• IT-Karriere:
  • Services:

Tastatursoftware mit altbackenem Look

Die RGB-Beleuchtung der Tastatur lässt sich mit Hilfe der mitgelieferten Software einstellen. Auch die fünf Makrotasten lassen sich mit dem Programm belegen. Die Software liegt auf einer CD-ROM bei, alternativ können wir sie auch von der Produktseite der Tastatur herunterladen. Wer bisher dachte, dass Razers und Corsairs Tastatursoftware unschön aussieht, kennt Amazon Basics' Variante noch nicht.

Stellenmarkt
  1. ESWE Versorgungs AG, Wiesbaden
  2. ARNOLD IT Systems GmbH & Co. KG, Freiburg

Auf den ersten Blick sieht das Programm aus, als stamme es aus den frühen 2000er Jahren, inklusive unterschiedlicher Schriftarten und -größen. Nachdem wir uns daran gewöhnt haben, finden wir zumindest die Einstellungsmöglichkeiten schnell: Wir können unsere Makros bequem aufnehmen und die Beleuchtungsoptionen ändern. Ganz so viele Möglichkeiten wie bei teureren Tastaturen gibt es nicht, auch hier wird die Basics-Tastatur ihrem Namen gerecht.

Insgesamt können wir drei Makro-Profile speichern, praktisch, wenn man verschiedene Makros für unterschiedliche Spiele verwenden will. Ebenfalls in der Software einstellen können wir die Polling-Rate, die Wiederholungsrate und die Wiederholungsverzögerung. Alle Einstellungen werden direkt in der Tastatur gespeichert, wir können sie also auch an einem anderen PC verwenden und direkt auf unsere Beleuchtungsoptionen und Makros zugreifen.

  • Unser Amazon-Basics-Testfeld: eine Maus mit Gewichten, eine Tastatur, Lautsprecher, ein Mauspad, ein Gamepad und ein Headset. Nicht im Bild: die von uns bestellten Kabel (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die PC-Peripheriegeräte stammen von uns unbekannten Herstellern und werden unter Amazons eigenem Namen verkauft. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur verwendet Rubberdomes, die sich mechanisch anfühlen sollen. Das tun sie nicht, die Tasten haben aber einen merklichen Widerstand. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Tippgefühl ist ziemlich gut, für Spieler könnte der Anschlag aber etwas zu hart sein. Kurios: Unsere Tastatur hat keine W-Taste, dafür ein zweites A. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur hat Zusatzbuttons für die Musiksteuerung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Außerdem können wir fünf Makrotasten ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... in drei Ebenen programmieren. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Amazon-Basics-Tastatur gefällt uns gut, die Verarbeitung ist ebenfalls gut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gamepad hingegen ist bei uns im Test durchgefallen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zum einen bleibt die Vibration irgendwann hängen; dann hilft nur noch ein Neuverbinden des Controllers. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Außerdem fühlen sich die Schultertasten nicht hochwertig an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die restliche Verarbeitung ist ok. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das gut gepolsterte Headset hat ein eingebautes Mikro. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Sprachqualität hat uns positiv überrascht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Lautstärke der Ohrhörer kann mit einem Drehrad eingestellt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Lautsprecher sind klanglich keine Offenbarung, was bei einem Preis von 18 Euro auch nicht anders zu erwarten war. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Lautsprecher benötigen einen Audioanschluss per Klinke und einen Stromanschluss über USB. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die Tastatur verwendet Rubberdomes, die sich mechanisch anfühlen sollen. Das tun sie nicht, die Tasten haben aber einen merklichen Widerstand. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Bis auf die etwas gewöhnungsbedürftige Software und die doppelte A-Taste macht die Gaming-Tastatur von Amazon Basics einen guten Eindruck auf uns. 35 Euro finden wir dafür okay, wenngleich es ähnliche Tastaturen bei Amazon von anderen Herstellern bereits für unter 30 Euro gibt. Wer die Tastatur kauft, sollte aber bedenken, dass sie einen recht deutlichen Widerstand beim Drücken der Tasten hat. Die Rubberdomes sind alles andere als linear, weshalb sehr schnelle Tastenwiederholungen beispielsweise schwierig sein könnten.

