Abo
  • Services:

Amazon-Chef Bezos: "Hardware fast zum Selbstkostenpreis funktioniert"

Amazon verkauft seine Kindle-Hardware fast ohne Gewinn und ist damit sehr erfolgreich, sagt Unternehmenschef Jeff Bezos. Doch der Verlust des Onlinehändlers wächst weiter.

Artikel veröffentlicht am ,
Amazon-Center in Goodyear, Arizona
Amazon-Center in Goodyear, Arizona (Bild: Reuters/Rick Scuteri)

Amazon hat in seinem dritten Quartal 2012 einen Verlust von 274 Millionen US-Dollar (60 Cent pro Aktie) erwirtschaftet. Das gab das Unternehmen am 25. Oktober 2012 bekannt. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres erzielte der weltgrößte Onlinehändler einen Gewinn von 63 Millionen US-Dollar (14 Cent pro Aktie). Der Umsatz stieg um 27 Prozent auf 13,81 Milliarden US-Dollar, nach 10,88 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Die Analysten hatten einen höheren Umsatz von 13,91 Milliarden US-Dollar erwartet. Die Aktie brach ein.

Stellenmarkt
  1. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Nürnberg
  2. Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Bonn

"Unser Ansatz ist, hart zu arbeiten, um günstiger zu sein. Wir verkaufen Geräte fast zum Selbstkostenpreis und können so eine Menge von anspruchsvoller Hardware zu einem sehr niedrigen Preis anbieten", sagte Firmengründer und Konzernchef Jeff Bezos. "Und unser Ansatz funktioniert."

Doch Amazon veröffentlicht weiterhin, anders als sein Konkurrent Apple, keine Verkaufszahlen für seine Tablets. Der Kindle Fire HD sei gemessen an den Stückzahlen das weltweit erfolgreichste Amazon-Produkt, erklärte Bezos lediglich.

Die Zahl der Beschäftigten stieg um 59 Prozent von 69.100 im Juni 2012 auf 81.400 Menschen. Im anstehenden Feiertagsgeschäft sollen 50.000 Zeitarbeiter engagiert werden.

Der operative Verlust betrug 28 Millionen US-Dollar, nach 79 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Amazon-Finanzchef Tom Szkutak kündigte an, weiterhin stark in Technik, Infrastruktur und digitale Inhalte zu investieren. Amazons Prognose für das Weihnachtsgeschäft fiel vorsichtig aus. Der Internethändler stellte für das vierte Quartal 2012 einen Umsatz unterhalb der Analystenprognose in Aussicht.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 14.11.)
  2. (-25%) 29,99€
  3. 31,99€

swissmess 27. Okt 2012

Was deine Inflationstheorie ja sehr untermauert... entweder sollten doch alle Preise an...

wasabi 26. Okt 2012

OK, dann hier auch nochmal :-) Um Legalität geht es hier doch gar nicht, sondern um...

rop 26. Okt 2012

Hartz 4 Zwangsarbeiter Brigade ;-)

rop 26. Okt 2012

Das macht den zitierten Satz aber auch nicht richtiger.

fratze123 26. Okt 2012

Es funktioniert sogar, Hardware unter Herstellungswert zu verkaufen. Vielleicht einfach...


Folgen Sie uns
       


Reflections Raytracing Demo (RTX 2080 Ti vs. GTX 1080 Ti)

Wir haben die Reflections Raytracing Demo auf einer Nvidia Geforce RTX 2080 Ti und auf einer GTX 1080 Ti ablaufen lassen.

Reflections Raytracing Demo (RTX 2080 Ti vs. GTX 1080 Ti) Video aufrufen
iOS 12 im Test: Auch Apple will es Nutzern leichter machen
iOS 12 im Test
Auch Apple will es Nutzern leichter machen

Apple setzt mit iOS 12 weniger auf aufsehenerregende Funktionen als auf viele kleine Verbesserungen für den Alltag. Das erinnert an Google und Android 9, was nicht zwingend schlecht ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple iOS 12.1 verrät neues iPad Pro
  2. Apple Siri-Kurzbefehle-App für iOS 12 verfügbar

Zukunft der Arbeit: Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat
Zukunft der Arbeit
Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat

Millionen verlieren ihren Job, aber die Gesellschaft gewinnt dabei trotzdem: So stellen sich die Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens die Zukunft vor. Wie soll das gehen?
Eine Analyse von Daniel Hautmann

  1. Verbraucherschutzminister Kritik an eingeschränktem Widerspruchsrecht im Online-Handel
  2. Bundesfinanzminister Scholz warnt vor Schnellschüssen bei Digitalsteuer
  3. Sommerzeit EU-Kommission will die Zeitumstellung abschaffen

Sky Ticket mit TV Stick im Test: Sky kann's gut, Netflix und Amazon können es besser
Sky Ticket mit TV Stick im Test
Sky kann's gut, Netflix und Amazon können es besser

Gute Inhalte, aber grauenhafte Bedienung: So war Sky Ticket bisher. Die neue Version macht vieles besser, und mit dem Sky Ticket Stick lässt sich der Pay-TV-Sender kostengünstig auf den Fernseher bringen. Besser geht es aber immer noch.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Comcast Bezahlsender Sky für 38,8 Milliarden US-Dollar verkauft
  2. Videostreaming Wiederholte Sky-Ausfälle verärgern Kunden
  3. Sky Ticket TV Stick Sky verteilt Streamingstick de facto kostenlos

    •  /