Amazon: Amazon soll eigene Shops vorbereiten

Amazon soll laut einem unbestätigten Bericht prüfen, ob sich der Betrieb einer eigenen Ladenkette lohnt. Ein erstes Ladendesign soll über eine deutsche Briefkastenfirma vorbereitet werden und noch 2012 öffnen.

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Kindle-Auswahl von Amazon
Kindle-Auswahl von Amazon (Bild: Emmanuel Dunand/AFP/Getty Images)

Amazon könnte in den nächsten Monaten sein erstes Ladengeschäft eröffnen. Der Standort soll sich im Großraum Seattle befinden, berichtet das Blog Good E-Reader aus unternehmensnahen Kreisen. In dem Shop sollen Amazons Kindle-E-Book-Reader, das Kindle-Fire-Tablet, Zubehör wie Taschen, Displayschutz und USB-Adapter und Amazons eigene Bücher angeboten werden. Das Amazon-Geschäft ist ein Testlauf, um herauszufinden, ob sich ein Einstieg in den Einzelhandel für den weltgrößten Internethändler lohnt.

In Seattle ist auch der Sitz der Konzernzentrale von Amazon. Geplant sei nicht, ein sehr großes Ladengeschäft, sondern eher eine kleinere Boutique mit Amazons eigenen Produkten zu eröffnen.

Bisher würden die Ladengründung und die Gestaltung über ein Briefkastenunternehmen vorbereitet, um den Bezug zu Amazon zu verschleiern. Der Name des Unternehmens sei unklar, es soll aber seinen Hauptsitz in Deutschland haben, berichtet Good E-Reader weiter.

Der Amazon-Laden soll noch in diesem Jahr den Verkauf aufnehmen.

Amazon befindet sich seit einiger Zeit auf Expansionskurs und nimmt dafür im laufenden Berichtszeitraum sogar einen Verlust in Kauf. Im vergangenen Quartal stiegen die operativen Ausgaben um 38 Prozent, weil weiter in Rechenzentren, Logistikzentren und mehr Personal investiert wurde. Die Ausgaben für die Produktion des Kindle Fire dürften die Bilanz weiter belastet haben: Nach Berechnungen der Analysten von IHS Incorporated verliert Amazon mit jedem verkauften Kindle Fire 19 US-Dollar. Konzernchef Jeff Bezos will über den Kindle Fire Musik, Bücher, Filme und Software verkaufen.

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