Xbox-Controller mit Macken

Passend zur Maus benötigen wir natürlich ein Mauspad, was es im Amazon-Basics-Angebot ebenfalls in verschiedenen Größen gibt. Wir haben uns für das XXL-Modell mit Ausmaßen von 45 x 40 cm entschieden. Die Matte ist relativ unspektakulär: Sie hat keinen abgesteppten Rand, was früher oder später dazu führen dürfte, dass sich die Beschichtung an diesen Stellen lösen wird. Die Oberfläche empfinden wir als etwas zu griffig, was sich im Laufe der Einsatzzeit aber ändern dürfte. Für 10 Euro finden wir die Matte aber okay.

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Nicht jedes Spiel lässt sich gut mit Maus oder Tastatur spielen. Für diese Fälle haben wir uns den Xbox-One-Controller aus dem Amazon-Basics-Sortiment bestellt, der über ein USB-Kabel angeschlossen wird. Er ist genauso aufgebaut wie ein Xbox-Controller und bietet ein Vibrationsfeedback, das sich allerdings nicht auf die Schultertasten erstreckt. Diese finden wir etwas zu labbrig, wodurch sie sich billig anfühlen. Das Gamepad ist nicht gummiert, ansonsten liegt es gut in der Hand.

Wir haben allerdings auf unserem Gaming-Rechner bei mehreren Spielen ein Problem mit der Vibrationsfunktion erlebt: Sie bleibt irgendwann während des Spielens einfach "hängen". Die Vibration läuft dann weiter, unabhängig vom Inhalt des Spiels. Erst, nachdem wir das Spiel beendet oder das Gamepad aus- und wieder eingestöpselt haben, hörte der Motor auf zu vibrieren. Nach kurzer Zeit tritt das Problem dann aber wieder auf. Bei einem Preis von 24 Euro würden wir das Gamepad daher nicht empfehlen. Für weniger Geld gibt es bei Amazon bereits vergleichbare Controller, die zudem noch bessere Bewertungen von den Kunden erhalten haben.

  • Unser Amazon-Basics-Testfeld: eine Maus mit Gewichten, eine Tastatur, Lautsprecher, ein Mauspad, ein Gamepad und ein Headset. Nicht im Bild: die von uns bestellten Kabel (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die PC-Peripheriegeräte stammen von uns unbekannten Herstellern und werden unter Amazons eigenem Namen verkauft. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur verwendet Rubberdomes, die sich mechanisch anfühlen sollen. Das tun sie nicht, die Tasten haben aber einen merklichen Widerstand. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Tippgefühl ist ziemlich gut, für Spieler könnte der Anschlag aber etwas zu hart sein. Kurios: Unsere Tastatur hat keine W-Taste, dafür ein zweites A. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur hat Zusatzbuttons für die Musiksteuerung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Außerdem können wir fünf Makrotasten ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... in drei Ebenen programmieren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Amazon-Basics-Tastatur gefällt uns gut, die Verarbeitung ist ebenfalls gut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gamepad hingegen ist bei uns im Test durchgefallen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zum einen bleibt die Vibration irgendwann hängen; dann hilft nur noch ein Neuverbinden des Controllers. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Außerdem fühlen sich die Schultertasten nicht hochwertig an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die restliche Verarbeitung ist ok. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das gut gepolsterte Headset hat ein eingebautes Mikro. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Sprachqualität hat uns positiv überrascht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Lautstärke der Ohrhörer kann mit einem Drehrad eingestellt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Lautsprecher sind klanglich keine Offenbarung, was bei einem Preis von 18 Euro auch nicht anders zu erwarten war. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Lautsprecher benötigen einen Audioanschluss per Klinke und einen Stromanschluss über USB. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Gamepad hingegen ist bei uns im Test durchgefallen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Um bei unseren Spielen auch den Sound genießen zu können, haben wir uns PC-Lautsprecher bestellt. Amazon Basics bietet zwei verschiedene Modelle an, wir haben uns für die etwas teureren entschieden. Sie kosten 18 Euro und sollen "dynamischen Sound" bieten. Die Lautsprecher werden mit einem USB-Kabel an den Rechner angeschlossen, das aber nur der Stromversorgung dient. Der Ton wird über ein zweites Kabel mit Klinkenbuchse übertragen.

