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Alexa im Kühlschrank

Einen Kühlschrank mit Alexa-Anbindung hat LG vorgestellt. Dieser läuft mit dem hauseigenen Betriebssystem WebOS und kann mittels Alexa auch mit der Sprache bedient werden. Der Side-by-Side-Kühlschrank hat in der einen Tür einen 29 Zoll großen Touchscreen, der zur Steuerung der WebOS-Funktionen dient. Mittels Alexa sind die üblichen Funktionen gegeben und der Kühlschrank selbst soll sich damit auch einstellen lassen. Außerdem können mittels Alexa Lebensmittel bei Amazon bestellt werden; wenn der Nutzer etwa bemerkt, dass die Milch alle ist, kann er sie mit einem Zuruf nachbestellen.

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Im Kühlschrankbereich befindet sich eine Kamera, so dass der Kühlschrankinhalt auch ohne Öffnen der Tür zu sehen ist, indem das Kamerabild auf dem Display erscheint. Damit das funktioniert, dürfen Lebensmittel aber nicht zu sehr gestapelt und hintereinandergelegt werden. Für einen Mehrpersonenhaushalt dürfte das nicht praktikabel sein, so dass oftmals doch die Tür geöffnet werden muss, um sich über den Inhalt zu informieren.

Wann und zu welchem Preis LG den WebOS-Alexa-Kühlschrank auf den Markt bringen wird, ist noch nicht bekannt.

Roboter mit Alexa

LG hat mit Airbot zudem einen Flughafenroboter vorgestellt, der mit Alexa läuft, damit Nutzer mit ihm sprechen und sich unterhalten können. Außerdem wurden erste Fire-TV-Fernseher vorgestellt, die ebenfalls mit Alexa bestückt sind. In den USA sind die Fire-TV-Geräte von Amazon generell seit langem Alexa-fähig.

Mit Smart Assistant hat Lenovo einen direkten Echo-Konkurrenten präsentiert. Aber auch der kleinere Linkplay hat einen smarten Lautsprecher mit Alexa-Unterstützung gezeigt. Wer sich also für einen Alexa-fähigen Lautsprecher interessiert, erhält demnächst mehr Auswahl - zumindest in den USA.

Mattel Aristotle setzt zusätzlich auf Cortana

Auch der Spielzeughersteller Mattel zeigt eine Echo-Variante, die sich vor allem an Kinder richtet und Eltern auch als Überwachungsinstrument dienen soll. Es soll so etwas wie ein digitales Kindermädchen sein. Dafür gibt es eine Kamera, um einen Blick ins Kinderzimmer zu werfen. Aus der Ferne können Eltern dann auch Funktionen des Lautsprechers aktivieren. Außerdem kann das in Aristotle enthaltene Mikrofon als Babyfon genutzt werden. Aber auch abseits dessen macht Mattel einiges anders als bei üblichen smarten Lautsprechern.

Der Mattel-Lautsprecher greift nämlich nicht nur auf Alexa, sondern auch auf Microsofts digitalen Assistenten Cortana zurück. Mit der Kombination beider Assistenten sollen die Einsatzmöglichkeiten erhöht werden. Mattel verspricht, dass Aristotle anders als die Echo-Lautsprecher darauf achtet, wer spricht. Wenn ein Kind den Lautsprecher bedient, sind einige Funktionen blockiert, die erst freigeschaltet werden, wenn der Lautsprecher die Stimme eines Erwachsenen vernimmt. Auch Kleinkinder-Gebrabbel soll das System erkennen können.

Der Mattel-Lautsprecher soll darauf spezialisiert sein, für Kinder passende Inhalte abzuspielen, also Kinderlieder, Hörspiele und Ähnliches. Das ist für smarte Lautsprecher üblich, aber die Wiedergabe von Hörspielen ist bisher nicht besonders komfortabel gelöst. Auch typische Kinderfragen können digitale Assistenten oftmals nicht beantworten, hier wird Mattel gegensteuern, berichtet Fast Company. Es bleibt abzuwarten, ob die Mattel-Lösung hier deutlich besser abschneidet.

Als weitere Besonderheit hat der Lautsprecher ein Nachtlicht, damit Kinder nicht in völliger Dunkelheit schlafen müssen. Das Mattel-System soll im Sommer 2017 für etwa 300 US-Dollar auf den US-Markt kommen, berichtet auch Bloomberg.

Mit dieser neuen Entwicklung erhält der Markt digitaler Assistenten überraschend einen deutlichen Schub.

 Amazon: Alexa im Auto, im Kinderzimmer und im KühlschrankAusblick 
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Captain 11. Jan 2017

Cortana ist einer der Gründe, warum kein Win 10 ins Haus kommt, solange der Schrott nicht...

Dajm 10. Jan 2017

Da es nicht so viele Anbieter mit Know-how und Rechnerkapazitäten gibt und geben wird...

Akaruso 10. Jan 2017

Ok, die direkte Musik-Titelauswahl oder die Fernsteuerung des Lichts sind endlich mal...

Dwalinn 10. Jan 2017

Also die Programmierer von Alexa haben sich alle über Kinect beschwert habe ich das jetzt...

Pecker 09. Jan 2017

Amazon macht aber sehr vieles besser als Google. Alexa scheint ein offenes Ökosystem zu...


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