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Amazons Echo verwendet sieben Mikrofone und spezielle Algorithmen zur Spracherkennung.
Amazons Echo verwendet sieben Mikrofone und spezielle Algorithmen zur Spracherkennung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Amazon: Alexa-Mikrofontechnik ist für Fremdhersteller verfügbar

Amazons Echo verwendet sieben Mikrofone und spezielle Algorithmen zur Spracherkennung.
Amazons Echo verwendet sieben Mikrofone und spezielle Algorithmen zur Spracherkennung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Amazon öffnet seine Mikrofon- und Spracherkennungstechnik für Hersteller von Alexa-kompatiblen Geräten: Die Kombination aus sieben Mikros und der Fernfeld-Spracherkennung soll Drittherstellern die Möglichkeit geben, eine mit den Echo-Lautsprechern vergleichbare Sprachsteuerung zu erreichen.

Hersteller von Amazon-Alexa-kompatiblen Lautsprechern und anderen Geräten können in Zukunft Amazons eigene Mikrofon- und Spracherkennungstechnik verwenden. Das Unternehmen hat bekanntgegeben, die betreffenden Informationen für Dritthersteller als Referenzdesign offenzulegen und ein Developer Kit zu veröffentlichen.

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Bisher kommt die Technik nur in Amazons eigenen Echo-Lautsprechern zum Einsatz. Die Kombination aus sieben Mikrofonen und der Fernfeld-Spracherkennung soll eine bessere Spracherkennung auch in größeren Räumen und bei Nebengeräuschen liefern. In der alltäglichen Nutzung eines Echo Dot funktioniert die Spracherkennung tatsächlich einwandfrei, auch wenn beispielsweise ein Fernseher oder ein Radio im Hintergrund läuft.

Einige Echo-Konkurrenten sind bereits auf dem Markt

Fremdhersteller können bisher zwar bereits Alexa-kompatible Lautsprecher produzieren, zum Beispiel Triby, Allview oder auch Lenovo. Diese funktionieren allerdings mit eigenen Mikrofonsystemen und Spracherkennungsalgorithmen und nicht mit der Technik von Amazon.

Das von Amazon jetzt offengelegte Referenzdesign beinhaltet die Mikrofonkonfiguration, Algorithmen zur Erkennung des Aufweckwortes, der Geräusch- sowie Echoreduzierung und der Positionsbestimmung der Eingabequelle sowie einen Referenz-Client für die lokale Gerätekontrolle.

Hersteller müssen eingeladen werden

Hersteller, die anhand der Amazon-Spezifikationen ein eigenes Alexa-Gerät herstellen wollen, können die Spezifikationen allerdings nicht einfach so nutzen. Amazon lädt interessierte Unternehmen im Rahmen eines exklusiven Programms ein. Dafür müssen Hersteller über eine spezielle Internetseite eine Einladung beantragen.


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