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Erste Smart Glass mit Alexa kommt

Unabhängig von der Vorstellung des Alexa Mobile Accessory Kit will das US-Unternehmen Vuzix auf der am 9. Januar startenden CES in Las Vegas eine erste Alexa-fähige Brille vorstellen, berichtet Bloomberg mit Verweis auf Vuzix und Amazon. Dabei handelt es sich um eine Agumented-Reality-Brille, die auf Zuruf Informationen auf das Innere des Brillenglases projiziert, so dass die Informationen nur vom Träger der Brille gesehen werden können.

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Die Vuzix-Brille soll im zweiten Quartal 2018 zum Preis von etwa 1.000 US-Dollar auf den Markt kommen. Dem Hersteller sei bewusst, dass dies sehr teuer sei und es sei das Ziel des Unternehmens, den Preis auf unter 500 US-Dollar zu drücken. Dieses Ziel will Vuzix bis 2019 erreichen.

Bis dahin könnte auch Amazon in diesem Marktsegment aktiv sein. Der Alexa-Anbieter soll an einer eigenen Alexa-Brille arbeiten, die bislang aber nicht offiziell vorgestellt wurde. Die Amazon-Brille soll mit Knochenschall-Ohrhörern versehen sein. Dabei liegen die Ohrhörer in der Nähe des Ohres auf, müssen sich aber nicht im oder auf dem Ohr befinden. Trotzdem kann der Träger neben den Umgebungsgeräuschen alles hören, was aus dem Lautsprecher kommt. Amazon hat sich bei der eigenen Alexa-Brille wohl bewusst dagegen entschieden, Informationen auf dem Brillendisplay anzuzeigen - es gibt weder eine Kamera noch ein Display. Wie bei Alexa-Lautsprechern ist alles auf Sprechen und Zuhören konzentriert.

Mikrowelle und Backofen mit der Stimme steuern

Auch in der Küche will sich Amazon mit Alexa einen festen Platz sichern und hat das Smart Home Skill API mit Kochfähigkeiten erweitert. Vorerst steht diese Funktion nur in den USA zur Verfügung. Derzeit ist der Einsatz auf Mikrowellen-Geräte beschränkt. Vorgesehen ist, die Sprachbedienung über Alexa auch auf Backöfen auszuweiten. Später sollen diese Fähigkeiten auch in anderen Ländern angeboten werden; einen Termin gibt es dafür nicht.

Mittels Alexa soll der Nutzer das entsprechende Mikrowellen-Programm nur ansagen - das Drücken der Bedienelemente ist nicht länger erforderlich. Dafür ist eine entsprechend mit dem Internet verbundene Mikrowelle erforderlich. Eine komplett freihändige Bedienung ist prinzipbedingt aber nicht möglich, denn die Speise muss zuvor in die Mikrowelle gestellt werden. Dann ist es eigentlich ein Leichtes, noch eben die passenden Tasten zu drücken.

Unter anderem LG, Samsung und Whirlpool wollen demnächst passende Skills veröffentlichen, um Cloud-Mikrowellen damit steuern zu können. Langfristig soll die Sprachsteuerung auch für Backöfen kommen, die dazu aber ebenfalls mit dem Internet verbunden sein müssen. Bei einem Backofen könnte etwa das Vorheizprogramm auf Zuruf gestartet werden, während noch die Vorbereitungen für das entsprechende Gericht gemacht werden. Wie auch bei Mikrowellen muss der Nutzer die Speisen aber in jedem Fall selbst in den Ofen schieben und auch wieder herausnehmen - der Komfortgewinn durch eine Sprachsteuerung hält sich also in Grenzen.

 Amazon: Alexa kommt auf Backöfen, Uhren, Kopfhörer und Brillen
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