste Anbieter, der Mitte Mai 2020 die Drosselung der Bitrate für die Netflix-Kundschaft wieder aufhob. Dem folgte Disney in dieser Woche, so dass Disney+ seitdem erstmals in vollem Funktionsumfang verfügbar ist. Im Abopreis von Disney+ ist eigentlich die Wiedergabe von Inhalten in 4K-Auflösung und im Dolby-Atmos-Format enthalten. Aufgrund der Drosselung standen aber beide Funktionen nicht für Kunden in Europa zur Verfügung.

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Bei Disney+ und Prime Video gibt es Inhalte maximal in 4K-Auflösung ohne Aufpreis, sofern die Inhalte in diesem Format vorliegen. Bei Netflix hingegen muss mehr für das Abo bezahlt werden, wenn eine höhere Videoqualität gewünscht wird. Im Standardabo werden Inhalte nur in Standardauflösung angeboten. Wer HD-Auflösung möchte, muss mehr bezahlen. Noch teurer wird es, wenn die Inhalte in 4K-Auflösung vorliegen sollen.

In Europa war befürchtet worden, dass die verstärkte Arbeit im Homeoffice sowie die Nutzung von Unterhaltungsangeboten die Netze in Zeiten der Coronapandemie überfordern könnten. Daher gab es die Forderung an Streaminganbieter, den Datenverbrauch durch ihre Dienste zu verringern. Diese Verringerung sollte eigentlich erstmal nur für einen Monat gelten, wurde aber von allen Anbietern verlängert. Internetanbieter versicherten wiederholt, dass sie den Anstieg schultern könnten. In den zurückliegenden Wochen und Monaten gab es auch keine größeren Probleme mit der Netzanbindung.

Profile für Prime Video sind geplant

Für Prime Video dürfte es bald eine neue Funktion geben: Profile. Im Hilfebereich von Prime Video wurde eine neue Seite freigeschaltet, auf der die Einrichtung von Profilen erklärt wird. Derzeit ist Prime Video einer der wenigen Streamingabodienste, der keine Profile kennt. Sowohl Netflix als auch Disney+ haben diese Funktion bereits. Golem.de hat die Profilfunktionen in der Prime-Video-App auf einem Fire-Tablet, auf einem Android-Smartphone und einem iPhone bisher nicht finden können. Es ist nicht bekannt, wann die Profilfunktion offiziell freigeschaltet wird.

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