Amazon Basics: Akkupacks müssen wegen Brandgefahr entsorgt werden
Wer einen Akkupack der Amazon-Basics-Marke gekauft hat, wurde per E-Mail informiert, dass dieser überhitzen und Feuer fangen kann. Das berichten mehrere Betroffene auf Twitter(öffnet im neuen Fenster). Davon sollen alle Varianten der Amazon-Basics-Powerbanks betroffen sein. Je nach Modell haben diese eine Kapazität von 2.000 mAh, 3.000 mAh, 5.600 mAh, 10.000 mAh oder 16.100 mAh.
Amazon hat sich gegen einen Austausch entschieden. Auch gibt es keinen tatsächlichen Rückruf der fraglichen Akkupacks, Amazon sammelt die Geräte also nicht ein. Stattdessen sollen die Käufer ihre Akkupacks nicht länger verwenden und eigenmächtig entsorgen. In der an Kunden versandten E-Mail heißt es, dass diese den Kaufpreis zurückerhalten werden – spätestens zehn Tage, nachdem sie den Besitz des Akkupacks bestätigt haben.
Amazon will Gutscheine verteilen
Allerdings bekommen die Kunden das Geld nicht auf das Bankkonto oder die Kreditkarte zurückgebucht. Amazon verteilt stattdessen Gutscheine mit dem Verkaufswert des jeweiligen Akkupacks. Das Onlinekaufhaus will damit erreichen, dass der Kunde das bereits ausgegebene Geld wieder bei Amazon lässt.
Den Vorfall hat der Amazon-Kundendienst auf Twitter(öffnet im neuen Fenster) bereits bestätigt. Auch von Amazon-Pressestelle haben wir eine Bestätigung erhalten. Weitere Informationen liegen noch nicht vor. Derzeit ist nicht bekannt, ob die Amazon-Basics-Akkupacks bereits in Brand geraten sind und möglicherweise Personen verletzt wurden. Offen ist auch, wie Amazon auf die Brandgefahr der Produkte aufmerksam wurde und in welchen Ländern die fraglichen Geräte verkauft wurden.
Akkupacks werden nicht mehr verkauft
Die betreffenden Akkupacks der Amazon-Basics-Produktreihe werden nicht mehr länger in dem Onlinekaufhaus angeboten. Seit wann Amazon die Akkupacks nicht mehr verkauft, wurde nicht gesagt. Es ist nicht bekannt, in welchem Zeitraum die Akkupacks verkauft wurden.

