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Amazon: Alexa im Auto, im Kinderzimmer und im Kühlschrank

Alexa überall: Sehr überraschend sind viele neue Alexa-Geräte auf der Elektronikmesse CES vorgestellt worden. Keines davon stammt von Amazon - Autofirmen, Smartphone- und Kühlschrankhersteller haben sich für den digitalen Assistenten entschieden.

Ein Bericht von veröffentlicht am
Ford und VW planen vollständige Alexa-Integration in ihren Autos.
Ford und VW planen vollständige Alexa-Integration in ihren Autos. (Bild: Ford)

Die Überraschung ist Amazon zweifelsohne gelungen. Das Unternehmen war zwar nicht mit eigenen Neuheiten auf der CES vertreten, aber auf der Elektronikmesse in Las Vegas wurden etliche neue Produkte mit Amazons digitalem Assistenten vorgestellt: Alexa war in aller Munde. Der digitale Assistent wird derzeit vor allem in Amazons smarten Echo-Lautsprechern eingesetzt, in den USA gibt es nun aber auch erste Alexa-fähige Lautsprecher, die nicht von Amazon stammen.

Inhalt:
  1. Amazon: Alexa im Auto, im Kinderzimmer und im Kühlschrank
  2. Alexa im Kühlschrank
  3. Ausblick

Amazon hat in den vergangenen Monaten sehr erfolgreich nach Partnern gesucht, die dabei helfen, Alexa auf immer mehr Geräten verfügbar zu machen. Neben den klassischen smarten Lautsprechern gehören Kühlschränke und Autos oder Roboter dazu. Auch einer der großen Smartphone-Hersteller wird sein aktuelles Topmodell mit Alexa bestücken. All das geschieht zunächst nur in den USA, aber die Entwicklung wird langfristig auch nach Deutschland übergreifen. Derzeit läuft hier aber noch der Alexa-Vorabtest.

US-Version des Mate 9 läuft mit Alexa

Eine für Amazon wichtige Partnerschaft hat Amazon mit Huawei geschlossen, das Alexa für seine Smartphones lizenziert hat. Das Anfang November 2016 vorgestellte Mate 9 kommt in den USA erst diesen Monat auf den Markt und wird gleich mit Alexa erscheinen, wie The Verge berichtet. Es ist das erste Smartphone mit Alexa-Steuerung. In anderen Regionen sollen Mate-9-Besitzer die Alexa-Fähigkeit mit einem Firmware-Update erhalten. Einen Termin für Deutschland gibt es noch nicht.

Die Grundfunktionen der vorgestellten Neuerungen sind identisch, aber es gibt so manche Besonderheit. Generell soll Alexa Fragen des täglichen Lebens beantworten und helfen, den Alltag zu meistern. Mit digitalen Assistenten kann auch Smart-Home-Equipment mit der Sprache gesteuert werden.

Alexa im Auto

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Als erste Autohersteller haben Ford und VW eine Alexa-Integration vorgestellt. Anders als etwa bei den Echo-Geräten wird Alexa nicht per Sprachbefehl aktiviert, sondern der Fahrer startet den Assistenten mit einem Knopfdruck am Lenkrad. Dann kann er mit der Sprache Musik oder Hörbücher abspielen oder sich zu einem Restaurant in der Nähe navigieren lassen.

Die Alexa-Integration erfolgt in zwei Phasen und ist erstmal nur für die USA geplant. Noch in diesem Monat soll es möglich werden, ein Ford-Auto von einem Alexa-fähigen Gerät wie etwa Echo zu steuern, dazu muss das Auto mit Ford Sync 3 versehen sein. Vom Haus kann etwa das Auto in der Garage per Zuruf verriegelt oder die Reichweite eines Elektroautos abgerufen werden. Elektroautos können auch aus der Ferne angelassen werden. Derzeit wird das System noch von Ford-Mitarbeitern erprobt.

Der zweite Ausbauschritt ist für Sommer 2017 geplant. Dann wandert Alexa direkt ins Auto, von dort kann dann Smart-Home-Equipment vom Auto aus gesteuert werden. So kann etwa auf Zuruf die Heizung im Haus eingeschaltet werden, wenn der Fahrer auf dem Heimweg ist. Vom Auto aus kann das Garagentor mit der Sprache geöffnet werden und noch vor dem Aussteigen kann der Fahrer etwa das Licht im Hauskorridor einschalten. VW hat seine Alexa-Integration zwar auf der CES vorgestellt, aber keinen Zeitplan bekanntgegeben, ab wann Kunden darauf zugreifen werden.

Die Schwerpunktnutzung von Alexa ist eigentlich in den eigenen vier Wänden und in diese Richtung geht es auch bei den Anbietern von Kühlschränken.

Alexa im Kühlschrank 
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Captain 11. Jan 2017

Cortana ist einer der Gründe, warum kein Win 10 ins Haus kommt, solange der Schrott nicht...

Dajm 10. Jan 2017

Da es nicht so viele Anbieter mit Know-how und Rechnerkapazitäten gibt und geben wird...

Akaruso 10. Jan 2017

Ok, die direkte Musik-Titelauswahl oder die Fernsteuerung des Lichts sind endlich mal...

Dwalinn 10. Jan 2017

Also die Programmierer von Alexa haben sich alle über Kinect beschwert habe ich das jetzt...

Pecker 09. Jan 2017

Amazon macht aber sehr vieles besser als Google. Alexa scheint ein offenes Ökosystem zu...


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