• IT-Karriere:
  • Services:

Amazon: AWS rät Mitarbeitern wegen Parler zur Vorsicht

Nachdem AWS dem sozialen Netzwerk Parler die Server abgeschaltet hat, warnt es seine Mitarbeiter wegen möglicher Racheakte.

Artikel veröffentlicht am ,
Parler hat bis dato noch keinen neuen Hoster gefunden.
Parler hat bis dato noch keinen neuen Hoster gefunden. (Bild: OLIVIER DOULIERY/AFP via Getty Images)

Der Vice President von AWS (Amazon Web Services), Chris Vonderhaar, hat Mitarbeiter in einer E-Mail zur Vorsicht gemahnt. Wie Business Insider nach Einsicht in die E-Mail berichtet, sollen Mitarbeiter der Datencenter nach einer Reihe von Drohungen verstärkt auf sich und die Umgebung rund um die Datencenter achten.

Stellenmarkt
  1. ARYZTA, Berlin
  2. Cooper Advertising GmbH, Hamburg

Die E-Mail ist mit den Worten "Bleibt sicher, bleibt aufmerksam" ("Be Safe. Be Vigilant") überschrieben. Vonderhaar rät den Mitarbeitern darin, besonders achtsam zu sein und verdächtige Personen oder Gegenstände zu melden. "Wenn ihr etwas seht, sagt was. Keine Situation und keine Sorge ist zu klein oder unwichtig", erklärt der Manager in der Nachricht.

Zu der angespannten Situation ist es gekommen, nachdem AWS dem bei rechten Nationalisten und Rechtsextremen beliebten sozialen Netzwerk Parler am Morgen des 11. Januar 2021 die Server abgestellt hat. Seitdem ist Parler offline, da die Macher des Netzwerkes bislang keinen neuen Hoster finden konnten.

Abschaltung wegen fehlender Moderation

Die Abschaltung erfolgte mit der Begründung, dass die Parler-Moderatoren menschenverachtende Beiträge nicht rechtzeitig gelöscht hätten. Parler hatte sich in den vergangenen Monaten zu einem der wichtigsten Netzwerke für Amerikas Rechte entwickelt. Nachdem AWS die Abschaltung angekündigt hatte, sollen auf Parler Nachrichten mit Bombenaufrufen gegen die Datencenter veröffentlicht worden sein.

Gleichzeitig mit der Warnung an die Mitarbeiter hat AWS am 11. und 12. Januar 2021 sämtliche Server-Updates und weitere Serverarbeiten unterlassen. Damit soll kein potenzielles Einfallstor für Angriffe eröffnet werden.

Bevor Parler abgeschaltet wurde, haben Hacker über 70 TByte an Daten von den Servern kopiert. Möglich machte dies ein mehr oder weniger offenes Administratorkonto.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 349€ (Bestpreis)
  2. 389€ (Bestpreis)
  3. 399€ (Bestpreis)

Clown 14. Jan 2021 / Themenstart

Parteiprogramm. Ich wiederhole noch mal, da das etwas ist, was die überwiegende Mehrheit...

Clown 13. Jan 2021 / Themenstart

Da Twitter ebenfalls voll mit Verstößen gegen lokales Recht ist, müsste Amazon Twitter...

M.P. 12. Jan 2021 / Themenstart

Der Update-Prozess selbst ist ein potentielles Einfallstor ... z. B. wenn der Service...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Librem Mini - Fazit

Der Librem Mini punktet mit guter Linux-Unterstützung, freier Firmware und einem abgesicherten Bootprozess.

Librem Mini - Fazit Video aufrufen
    •  /