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Die Lautsprecher klingen so, wie wir es von 18-Euro-Geräten erwartet haben: Die Bässe sind zwar hörbar, insgesamt ist der Klang aber eher dünn. Wir haben zugegebenermaßen von Lautsprechern dieser Preisklasse nicht mehr erwartet. Für den geringen Preis ist die Verarbeitung der Speaker aber in Ordnung, die Klangqualität reicht für alltägliche Systemsounds oder auch mal ein Video aus. Über längere Zeit spielen wollen wir mit den Lautsprechern aber eher nicht.

Headset mit guter Sprachqualität

Dafür können wir unser neues Amazon-Basics-Headset verwenden: Wir haben uns auch hier für die etwas teurere Version für 27 Euro entschieden. Das Headset hat auf den ersten Blick eine gute Polsterung, ist leicht und hat ein verstellbares Mikrofon an der linken Hörmuschel. Dieses lässt sich nicht abnehmen und auf der anderen Seite anbringen, wie es teurere Modelle häufig können. Im anderthalb Meter langen Kabel sind ein Lautstärkeregler und ein Mute-Button integriert.

Das Headset ist recht basslastig, was wir bei vielen Spielen aber nicht als Nachteil empfinden. Beim Musikhören fällt uns allerdings der gedämpfte, etwas muffige Klang auf. Besonders einige Mittenfrequenzen scheinen auf dem Kopfhörer nicht besonders gut wiedergegeben zu werden. Das kann sich durchaus auch bei manchen Spielen nachteilig auswirken: Bei Counter-Strike: Global Offensive haben mehrere Redakteure den Eindruck, Schritte, die von vorne kommen, nicht hören zu können.

Die Sprachqualität hat uns angesichts des Preises positiv überrascht: Bei unserem Gegenüber kommt unsere Stimme klar an. Das Mikro lässt sich dank des biegbaren Arms gut verstellen. Insgesamt ist das Headset - wie viele der anderen von uns getesteten Basics-Produkte - für den Preis in Ordnung. Pluspunkte gibt es für den Tragekomfort und die Sprachqualität des Mikrofons, der Klang der Ohrhörer ist allerdings eher nur durchschnittlich. Zur Verteidigung muss gesagt werden, dass wir schon teurere Kopfhörer gehört haben, die schlechter geklungen haben.

Ethernet-Kabel mit Laschenschutz

Zu den von uns bestellten Kabeln gibt es nicht viel zu sagen, außer, dass sie funktionieren. Erfreulich ist allerdings, dass das Cat6-Ethernet-Kabel einen Schutz für die Lasche hat, durch die der Stecker in der Buchse arretiert wird. Diese bricht häufig ab, der über der Lasche liegende Gummischutz dürfte dies in vielen Fällen aber verhindern. Das Kabel selbst ist recht starr, der Knickschutz sollte nicht überstrapaziert werden. Für das Ethernet-Kabel mit 4,2 Metern Länge haben wir 6,80 bezahlt. Das HDMI- und das Displayport-Kabel haben 5,30 und 7 Euro gekostet. Diese beiden anderen Kabel sind jeweils 1,8 Meter lang.

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 Tastatursoftware mit altbackenem LookFazit 
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gbomacfly 03. Apr 2019

Kenne die Problematik. Habe selber eine MX Revolution, bei der ich letztens die...

Kleba 29. Mär 2019

Ich kannte Ricoo schon, hab schon 3 TV-Wandhalterungen von denen gekauft (mit denen ich...

ufo70 28. Mär 2019

Leasingsilber kommt direkt nach Rentnergold. ;)

dEEkAy 28. Mär 2019

Eine wenig beachtete Maus von Speedlink. Habe ich auch. Mega zufrieden mit dem Ding...

6502 28. Mär 2019

Wenn es eine günstige & gute Tastatur sein soll, empfehle ich immer die CHERRY KC1000...



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