Amazon: Alexa fordert Kind auf, sich einen Stromschlag zu holen

Ein Kind sollte ein halb-eingestecktes Netzteil mit einer Münze berühren. Im Netz entbrannte daraufhin eine Diskussion über die Sicherheit von Alexa.

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Netzteil und Steckdose sollten keinesfalls für gefährliche Challenges genutzt werden.
Netzteil und Steckdose sollten keinesfalls für gefährliche Challenges genutzt werden. (Bild: HutchRock/Pixabay)

Amazons Sprachassistentin Alexa hat laut Medienberichten ein 10-jähriges Mädchen dazu aufgefordert, ein Geldstück an einer Steckdose zu elektrisieren. Dies soll im Rahmen der Challenge-Funktion des smarten Lautsprechers Echo stattgefunden haben. Wenn Alexa-Nutzern langweilig ist, können sie sich von Alexa zu einer Challenge herausfordern lassen.

Auch die zehnjährige Tochter der Schriftstellerin Kristin Livdahl fragte Alexa nach einer Challenge und bekam prompt eine Antwort: "Die Herausforderung ist einfach", sagte die Sprachassistentin. "Stecke ein Handy-Ladegerät etwa zur Hälfte in eine Steckdose und berühre dann einen Penny an den freiliegenden Kontakten."

"Ich war sofort zur Stelle und schrie: 'Nein, Alexa, nein!', als wäre es ein Hund", erklärte Livdahl. "Meine Tochter sagt, sie sei sowieso zu schlau, um so etwas zu tun." Der Echo sei ein Geschenk und würde hauptsächlich als Timer und zum Abspielen von Songs und Podcasts verwendet, sagte Livdahl.

Diskussion über Gefahren durch Alexa

Daraufhin entbrannte eine Diskussion darüber, wie gefährlich Sprachassistenten wie Alexa sind, die ihre Inhalte hauptsächlich von Suchmaschinen und Websites Dritter ohne Kuration sammeln, darunter auch Antworten auf Nutzerfragen oder Challenges. Ebenso folgte ein Diskurs darüber, warum deutsche und britische Steckdosen sicherer seien.

Alexa hatte wohl im Internet die sogenannte Penny-Challenge gefunden, die in sozialen Medien kursiert. Dabei verpassen sich Menschen Stromstöße zur Erheiterung der anderen Nutzer von Plattformen wie Tiktok. Neben Schmerzen können dabei auch Brände entstehen. "Ich weiß, dass man Finger, Hände und Arme verlieren kann", sagte Michael Clusker, Stationsleiter der Feuerwache Carlisle East, im vergangenen Jahr der Zeitung The Press.

Amazon äußerte sich nicht zu dem Vorfall, aber bestätigte in einer Erklärung an das Onlinemagazin Indy100, dass das Problem behoben worden sei. "Das Vertrauen der Kunden steht bei allem, was wir tun, im Mittelpunkt, und Alexa ist darauf ausgelegt, den Kunden genaue, relevante und hilfreiche Informationen zu liefern", erklärte ein Amazon-Sprecher. "Als wir von diesem Fehler erfahren haben, haben wir schnell gehandelt, um ihn zu beheben."

Erst kürzlich wurden interne Dokumente von Amazon geleakt. Demnach verlieren viele Alexa-Nutzer schnell die Lust an ihrer Sprachassistentin, ein beträchtlicher Teil sogar schon im Januar nach dem Weihnachtsgeschäft. Auch die Zahlen der regelmäßigen Nutzer fallen insbesondere beim Echo Dot eher gering aus.

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mhstar 06. Jan 2022

Für das Kind ist Alexa ähnlich wie ein Freund, der ihm Sachen zuflüstert. In diesem Fall...

mhstar 06. Jan 2022

Mit einer Cent Münze könnte man das schon zusammenbringen - siehe Foto. Hinter der 0...

KarlWurstbernd 31. Dez 2021

Da ist nix smart an den Geräten. Sind nur schneller im googeln. Dümmer allemal. Kommt...

Garius 31. Dez 2021

Nun ist aber auch gut xD Es geht ja zum Glück nicht jeder Unfall mit dem Tod einher. Im...



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