Als Nächstes haben wir unsere Gaming-Maus ausgepackt. Diese hat neun programmierbare Tasten und bis zu 12.000 dpi, die sich direkt an der Maus einstellen lassen. Mitgeliefert werden außerdem fünf kleine Gewichte, mit denen sich die Maus austarieren lässt. Unser erster Eindruck der Maus ist gut: Die Tasten sitzen an vernünftigen Stellen, die Maus ist zudem gut für unsere großen Hände geeignet und hat eine Daumenablage.

Maussoftware funktioniert

Die Maus lässt sich über die gleiche Software programmieren wie die Tastatur. Einfach anschließen genügt aber nicht: Wir mussten die auf einer CD-ROM mitgelieferte Software installieren, die das bestehende Steuerungsprogramm der Tastatur aktualisiert und erweitert. Anders als bei der Tastatur haben wir - trotz gegenteiliger Behauptungen Amazons - die Software nicht auf der Produktseite der Maus gefunden. Ein externes Laufwerk ist also nötig, wenn Nutzer auf die Programmierfunktionen der Maus zugreifen wollen.

Wir können mit der Software nicht nur die Knöpfe der Maus belegen - die Switches stammen laut Amazon übrigens von Omron -, sondern auch die Stufen des dpi-Schalters. Die fünfte Auswahlstufe nennt sich "Smart dpi", es handelt sich allerdings lediglich um eine Mausbeschleunigung. Außerdem können wir mit der Software die Abrufrate des Sensors verändern; standardmäßig liegt sie bei 1.000 Hz. Die neun Buttons lassen sich insgesamt in drei Profilen speichern - wir können also beispielsweise einen Satz für einen First-Person-Shooter und einen Satz für ein Moba konfigurieren und zwischen diesen mit Hilfe des M-Schalters auf der Oberseite der Maus umherschalten.

Auch über die Software einstellbar ist die Beleuchtung der Maus. Sie hat ein beleuchtetes Logo und einen LED-Streifen, der am unteren Rand entlangläuft. Wie bei der Tastatur können wir aus 16 Millionen Farben wählen, möglich ist unter anderem eine Dauerbeleuchtung einer einzelnen Farbe oder auch ein Farbverlauf.

Linke Seite der Maus ist unerwartet berührungsempfindlich

Die Verarbeitungsqualität der Gaming-Maus ist in Ordnung, allerdings führt ein stärkerer Druck mit dem Daumen auf die linke Seite des Gerätes dazu, dass einer der beiden darüberliegenden Buttons ausgelöst wird. Das sollte natürlich nicht so sein, beim Spielen hat uns das allerdings nicht gestört, wir haben keine Buttons versehentlich ausgelöst. Das Scrollrad der Maus ist aus Metall und hat einen merklichen Widerstand beim Drehen; wer stufenlose und leicht drehbare Scrollräder mag, wird mit der Gaming Mouse von Amazon Basics nicht glücklich.

Uns gefällt die Maus beim Spielen gut, trotz der etwas schlampigen Verarbeitung auf der linken Seite. Sie liegt gut in der Hand und lässt sich dank der mitgelieferten Gewichte gut austarieren. Die Schalter sind für mittlere bis große Hände gut platziert, insgesamt lassen sich verschiedenste Genres gut mit der Maus spielen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Amazon Basics ausprobiert: Maus hui, Gamepad pfuiXbox-Controller mit Macken 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. ab 799€ auf Geizhals
  2. 499,99€ (Release 10.11.)
  3. 299,99€ (Release 10.11.)
  4. 299,99€ (Release 10.11.)

gbomacfly 03. Apr 2019

Kenne die Problematik. Habe selber eine MX Revolution, bei der ich letztens die...

Kleba 29. Mär 2019

Ich kannte Ricoo schon, hab schon 3 TV-Wandhalterungen von denen gekauft (mit denen ich...

ufo70 28. Mär 2019

Leasingsilber kommt direkt nach Rentnergold. ;)

dEEkAy 28. Mär 2019

Eine wenig beachtete Maus von Speedlink. Habe ich auch. Mega zufrieden mit dem Ding...

6502 28. Mär 2019

Wenn es eine günstige & gute Tastatur sein soll, empfehle ich immer die CHERRY KC1000...


Folgen Sie uns
       


    •  /