Abo
  • Services:
Anzeige
Verdi bestreikt Amazon am Black Friday.
Verdi bestreikt Amazon am Black Friday. (Bild: Michaela Rehle/Reuters)

Amazon: Beschäftigte streiken am Black Friday

Verdi bestreikt Amazon am Black Friday.
Verdi bestreikt Amazon am Black Friday. (Bild: Michaela Rehle/Reuters)

Am Black Friday geht der Arbeitskampf bei Amazon weiter. Amazon-Beschäftigte streiken den ganzen Tag an vier Standorten. Sie hoffen auf einen ähnlichen Erfolg wie beim Streik vor ein paar Wochen.

Verdi will Amazon zum Einlenken bewegen und hat Amazon-Mitarbeiter zum Streik aufgerufen. Das Onlinekaufhaus hat am 25. November 2016 an vier deutschen Standorten gestreikt. Damit soll Amazon zu Verhandlungen über einen Tarifvertrag bewegt werden.

Anzeige

Weitere Streiks angedroht

Amazon-Beschäftigte in Rheinberg und Werne in Nordrhein-Westfalen sowie in Graben bei Augsburg und Leipzig legten nach Angaben von Amazon und der Gewerkschaft Verdi die Arbeit nieder. Die Aktion fand am Rabatt-Aktionstag Black Friday statt, an dem der Versandhändler mit einem erhöhten Auftragsvolumen rechnet.

"Die Beschäftigten nehmen nicht hin, dass Amazon grundsätzlich einen Tarifvertrag verweigert", sagte Verdi-Vorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger. Wenn das Onlinekaufhaus seine Haltung nicht ändere, werde es im Weihnachtsgeschäft zu weiteren Streiks kommen.

Amazon lehnt Verhandlungen ab

Eine Amazon-Sprecherin sagte, dass die Kunden trotz der Arbeitsniederlegungen weiterhin mit einer pünktlichen Lieferung rechnen könnten. Das Unternehmen zahle mindestens 10,30 Euro Stundenlohn. Das Onlinekaufhaus lehnt Verhandlungen über einen Tarifvertrag ab. "Klar ist, Amazon und Verdi passen nicht zusammen", so die Sprecherin.

Amazon verfügt in Deutschland über neun Logistikzentren und ist dabei, weitere zu errichten. Die Gewerkschaft Verdi verlangt einen Tarifvertrag und organisiert deshalb seit 2013 immer wieder Streiks in Amazons Logistikzentren.

Streiks brachten Erfolg

Aufgrund der Streiks hat Amazon rückwirkend zum 1. September 2016 an allen deutschen Standorten die Löhne zwischen 2,1 und 3,75 Prozent angepasst. Der Basislohn liege nun bei umgerechnet 10,30 Euro brutto pro Stunde und höher.

Der letzte große Streik fand am 31. Oktober und 1. November 2016 statt. Amazon wurde fast bundesweit bestreikt, etwa 1.500 Beschäftigte hatten ihre Arbeit an fünf Standorten niederlegt. Verdi habe bewusst zwei Tage für die Streiks gewählt, die jeweils in einigen Bundesländern Feiertage waren und ein entsprechend hohes Bestellvolumen erwarten ließen. Am 31. Oktober war in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen Feiertag und am 1. November wurde in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland Allerheiligen gefeiert.


eye home zur Startseite
Johnny Cache 29. Nov 2016

Is schon scheiße wenn einem so gar keine Argumente einfallen wollen, wa? Gib dich nicht...

quineloe 28. Nov 2016

Die Auswahl bei Mediamarkt ist ein Witz. Immer, wenn ich versucht habe Amazon durch den...

Apfelbrot 27. Nov 2016

Egal was für Drogen du nimmst, nimm weniger davon.

TC 25. Nov 2016

Wer klug ist, wartet auf solche Schnäppchentage für Dinge, die man schon lange haben...

paris 25. Nov 2016

Der Witz an der Sache: verdi hat bei DHL in zig Regionen komplett versagt und ganze...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Remira GmbH, Bochum
  2. PSI AG, Aschaffenburg
  3. BASF SE, Ludwigshafen
  4. Dataport, Altenholz bei Kiel (Home-Office)


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-80%) 4,99€
  2. 8,49€
  3. (-13%) 34,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Smartphone-Tastatur

    Nuance stellt Swype ein

  2. Homebrew

    Bastler veröffentlichen alternativen Launcher für Switch

  3. Telekom

    15 Millionen Haushalte sollen 2018 Super Vectoring erhalten

  4. Windows Phone 7.5 und 8.0

    Microsoft schaltet Smartphone-Funktionen ab

  5. Raja Koduri

    Intel zeigt Prototyp von dediziertem Grafikchip

  6. Vizzion

    VW zeigt selbstfahrendes Auto ohne Lenkrad

  7. iOS, MacOS und WatchOS

    Apple verteilt Updates wegen Telugu-Bug

  8. Sicherheitslücken

    Mehr als 30 Klagen gegen Intel wegen Meltdown und Spectre

  9. Nightdive Studios

    Arbeit an System Shock Remake bis auf Weiteres eingestellt

  10. FTTH

    Landkreistag fordert mit Vodafone Glasfaser bis in Gebäude



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Ryzen 5 2400G und Ryzen 3 2200G im Test: Raven Ridge rockt
Ryzen 5 2400G und Ryzen 3 2200G im Test
Raven Ridge rockt
  1. Raven Ridge AMD verschickt CPUs für UEFI-Update
  2. Krypto-Mining AMDs Threadripper schürft effizient Monero
  3. AMD Zen+ und Zen 2 sind gegen Spectre gehärtet

Razer Kiyo und Seiren X im Test: Nicht professionell, aber schnell im Einsatz
Razer Kiyo und Seiren X im Test
Nicht professionell, aber schnell im Einsatz
  1. Stereolautsprecher Razer Nommo "Sind das Haartrockner?"
  2. Nextbit Cloud-Speicher für Robin-Smartphone wird abgeschaltet
  3. Razer Akku- und kabellose Spielemaus Mamba Hyperflux vorgestellt

Freier Media-Player: VLC 3.0 eint alle Plattformen
Freier Media-Player
VLC 3.0 eint alle Plattformen

  1. Re: Meine Güte...

    Kondratieff | 10:50

  2. Re: Rechtlich erlaubt?

    Psy2063 | 10:48

  3. Re: Warum sind smart Lautsprecher so beliebt?

    ramboni | 10:48

  4. Alles schön un gut, wo bleiben die Grundlagen?

    flasherle | 10:47

  5. Re: Totgeburt ...

    \pub\bash0r | 10:45


  1. 10:40

  2. 10:23

  3. 10:04

  4. 08:51

  5. 06:37

  6. 06:27

  7. 00:27

  8. 18:27


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel