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Amazon: AWS bekommt SFTP-Server für S3-Buckets

Offenbar nutzen immer noch sehr viele AWS-Kunden SSH für Dateitransfers. Deshalb bietet Amazon für seine Cloud-Dienste nun einen eigenen gehosteten SFTP-Server, der direkt an den Objektspeicher S3 angeschlossen ist. Das soll die Analyse genauso vereinfachen wie das Teilen der Daten mit anderen.

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Zur verschlüsselten Datenübertragung bietet AWS nun auch einen SFTP-Server.
Zur verschlüsselten Datenübertragung bietet AWS nun auch einen SFTP-Server. (Bild: Suzy Hazelwood/CC0 1.0)

Anbieter Amazon hat einen SFTP-Serverdienst für sein Cloud-Angebot AWS vorgestellt. Begründet wird das Angebot damit, dass nach wie vor viele Organisationen auf die Dateitransfers per SSH setzten und dies ein seit langem etablierter Prozess in Arbeitsabläufen sei. "Es wäre zwar leicht, diese Systeme als 'veraltet' abzutun, doch sie erfüllen weiter ihren Zweck und werden dies noch einige Zeit tun. Wir möchten unseren Kunden helfen, diese Abläufe reibungslos und unterbrechungsfrei in die Cloud zu verlagern", schreibt das Unternehmen in der Ankündigung.

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Der SFTP-Server wird dabei wie üblich komplett von Amazon verwaltet und soll eine Hochverfügbarkeit bieten. Kunden sollen einfach einen Server erstellen können, Nutzer für den Dienst anlegen und den SFTP-Server mit einem oder mehreren S3-Buckets verknüpfen. Letzteres ist wenig verwunderlich. Immerhin ist S3 einer der ältesten AWS-Dienste und als Objektspeicher der Standarddienst zur Aufbewahrung von Daten. Der SFTP-Server soll ein möglichst einfaches Teilen eigener Daten mit anderen möglich machen, ebenso können Partner ihre Daten so sicher in den gewünschten eigenen S3-Bucket übertragen.

  • Der SFTP-Server ist an S3 angebunden. (Bild: Amazon)
Der SFTP-Server ist an S3 angebunden. (Bild: Amazon)

Durch die Anbindung an S3 ergibt sich laut Amazon eine Vielzahl wichtiger Fähigkeiten für den SFTP-Server. So stehen etwa die Funktionalitäten von S3 bereit, wie etwa Richtlinien zum Lebenszyklus, Speicherklassen, serverseitige Verschlüsselung oder auch Versionierung. Darüber hinaus können auf S3 aufbauend die weiteren Analysefähigkeiten des Cloud-Dienstes genutzt oder auch selbst erstellt werden.

Für eine besonders einfache Nutzung können Zugangsdaten der Nutzer per LDAP oder Active Directory integriert werden. Ebenso kann Amazons DNS-Dienst Route 53 zum Erstellen eines Domain-Alias genutzt werden oder der bisher genutzte Hostname für den eigenen SFTP-Server. Öffentliche SSH-Schlüssel lassen sich ebenso schnell über das Web-Interface hochladen. Eine Migration des Arbeitsablaufs sollte so problemlos möglich sein, verspricht Amazon.



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Nigcra 27. Nov 2018 / Themenstart

ändert ja nichts daran, dass man sowohl Dateien in Gastsysteme, zwischen ihnen als auch...

Tou 27. Nov 2018 / Themenstart

Ist halt ein managed Service - Patchen, Anpassen von Konfigurationsdateien, Planen von...

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